Maria Magdalena ist der Mensch, der Jesus neben seiner Mutter am nächsten stand. Ihr erschien er als Erste nach seinem Tod mit einem Verkündigungsauftrag. Die erste Zeugin der Auferstehung wurde aber zur Sünderin und Hure gemacht, die sie nie war und damit Rufmord an ihr begangen.
Mittlerweile hat sich die Kirche für das Unrecht, das man Magdalena angetan hat, entschuldigt und Papst Franziskus hat sie 2016 in einem Dekret den Aposteln gleichgestellt und ihr sogar eine eigene Präfation gegeben. Das Bild der Sünderin ist damit aber nicht aus dem kollektiven Gedächtnis gelöscht, da fast 2000 Jahre Rufmord Spuren hinterlassen haben.
An diesem Abend wird aufgezeigt, wie es zu Maria Magdalenas schlechtem Ruf kommen konnte vor dem Hintergrund biblischer und anderer Schriften.
Der Abend ist ideal für alle, die einen Monat später mitfahren nach Frankfurt zur Maria Magdalena Ausstellung im Städel Museum, aber davon unabhängig selbstverständlich auch für alle Interessierten an der Thematik.