Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Die Räume im Geburtshaus
Im Nebengebäude erhalten die Besucher in Multivision eine Einführung in das Geburtshaus. Inhaltlich gliedert sich die Begegnungsstätte in zwei große Teile: Biographie und Theologie. Die drei Räume im Erdgeschoss widmen sich dem Ort Marktl und den Lebensstationen des Papstes. Unter dem Stichwort Marktl 1927 wird das Leben der Familie in der Zeit zwischen den Weltkriegen aufgearbeitet. Im zweiten Zimmer werden unter dem Titel Lebensstationen I – Kindheit und Jugend die wechselnden Wohnorte vorgestellt. Die Lebensstationen II – Mann der Kirche sollen in einem weiteren Raum den Weg vom Priesterseminar bis zur Wahl als Papst nachzeichnen.
Im Obergeschoss stehen das Wirken des Theologen Joseph Ratzinger beim II. Vatikanischen Konzil und sein Wirken als Papst Benedikt XVI. im Mittelpunkt. Das Schlafzimmer, in dem Joseph Alois Ratzinger als drittes Kind von Joseph und Maria Ratzinger am 16. April 1927 geboren wurde, befand sich im hinteren Bereich des 1. Stockes (zwei Fenster), gegenüber dem Oberbräu. Im Geburtszimmer wird das zu lesen und zu sehen sein, was der Papst selbst in verschiedenen Veröffentlichungen zu seiner Geburt und Taufe ausgedrückt hat. Bewusst hat man auf Nachbildungen oder Imitationen verzichtet. So hieß der Ansatz bei der gesamten Ausrichtung des Hauses: Das zur Wirkung zu bringen und wirken zu lassen, was Papst Benedikt XVI. sagt und tut.
Im Theologenzimmer geht es um das breite Wirken Joseph Ratzingers als Theologieprofessor und seine Lehrtätigkeit an den verschiedenen Universitäten. Im Papstzimmer sollen die Besucher erfahren, wie der Papst sein Amt versteht. Der Name, Benedikt XVI., und das Wappen werden gedeutet. Es wird vorgestellt, wie der Papst das Pallium und den Fischerring deutet.
Wolfgang Duschl





