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Votivbilder


Votivbilder oder Votivtafeln sind Zeugnisse der Volksfrömmigkeit. Sie wurden von Wallfahrern als Ausdruck der Bitte oder des Dankes für erwiesene Hilfe gestiftet u. am Gnadenort hinterlegt, bzw. an den Wänden der Kirchen u. Kapellen angebracht. Die Bilder, auf Holz, Leinwand oder Blech gemalt, zeigen meist das Gnadenbild auf einer Wolke, den oder die Stifter ("Votanten") u. den Grund der Stiftung, z B. die Schilderung eines Unglücks, Hinweise auf ein körperliches Leiden oder ähnliches. Dazu ein kurzer Text u. häufig auch die Jahreszahl. Votivbilder waren früher zu Tausenden vorhanden. Heute sind sie rar geworden. Unverstand u. oft auch Habgier von "Sammlern" haben sie entfernt. Zahlreiche Votivbilder sind noch vorhanden in Altötting-Gnadenkapelle, Sammarei, Handlab, Haldmeile u. St. Antoni bei Haunersdorf.