Soziales

Neuauflage der christlichen Patientenvorsorge

Redaktion am 01.10.2025

Handreichung bietet Orientierung und Unterstützung für die letzte Phase des Lebens

Ori­en­tie­rung und Unter­stüt­zung bei der Vor­sor­ge für den letz­ten Lebens­ab­schnitt bie­tet die Christ­li­che Pati­en­ten­vor­sor­ge, die heu­te (29. Sep­tem­ber 2025) von den christ­li­chen Kir­chen in einer aktua­li­sier­ten Neu­auf­la­ge ver­öf­fent­licht wor­den ist. Her­aus­ge­ge­ben wird die Hand­rei­chung von der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, der Evan­ge­li­schen Kir­che in Deutsch­land (EKD) und der Arbeits­ge­mein­schaft Christ­li­cher Kir­chen in Deutsch­land (ACK).

Wie soll die letz­te Pha­se des Lebens gestal­tet wer­den? Nie­mand kann vor­aus­se­hen, wann und auf wel­che Wei­se das Leben zu Ende geht. Mög­lich ist aber eine Vor­sor­ge im Hin­blick auf die eige­nen Vor­stel­lun­gen und Wün­sche für die Behand­lung in schwers­ter Krank­heit und im Ster­ben. Dafür ist es erfor­der­lich, sich recht­zei­tig mit mög­li­chen Hand­lungs­op­tio­nen aus­ein­an­der­zu­set­zen. Vor allem soll­te sicher­ge­stellt sein, dass die­je­ni­gen, die einen Men­schen beglei­ten und behan­deln, des­sen Vor­stel­lun­gen, Behand­lungs­wün­sche und Ver­fü­gun­gen ken­nen. Nicht zuletzt muss klar sein, wer die Voll­macht hat, die eige­nen Inter­es­sen zu ver­tre­ten, wenn man dazu selbst nicht mehr in der Lage ist. Die Hand­rei­chung zur Christ­li­chen Pati­en­ten­vor­sor­ge bie­tet christ­lich-ethi­sche Ori­en­tie­rung und stellt For­mu­la­re zur Ver­fü­gung, um eine Vor­sor­ge­voll­macht, eine Betreu­ungs­ver­fü­gung und eine Pati­en­ten­ver­fü­gung aus­zu­fer­ti­gen sowie Behand­lungs­wün­sche zu dokumentieren.

Erfor­der­lich wur­de die Neu­fas­sung vor allem auf­grund von Ver­än­de­run­gen im Bereich der Gesetz­ge­bung. For­mu­la­re aus älte­ren Auf­la­gen, die schon zu einem frü­he­ren Zeit­punkt ver­wen­det wur­den, ver­lie­ren aber nicht ihre Rechts­gül­tig­keit. Es wird aller­dings emp­foh­len, die eige­nen Fest­le­gun­gen in regel­mä­ßi­gen Abstän­den zu über­prü­fen und gege­be­nen­falls an ver­än­der­te Wün­sche anzupassen.

Im Geleit­wort zur Christ­li­chen Pati­en­ten­vor­sor­ge schrei­ben der Vor­sit­zen­de der Deut­schen Bischofs­kon­fe­renz, Bischof Dr. Georg Bät­zing, die Rats­vor­sit­zen­de der EKD, Bischö­fin Kirs­ten Fehrs, und der Vor­sit­zen­de der ACK, Rever­end Chris­to­pher East­hill: Der tra­gen­de Grund für die Über­le­gun­gen die­ser Hand­rei­chung Christ­li­che Pati­en­ten­vor­sor­ge ist der christ­li­che Glau­be, der sich mit der Hoff­nung ver­bin­det, dass Got­tes Lie­be grö­ßer ist – grö­ßer auch als alles Lei­den und Ster­ben – und dass Gott in Chris­tus neu­es Leben schenkt.“

PM: Deut­sche Bischofskonferenz

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