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Bischof

3. Fastensonntag: „Die wichtigste Beziehung unseres Lebens!“

Wolfgang-Christian Bayer am 07.03.2021

2021 3 Fastensonntag 10 info-icon-20px Foto: Bildschnitt TV

Zusammen mit vielen Gläubigen vor den Fernsehbildschirmen und im Internet feierte Bischof Stefan Oster den dritten Sonntag der Fastenzeit. In seiner Predigt beleuchtete Bischof Stefan das Thema: "Der Mensch und seine Beziehung zu Gott“.

Zu Beginn des Pon­ti­fi­k­al­got­tes­diens­tes begrüß­te Dom­de­kan Dr. Hans Bau­ern­feind die Gläu­bi­gen im Dom und vor den Bild­schir­men und bat dar­um, dass alle For­men des Anti­se­mi­tis­mu­ses in Deutsch­land aber auch welt­weit über­wun­den wer­den. Dar­über hin­aus ver­wies er auf die Ein­füh­rung des Sonn­ta­ges als Fei­er­tag vor 1700 Jah­ren, durch Kai­ser Konstantin.

Wir Chris­tin­nen und Chris­ten sind beson­ders dazu beru­fen den Tag des Herrn zu ehren.”

Domdekan Hans Bauernfeind

In sei­ner Pre­digt ging Bischof Ste­fan auf die psy­cho­lo­gi­schen Grund­prin­zi­pi­en des homo socio­lo­gi­cus ein, wel­cher im wesent­li­chen vier For­men von Bezie­hun­gen habe: Wir leben in einer Welt, in einer Schöp­fung mit den Din­gen, wir haben Bezie­hun­gen zu ande­ren Men­schen, wir haben eine Bezie­hung zu uns selbst und wir haben eine Bezie­hung zu Gott.” Weil der Mensch ein Bezie­hungs­we­sen sei spü­re er, dass an ihn ganz vie­le Ansprü­che gestellt wer­den, so Bischof Oster.

Die ganze Predigt von Bischof Stefan:

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Ein Grund für Depres­sio­nen, in wel­che die Men­schen fal­len, ist fort­wäh­ren­de Überforderung!”

Bischof Stefan

Bischof Oster ver­wies auf die Tat­sa­che, dass die Men­schen in der Regel ande­re Din­ge auf ihren inne­ren Thron im Her­zen set­zen wür­den, als Gott. Zum Bei­spiel den Ehr­geiz, die Sucht nach Ruhm und Aner­ken­nung, den Wunsch in Sicher­heit zu leben, mate­ri­el­le Ver­sor­gung oder sogar ande­re Men­schen die man lie­ben würde.

„…liebst du mich mehr als diese?”

Jesus - Evangelium nach Johannes

Wenn etwas ande­res an der Stel­le im Her­zen sit­zen wür­de als Gott, so sei dies laut der Hei­li­gen Schrift ein Göt­zen­dienst, so der Bischof: Du sollst den Herrn dei­nen Gott lie­ben, mit gan­zem Her­zen, gan­zer See­le, gan­zer Kraft und den Nächs­ten wie dich selbst.”

Bischof Ste­fan beton­te, dass die­se Erkennt­nis des­halb so wich­tig sei, da in unse­rer Gesell­schaft die Ich-Kul­tur über­mä­ßig aus­ge­prägt wäre, unterm Strich zäh­le ich”. Eine gesell­schaft­li­che Prä­gung die dia­me­tral den Wor­ten und Gebo­ten in der Hei­li­gen Schrift ent­ge­gen­ste­hen würde.

Ler­ne Zuhö­ren, ler­ne Mit­füh­len, ler­ne Zeit für den ande­ren zu haben.”

Bischof Stefan

Jesus sei aus Lie­be zu den Men­schen gestor­ben, so der Bischof: damit wir ler­nen mit dem in Bezie­hung zu sein, der die wich­tigs­te Bezie­hung unse­res Lebens ist.” Wenn die Men­schen die­sen Gedan­ken mit dem Her­zen ver­ste­hen wür­den, dann wäre dies der Ort ihrer Freiheit.

Glau­ben heißt, nach Hau­se kom­men und zu wis­sen bei wem man Zuhau­se ist.”

Bischof Stefan

Für die musi­ka­li­sche Gestal­tung des Got­tes­diens­tes zeich­ne­te sich Dom­ka­pell­meis­ter Andre­as Unter­gug­gen­ber­ger ver­ant­wort­lich. Gespielt wur­de das Werk Mis­sa a tre” des Kom­po­nis­ten Johann Wen­zel Kal­li­wo­da sowie Wer­ke von C. Loewe, Th. Roß und A. Unter­gug­gen­ber­ger vom Solis­ten­en­sem­ble, Dom­or­ga­nist Lud­wig Ruck­de­schel und Dom­kan­to­rin Bri­git­te Fruth.

Die Predigt von Bischof Oster auf SoundCloud:

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Der Gottesdienst in voller Länge: