Jugend

„Finde deinen Weg“

Redaktion am 02.12.2025

Info Icon Foto: Peter Kunz

Zu einem Berufungstag unter dem Motto „Finde deinen Weg“ haben sich 16 junge Erwachsene aus dem Bistum Passau und darüber hinaus getroffen. Eingeladen waren alle, die sich mit Fragen nach ihrer Lebensgestaltung, ihrem Glauben und möglichen Schritten in die Zukunft auseinandersetzen möchten.

Als Refe­ren­tin war Sr. Fran­zis­ka Mit­te­rer aus der Schwes­tern­ge­mein­schaft vom Hei­li­gen Kreuz in Alt­öt­ting zu Gast. Sie kam gemein­sam mit der Pos­tu­lan­tin Fran­zis­ka Kopold nach Pas­sau und gab Ein­bli­cke in ihren eige­nen Weg sowie in das Ver­ständ­nis christ­li­cher Beru­fung in ihrer Gemein­schaft. Ver­an­stal­tet wur­de der Tag von Mar­tin Cle­mens, Refe­rent der Beru­fungs­pas­to­ral, sowie Dom­vi­kar Peter Kunz, dem Lei­ter der Diözesanstelle.

Ein Tag zum Hin­hö­ren und Weiterdenken

Am Beginn stan­den metho­di­sche Übun­gen, bei denen sich die Teil­neh­mer auf krea­tiv-unter­halt­sa­me Art ken­nen­lern­ten. Sr. Fran­zis­ka führ­te sodann ins The­ma ein und mach­te deut­lich, dass Beru­fung im christ­li­chen Sinn nicht nur gro­ße Lebens­ent­schei­dun­gen meint, son­dern zunächst bei den eige­nen Talen­ten, Inter­es­sen und inne­ren Impul­sen ansetzt. Got­tes Ruf, so erklär­te sie, sei per­sön­lich und füh­re zu einem Leben, das ver­ant­wor­tungs­voll und gut gestal­tet wer­den möch­te. Zur Spra­che kamen auch Fra­gen, die vie­le jun­ge Chris­tin­nen und Chris­ten heu­te beschäf­ti­gen: Wie lebt man sei­nen Glau­ben in einem kir­chen­kri­ti­schen Umfeld? Wie bleibt man bei sich selbst, wenn es Gegen­wind gibt? Und wie erkennt man, wel­che Schrit­te dran sind? Damit traf sie vie­le der The­men, die die Teil­neh­me­rin­nen und Teil­neh­mer mit­ge­bracht hatten.

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Gemein­sa­mer Got­tes­dienst in St. Stephanus

Ein zen­tra­ler Moment des Tages war die Eucha­ris­tie­fei­er in der ehe­ma­li­gen Semi­nar­ka­pel­le St. Ste­pha­nus. In sei­ner Pre­digt griff Dom­vi­kar Peter Kunz die Impul­se des Vor­mit­tags auf. Beru­fung begin­ne sel­ten damit, dass alles ein­deu­tig sei, beton­te er. Wich­ti­ger sei es, auf die eige­nen inne­ren Regun­gen zu ach­ten und sen­si­bel zu wer­den für das, was im Her­zen wächst. Fin­de dei­nen Weg heißt auch, auf­merk­sam zu blei­ben und sich nicht vor der Unru­he zu fürch­ten“, sag­te Kunz.

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Linker Rand: Domvikar Peter Kunz. Rechter Rand: Sr. Franziska Mitterer.

Aus­tausch beim Mittagessen

Nach dem Got­tes­dienst stärk­ten sich alle im Haus St. Maxi­mi­li­an. Beim Mit­tag­essen tausch­ten sich die Teil­neh­mer über per­sön­li­che Erfah­run­gen und Lebens­per­spek­ti­ven aus. Für vie­le war es hilf­reich zu hören, dass ande­re mit ähn­li­chen The­men unter­wegs sind.

Der Beru­fungs­tag möch­te jun­gen Men­schen einen Rah­men geben, in dem sie ihr eige­nes Suchen ernst neh­men kön­nen – mit Raum für Aus­tausch, Fra­gen und neue Schritte.

Text: Diö­ze­san­stel­le Berufungspastoral

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