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90 km sind geschaft - die Wallfahrer sind angekommen


Datum: 
08.04.2016

Vom 8. – 10. April war es wieder soweit: Unter dem Motto „Brich auf!“ machten sich Tausende von jugendlichen und junggebliebenen WallfahrerInnen auf den Weg. Die Stimmung bei der Ankunft in Altötting war wie immer überwältigend.

 

Die 90 Kilometer sind geschafft - unter großer Freunde, Tränen, Jubel und Erleichterung sind gestern Nachmittag die vielen Wallfahrer/innen in Altötting angekommen und sind begeisternd empfangen worden. Zum ersten Mal ist auch Bischof Dr. Stefan Oster einen Teil der Strecke mitgegangen.

Sehen Sie hier einen Beitrag von Sandra Schumacher:

 

Hören Sie hier einen Radiobeitrag von Sandra Schumacher und Armin Berger:

Ankunft der Diözesanjugendfußwallfahrt 2016 in Altötting

 

(Bilder: pbp / Sandra Schumacher)

 

 

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Der Wallfahrtszug ist unterwegs - immer mehr Menschen schließen sich den Wallfahrer/innen an.....

 

 

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Auf zwei Routen, beginnend in Osterhofen und Passau, haben sich heute morgen bei leichtem Regen wieder Tausende von Jugendlichen und junggebliebenen Wallfahrer/Innen auf den Weg nach Altötting gemacht. Seit 70 Jahren veranstalten der Bund der Deutschen Katholischen Jugend der Diözese Passau (BDKJ) und das Bischöfliche Jugendamt die traditionelle Jugendfußwallfahrt vom 8. – 10. April nach Altötting.

>>>>>Hier der Bericht von Mareen Maier vom Katholischen Radiobüro zum Start der Wallfahrer

Unter dem Motto „Brich auf!“ heißt es gemeinsam aufzubrechen, sich auf den Weg zu machen, zu lachen, zu beten, zu weinen, zu erzählen und zu hören, zu singen und sich von der Gemeinschaft „mittragen“ zu lassen nach Altötting. „Wir wollen für ein paar Tagen den Alltag hinter uns lassen, uns selbst und unseren gemeinsamen Glauben in den Blick nehmen“, so Wolfgang de Jong der Jugendpfarrer der Diözese Passau und der BDKJ-Diözesanpräses.

 

Bischof Oster gibt auf seiner Facebookseite den vielen Wallfahrer/innen  mit auf den Weg: 
"Viel Segen Euch allen und bitte betet für alle Anliegen unseres Bistums. Und nicht vergessen: dem echten Wallfahrer ist jedes Wetter recht -:) Morgen stoße ich dazu und freue mich darauf"

 

 

 

 

 

 

Die ca.7000 Wallfahrer legen innerhalb von zwei Tagen rund 90 Kilometer zurück und werden dabei von unterschiedlichsten Motiven geleitet: das Beten und das Vorbringen von Bitten spielen dabei genauso eine Rolle wie das Gemeinschaftserlebnis und das Überwinden eigener Grenzen. Begleitet wird die Jugendfußwallfahrt von verschiedenen Teams, die sich um die Sicherung der Strecke, die Versorgung mit Getränken, die Gestaltung der Statios, den Gepäcktransport und vieles mehr kümmern.

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Das große Ziel und Highlight wartet in Altötting: Am Samstag werden um ca. 17.30 Uhr die beiden Wallfahrtszüge in Altötting zusammentreffen. Dort werden sie von Bischof Oster, Stadtpfarrer Günther Mandl und dem Bürgermeister von Altötting, Herbert Hofauer, gegrüßt. Begeisternd empfangen ziehen sie dann auf den Kapellplatz in die Basilika jubelnd und singend ein. Dieser Tag endet mit einem gemeinsamen Jugendgottesdienst mit Bischof Dr. Stefan Oster SDB in der Basilika. Den Gottesdienst werden auch Jugendpfarrer Wolfgang de Jong und  Ministrantenpfarrer Domkapitular Gerhard Auer begleiten. Beginn ist um 20.00 Uhr. Die musikalische Gestaltung übernimmt SteRiJo and Friends. Anschließend findet um ca. 21.00 Uhr eine Lichterprozession durch Altötting statt.

Das Wallfahrtskreuz 2016 - ein Handschmeichlerkreuz

Wie auch viele Jugendwallfahrtskreuze zuvor, wurden die Kreuze dieses Jahr auch von Menschen mit Handicap gefertigt. Die Kreuze für die Jugendwallfahrt wurden in den Wolfsteiner Behindertenwerkstätten in Freyung hergestellt. Geweiht wurden die Kreuze im Jugendgottesdienst beim großen Diözesanjugendtreffen von Bischof Dr. Stefan Oster SDB. Das Wallfahrtskreuz 2016 ist nicht zum Anschauen, sondern auch zum Anfassen. Aus Olivenholz gefertigt liegt es rund in der Hand. Es ist nicht kantig oder verletzend. Selbst die Kreuzarme sind verschieden, so wie wir als Menschen verschieden sind. Blinde Menschen „sehen“ ihre Mitmenschen mit ihren Händen - und so kann jeder seinen eigenen Zugang zum Kreuz finden und herausfinden, was es für den einzelnen bedeutet.  

 

Fotos: Facebook BDKJ / pbp