Haus Papst Benedikt XVI. - Neue Schatzkammer und Wallfahrtsmuseum
Vernissage „Entschwebt“
Hermann Bigelmayr, München
Tod und Auferstehung – mit diesem zentralen Thema christlichen Glaubens setzt sich Hermann Bigelmayr in
einer Installation während der Fasten- und Osterzeit in der Heilig-Geist-Kapelle in spectrumKIRCHE auseinander.
Das Besondere an dieser skulpturellen Darstellung: Sowohl der Körper des gekreuzigten Christus als
auch das Holz des Kreuzes verschmelzen zu einem Ganzen und gehen im Auferstehungssymbol des Leinentuches
auf. Das Tuch ist dabei so drapiert, dass es ein Kreuz bildet. Das Auferstehungskreuz, aus Holz gearbeitet
und versilbert, schwebt nur durch transparente Fäden gehalten frei im Raum und schlägt den Bogen
vom Leiden, Sterben und Auferstehen zur Himmelfahrt und Geistsendung und rundet so das Pascha-Mysterium
ab. Nach Besuch der Berufsfachschule für Holzbildhauer in Oberammergau wechselte Hermann Bigelmayr
an die Akademie der Bildenden Künste und wurde Meisterschüler von Prof. Hans Ladner. 1982
wurde ihm der „Debütantenpreis“ der Bayerischen Staatsregierung verliehen, dem zahlreiche weiter Preise,
u.a. der Seerosenpreis der Stadt München im Jahr 2010 folgten. Der BR widmete ihm für die beiden herausragenden
Projekte „Friedhof München-Riem“ und „Kunst in der Natur“ einen Filmbeitrag.





