Alagoinhas – Passau: aus Partnerschaft wurde Freundschaft


Passau/Alagoinhas (iop). „Aus Partnerschaft wurde Freundschaft“. Das hat der Passauer Diözesanbischof Wilhelm Schraml in Alagoinhas betont. In der Kathedrale der brasilianischen Bischofsstadt feierte er zusammen mit Bischof Paulo Romeu Dantas Bastos ein Pontifikalamt. Im Dom war ein großes Plakat entrollt mit dem Logo für die Feier der 40-jährigen Verbindung zwischen den Bistümern.

Der Passauer Oberhirte überreichte eine Figur des heiligen Bruder Konrad, der vor 75 Jahren heiliggesprochene Kapuziner wird in beiden Bistümern als Diözesanpatron verehrt. Als Zeichen der Verbindung brachte Bischof Schraml unter anderem Glasfenster für den Dom mit.

Bischof Dom Paulo überreicht an Bischof Schraml einen Mutter-Gottes-Statue, eine Kopie der Madonna von „nosse siniora von aparecida“, der Schutzpatronin Brasiliens.

Am Ende des Gottesdienstes wurden die ersten Missionare des Brasilienteams, Gerd Brandstetter und Kasimir Spielmann geehrt. Das wurde auch mit den Gemeinden gefeiert, in denen Passauer Geistliche seit 1974 wirkten und wirken. Die solidarische Partnerschaft geht zurück in die Zeit des Zweiten Vatikanischen Konzils. Dort knüpften Bischof Simon Konrad Landersdorfer und sein brasilianischer Amtsbruder Dom Eugenio Lobes von Salvador erste Kontakte.

Bischof Schraml und die Delegation, darunter Dompropst Dr. Hans Wagenhammer, Vertreter des Referates Mission, Entwicklung und Frieden, frühere Missionare sowie Wolfgang Beier als Vertreter des Passauer Diözesanrates, besuchen nun das Kinderdorf Guarabira.