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ERSTE HILFE


 

Arbeitsunfall:   Was nun?

Ein Arbeitsunfall, der zu einer Arbeitsunfähigkeit von mehr als drei Kalendertagen führt, muss der zuständigen Berufsgenossenschaft oder Unfallkasse gemeldet werden, und zwar sowohl vom Arbeitgeber als auch vom behandelnden Arzt.
Der Arbeitgeber erstattet die Unfallanzeige, die in der Formtexte-Datenbank  zu finden ist. Viele Berufsgenossenschaften und Unfallkassen bieten auf ihren Internetseiten bereits die Möglichkeit zur Online-Unfallanzeige.
Der Arzt schreibt einen eigens dafür vorgesehenen Bericht und leitet ihn an den Unfallversicherungsträger weiter.

Link zum Informationsfilm "Arbeitsunfall - was ist das" von der DGUV

  Durchgangsarzt Ein Versicherter, der infolge eines Arbeitsunfalles arbeitsunfähig oder länger als eine Woche behandlungsbedürftig ist, soll sich deshalb einem Facharzt mit besonderen unfallmedizinischen Kenntnissen, einem sogenannten Durchgangsarzt vorstellen. Er hat dabei die Wahl unter den Durchgangsärzten seines Bezirks. Für die Suche nach den Durchgangsärzten in Ihrer Region können Sie auch die "Durchgangsärzte-Datenbank" nutzen.
  Dokumentation – Verletzungen und Erste Hilfe Jede Verletzung und jede Erste-Hilfe-Leistung im Betrieb müssen schriftlich festgehalten werden – zum Beispiel in einer Kartei, als Computerdatei oder in einem Verbandbuch. Dokumentiert werden müssen Zeit und Ort, Unfallhergang, Art und Schwere der Verletzung oder des Gesundheits- schadens.  Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie die Namen des Verletzten, von Zeugen und Ersthelfern. Diese Angaben dienen als Nachweis, dass ein Gesundheitsschaden bei einer versicherten Tätigkeit eingetreten ist. Das kann sehr wichtig werden – zum Beispiel, wenn Spätfolgen eintreten. Unter anderem deshalb müssen diese Aufzeichnungen fünf Jahre lang aufbewahrt werden!
Dieses Verbandbuch bietet aber auch wichtige Anhaltspunkte zum Unfallgeschehen und zu Schwerpunkten oder zur Erste-Hilfe-Organisation in Ihrem Betrieb.
  Erste-Hilfe Aus- und Fortbildung:

Revision der Ersten Hilfe Aus- und Fortbildung ab 01.04.2015:                   (Info-Quelle: DGUV-Internetportal - Fachbereich "Erste Hilfe")

Die Erste-Hilfe-Ausbildung wird ab 01. April 2015 auf 9 UE gestrafft und der Umfang der regelmäßigen, in Zeitabständen von zwei Jahren erforderlichen Fortbildung, auf 9 UE ausgeweitet (somit kann ein Kurs für Aus- und Fortbildungen angesetzt werden).

Die Erste-Hilfe-Ausbildung fokussiert sich deshalb zukünftig auf die Vermittlung der lebensrettenden Maßnahmen und einfacher Erste-Hilfe-Maßnahmen sowie grundsätzlicher Handlungsstrategien. Dies bedeutet Verzicht auf zu hohe Detailgenauigkeit der Anweisungen und Verzicht auf überflüssige medizinische Informationen bei gleichzeitiger didaktischer Optimierung. Die Erste-Hilfe-Fortbildung ist deutlich zielgruppenorientierter gestaltet. Hierfür stehen optionale Themen zur  Verfügung, die anhand des spezifischen Bedarfs bzw. der Anforderungen der Teilnehmer/ Unternehmen ausgewählt werden können. Auch Erste-Hilfe-Maßnahmen in Bildungs- und Betreuungseinrichtungen für Kinder können dann im Rahmen der Fortbildungen abgedeckt werden.

Die wesentlichen Neuerungen auf einen Blick:

  • Praxisanteil in der Aus- und Fortbildung wird in den Vordergrund gerückt um Verfügbarkeit der Kenntnisse zu erhöhen
  • Zeitaufwand für die Ausbildung reduziert sich durch kompakte Gestaltung auf 1 Tag
  • Aufwertung der Fortbildung
 

ANLEITUNG ZUR ERSTEN HILFE (BGI/GUV-I 503)

  PLAKAT "ERSTE HILFE"
  AUSHANG-FORMULAR "NOTFALL-RUFNUMMERN"
 

DOKUMENTATION DER ERSTE-HILFE - LEISTUNGEN

VERBANDBUCH

 

DOKUMENTATION DER ERSTE-HILFE - LEISTUNGEN

VERBANDBUCH ALS MELDEBLOCK (DGUV- Kaufversion)

(durch das Heraustrennen der ausgefüllten perforierten Seiten und Aufbewahrung in verschlossenen Bereichen werden die Datenschutzauflagen zur Vertraulichkeit der Informationen gewahrt)

 

 

Weitere Information und Hilfen gibt es speziell für das Bistum Passau im Arbeitsschutzordner unter Register 3

sowie im Intranet
unter
Generalvikariat/Arbeitssicherheit/Erste-Hilfe-Unfall.