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Organisten aus Bistum Passau bei „Jugend musiziert“ erfolgreich. Quirin Maier aus Grafenau, Raphael Vogl aus Mauth und Markus Bahle aus Passau. - Regionalkantoren haben sich zum Thema Gesundheit fortgebildet.


Datum: 
27.02.2012

Orgelschüler des Bistums Passau haben beim Regionalentscheid des diesjährigen „Jugend musiziert“-Wettbewerbs große Erfolge verbuchen können. Wie das Kirchenmusikreferat der Diözese aktuell meldet, haben sich der zwölfjährige Quirin Maier aus Grafenau, der 15jährige Raphael Vogl aus Mauth und der 17jährige Markus Bahle aus Passau für den Landeswettbewerb Ende März in Erding qualifiziert.

In der Altersgruppe III erlangte der zwölfjährige Quirin Maier, der die sechste Klasse des Gymnasiums in Grafenau besucht, einen zweiten Preis. Seit vier Jahren hat er bei Regionalkantor Robert Pernpeintner (Schönberg) Orgelunterricht, dem Klavierunterricht vorausging. Außerdem spielt er Waldhorn in der Jugendblaskapelle Schlag.

 

 

Einen ersten Platz in der Altersklasse IV erspielte sich Raphael Vogl mit J.S. Bachs „Toccata in d“ (BWV 538), O. Messiaens „Le Banquet Céleste“ und M. Regers „Introduktion und Passacaglia in d“. Vogl begann als sechsjähriger mit dem Klavier spielen. Da er sich schon immer für die Orgel interessierte, begann er mit elf Jahren das Orgelspiel bei Domorganist Ludwig Ruckdeschel. Der 15jährige Gymnasiast aus Mauth ist als Kirchenorganist in Mauth und Waldkirchen tätig.

           

 


Einen ersten Platz in der Altersgruppe V
belegte der 17jährige Markus Bahle aus Passau. Der Schüler am Gymnasium Leopoldinum Passau spielte J. Langlais´ „Trois Paraphrases Grégoriennes“, die „Cantilene“ aus J.G. Rheinbergers „Sonate für Orgel Nr. 11 op. 148“ und die Fuge a-moll (BWV 543) von J-S. Bach.
Bereits als knapp Dreijähriger begann er Musik zu machen. Seit dem fünften Lebensjahr erhielt er Klavierunterricht. Mit sieben Jahren kam er in die Passauer Domsingschule und erhielt bei Domkapellmeister Gerhard Merkl Gesangsunterricht.                        
Gleichzeitig begann er mit Saxophon als seinem zweitem Instrument. Er spielt seither in verschiedensten Ensembles wie der Leo Bigband und dem PassauJazzOrchestra. Im Alter von 14 Jahren begann er bei Domkapellmeister Merkl mit dem Orgelspiel. 2008 wurde er mit dem Musikförderpreis der Stadt Passau ausgezeichnet.

 

Kirchenmusiker achten auf ihre Körperhaltung - Regionalkantoren haben sich zum Thema Gesundheit fortgebildet.

Dehnen. Strecken. Beugen. Auf Schultern, den Rumpf, die Hände, sprich die Körperhaltung achten. Die 13 Regionalkantoren im Bistum Passau haben sich mit Diözesanmusikdirektor Dr. Marius Schwemmer ein ganzes Trainingsprogramm zusammenstellen lassen. Bei der Fortbildung „Gesundheit im Kirchenmusikerberuf“ haben sie die Übungen gleich ausprobiert; auch ganz konkret an der Orgel in der Pfarrkirche Bischofsreut.

Ein Arbeitsmediziner für Musiker und eine Physiotherapeutin stellten den Hauptamtlichen des Referats Kirchenmusik im Witikohof geeignete Trainings- und Therapiekonzepte vor. Diese lernten Mobilisations- und Dehnübungen zum Auf- und Abwärmen, sowie Übungen zur Rumpfstabilisation, zur Kräftigung des Schultergürtels und der Hände kennen. Das Ganze können sie nun in ein eigenes Trainingsprogramm für den Alltag zusammenstellen. Natürlich sollen sie auch ihren Schülerinnen und Schüler richtige Körperhaltung beibringen. Abgerundet wurde die Fortbildung mit einem Erste-Hilfe-Kurs mit dem Roten Kreuz, um in Notfällen im Berufsalltag, z.B. bei Chorfreizeiten oder Proben, richtig reagieren zu können.