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Das Gebet zum Wettersegen


Datum: 
12.09.2018

Wir bitten um gutes Wetter für die Ernte und um die Verschonung vor Unwettern

 

 

 

Das Gebet zum Wettersegen

Wir bitten um gutes Wetter
für die Ernte und um die Verschonung vor Unwettern


 

Die Maisernte ist in den ländlichen Regionen unseres Bistums in vollem Gange. Das seit Wochen andauernde warme Sonnenwetter hat das Getreide schneller reifen lassen. Die Bauern hoffen wegen der Dürre in einigen Landstrichen in diesem Jahr auf eine einigermassen gute Ernte. In den Sonntagsgottesdiensten sprechen wir jetzt den Wettersegen. Er ist der Segen, den der Priester vorwiegend in den ländlichen Gemeinden in der Zeit von Christi Himmelfahrt bis nach der Ernte zum Abschluss des Sonntagsgottesdienstes für die Früchte des Feldes und vor Bewahrung von Ungewitter erteilt. Vielerorts wird vor dem Wettersegen von den Gläubigen im Vertrauen auf das Gebet ein altes Bittgebet gemeinsam gesprochen. Wir danken dabei Gott, für alles was er bisher gegeben hat, bitten um eine gute Ernte und um die Verschonung vor Unwettern. In der Regel wird der Wettersegen an Sonntagen gesprochen. Seine Geschichte läßt sich bis ins Mittelalter nachverfolgen.

>>>Zum Nach- und Mitbeten: Der Wettersegen findet sich im Eigenteil des Gotteslobs: Nr. 703.

 

Gebet zum Wettersegen – Allgemeines Gebet

Allmächtiger, gütiger Gott. Wir preisen deine Macht und danken deiner Güte,
mit der du väterlich für all deine Geschöpfe sorgst.
Alle warten auf dich,
dass du ihnen gebest Speise zu seiner Zeit.
Du gibst ihnen, und sie sammeln;
Du tust auf deine Hand, und alles wird gesättigt.
Du gibst Regen vom Himmel und fruchtbare Jahreszeiten,
segnest reichlich mit Nahrung
und erfüllest mit Freude die Herzen.
Ewig währet deine Güte.

Lass auch uns Gnade finden vor dir, o Gott.
Verfahre nicht mit uns nach unsern Sünden,
sondern nach deiner Barmherzigkeit. Segne die Früchte der Erde
und wende ab alles Schädliche:
langwierige Nässe,
Regengüsse, Hagel und Dürre.
Bewahre uns vor ansteckenden Krankheiten,
Feuersgefahr,
Feindschaft und Krieg.
Beschütze unsere Wohnungen und Fluren,
segne unsere Arbeiten
und lass uns zum Guten gedeihen,
was wir genießen und besitzen,

damit wir so durch das Zeitliche gehen,
dass wir das Ewige nicht verlieren.

Gib uns das tägliche Brot des Leibes
Und auch der Seele,
dass wir dich immer mehr erkennen
und den du gesandt hast,
Jesum, unsern Erlöser,
und dass wir, geleitet durch den Heiligen Geist,
vor allem nach dem Reiche Gottes
und seiner Gerechtigkeit streben.
Stärke uns im Glauben und Vertrauen,
dass wir in den Tagen der Prüfung nicht kleinmütig werden,
und erfülle unser Herz mit dankbarer Liebe,
dass wir deine Gaben niemals missbrauchen,
sondern als dankbare Kinder
stets wohlgefällig vor dir wandeln,
die Sünde meiden,
und alles gottlose Wesen ein Ende nehme.
Erbarme dich unser, o Gott, erbarme dich unser
Und aller unserer Mitmenschen.
So rufen wir voll Vertrauen zu dir
Im Namen Jesu, deines Sohnes,
unseres Erlösers. Amen.

 

Wir pflügen und wir streuen den Samen auf das Land,

doch Wachstum und Gedeihen steht nicht in unsrer Hand.

                                                                                                                                                                                                   >>>Matthias Claudius

 

 

>>>Monika Wagmann / Foto Martin Manigatterer - pfarrbriefservice

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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