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Neuer Geistlicher an der Justizvollzugsanstalt Passau


Datum: 
07.12.2009

Studentenpfarrer Kuchar wird Nachfolger von Pfarrer Mader – Bischof besucht JVA

 Passau (iop). Diözesanbischof Wilhelm Schraml hat am Montag, 7. Dezember, die Justizvollzugsanstalt Passau besucht. Beim Gottesdienst mit den Häftlingen stelle der Bischof den neuen Geistlichen vor. Studentenpfarrer Werner Kuchar übernimmt das Amt von Stadtpfarrer Josef Mader. Mader war seit 2005 Seelsorger im Gefängnis. Der Bischof gab den Gefangenen den zentralen Satz mit auf den Weg: „Fallen darf ein Mensch, aber nicht liegenbleiben“. Gott lasse einen Menschen nie im Stich, er gehe mit ihm auch auf schwierigen Wegen. Jesus Christus trage ihn geradezu auf den Schultern, erläuterte der Bischof das biblische Bild vom guten Hirten. Der Diözesanbischof sprach bei der Gebetsandacht von der priesterlichen Mitsorge um die Gefangenen. Diese habe ihn in die JVA geführt. Er wünschte den Männern trotz der Situation eine gute Zeit auf Weihnachten hin.

Der Leiter der Justizvollzugsanstalten Straubing und Passau, Matthias Konopka, dankte Pfarrer Mader und hieß Werner Kuchar herzlich willkommen. Anschließend machten der Bischof und die Anstaltsleitung einen Rundgang durch das Gefängnis, das einst dem Fürstbischof als Reitstall gedient hatte.
 

v.l.n.r.:  Pfarrer Josef Mader, Bischof Wilhelm Schraml und Studentenpfarrer Werner Kuchar.