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Bischof Wilhelm Schraml zum "Haus Papst Benedikt XVI."


Für Bischof Schraml spannt sich dann ein großer inhaltlicher Bogen über den Kapellplatz: von der Anbetungskapelle und der Alten Schatzkammer, in welcher der Papst im September 2006 die Anbetung sozusagen aufgenommen hat, hinüber zum „Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum“. In der neuen Schatzkammer gelte es, „die ursprüngliche Intention aller Opfer- und Weihegaben aus den vergangenen Jahrhunderten den vielen Pilgern nahe zu bringen“. Denn sie würden sich letztlich nur im Kontext von Glaube und Frömmigkeit der Pilger erklären. Den Menschen müsse heute ein Weg zum Glauben eröffnet werden.

 

"Berührbare Glaubensgeschichte"

 

Es war wichtig, den Bestand der alten Schatzkammer sowie die vielen anderen Devotionalien, liturgischen Geräte und Paramente als kostbare Zeugnisse von Menschen vorzustellen, „die ihrem kraftvollen Glauben und ihre innige Liebe zur Gottesmutter Maria sichtbar Ausdruck verliehen haben“. Der Bischof weiter: „Ganz abgesehen vom kunst- und kulturhistorischen Wert einiger überregional bedeutsamer Exponate, erzählt im Grunde genommen jedes einzelne Objekt von Sorgen und Nöten der Wallfahrer, aber auch von Dank und Freude der Erhörung. Das alles ist berührbare Glaubensgeschichte und Glaubenserfahrung an diesem Ort der Gnade“.