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Festakt zum 25-jährigen Bestehen des Hauses der Begegnung


Datum: 
04.11.2018

Viele Gläubige feierten zusammen mit Bischof Stefan Oster und Generalvikar Klaus Metzl das 25-jährige Jubiläum des ehemaligen bischöflichen Seminars St. Altmann.

 

 

Heute, vor genau 25 Jahren hatte Bischof Franz Xaver Eder das "Haus der Begegnung" in Burghausen gesegnet und eröffnet. Bischof Stefan Oster feierte deshalb mit vielen Mitarbeitern und Gläubigen einen festlichen Gottesdienst und zeigte sich sehr dankbar über das was über all die Jahre in Burghausen gewachsen ist. Das denkmalgeschützte Haus kann dabei auf eine reiche und vielfältige Geschichte zurückblicken. Vom früheren Heilig Geist Spital und städtischem Krankenhaus (in dem noch der Bürgermeister von Burghausen Hans Steindl das Licht der Welt erblickte) über das Bischöfliche Seminar St. Altmann wurde es schließlich nach einer grundlegenden Renovierung im Herbst 1993 seinem aktuellen Zweck zugeführt: Ein Haus für Menschen, die Gott durch die Begegnung mit anderen Menschen näher kommen wollen. In seiner Predigt griff Bischof Stefan ein Zitat von Martin Buber auf, dass alles wirkliche Leben Begegnung sei. "Jeder von uns weiß wie schön es ist, wenn eine Begegnung gelingt und man braucht eine Erfahrung des Heiligen Geistes damit eine wirklich tiefe Begegnung stattfinden kann", deshalb passe es wunderbar zusammen, dass das Haus Heilig Geist auch das Haus der Begegnung sei, so Bischof Stefan. 

Bürgermeister Hans Steindl betonte in seiner Festrede, dass das Haus der Begegnung genau an der richtigen Stelle stehe, nämlich im Zentrum von vielen Begegnungsorten in Burghausen, wie zum Beispiel der Jugendherberge und dem Jugendzentrum. Dass die Kirche hier in der Stadt einen zweiten Mittelpunkt bilde sei eine gelungene Fortsetzung vom Stadtplatz, mit der Stadtpfarrkirche St. Jakob. Direktor Josef Fischer empfand ein überwältigendes Glücksgefühl und tiefe Dankbarkeit, für den großen Zuspruch. Die Anfänge seien nicht leicht gewesen und auch von Widerständen begleitet gewesen, dennoch gab es jedoch glücklicherweise auch viele Förderer der ersten Stunde, wie zum Beispiel den ehemaligen Diözesanratsvorsitzenden Wolfgang Beier.