Bistum

Neue Fairtrade-Produkte im Domladen

BAY am 27.06.2019

Bisher gab es im Passauer Domladen nur einen einzigen fairgehandelten Bohnenkaffee, ab sofort gibt es jedoch für alle gemeinwohlökonomisch-denkenden Café-Gourmets und Tee-Liebhaber eine größere Produktauswahl.

Den Impuls für die Erwei­ter­te­rung des Geträn­ke­sor­ti­ment im diö­ze­sa­nen Dom­la­den gab die Arbeits­grup­pe Lau­da­to Si”, unter Lei­tung von Gene­ral­vi­kar Klaus Metzl. Das Ordi­na­ri­at woll­te mit gutem Bei­spiel vor­an gehen und sicher­stel­len, dass bei allen dienst­li­chen Gele­gen­hei­ten, Sit­zun­gen und Anläs­sen aus­schließ­lich fair gehan­del­ter Kaf­fee und Tee ser­viert wird.

Ein wich­ti­ges Zei­chen für die Gemein­wohl­öko­no­mie im Bis­tum Pas­sau zu set­zen, das war auch das Ziel von Umwelt­re­fe­rent Josef Holz­bau­er. In den Bil­dungs­häu­sern der Diö­ze­se wer­de schließ­lich schon seit gerau­mer Zeit fai­er gehan­del­ter Tee und Kaf­fee augeschenkt.

Gemein­wohl­öko­no­mie beginnt im Klei­nen, beim eige­nen Den­ken und Handeln.”

Josef Holzbauer

Laut Lothar Wim­ber­ger, Lei­ter des Dom­la­dens, besteht das neue Sor­ti­ment aus zwei Tei­len: Beim ers­ten Teil, dem Kaf­fee, gibt es momen­tan drei ver­schie­de­ne Sor­ten: Gan­ze Kaf­fee­boh­nen im 1kg-Paket für die Kaf­fee­voll­au­to­ma­ten, gemah­le­nen Kaf­fee und einen ent­kof­fe­inier­ten Kaf­fee. Beim zwei­ten Teil, den Tee­sor­ten, gibt es fünf ver­schie­de­ne: Pfef­fer­minz­tee, Kräu­ter­tee, Schwarz­tee, Grün­tee und Früchtetee.

"Fairtrade" gibt es mittlerweile fast überall...

In den letz­ten Jah­ren sind vie­le Han­dels­ket­ten auf den Fair­trade-Zug” auf­ge­sprun­gen, jedoch ist Fair­trade” nicht immer ein Fai­rer Han­del für bei­de Sei­ten und hin­ter man­chem Sie­gel war eher das Wort Green­wa­shing” Vater des Gedan­ken, als eine auf­rich­ti­ge gemein­wohl­öko­no­mi­sche Ver­bess­se­rung des Handels.

Bei der GEPA aller­dings weiß man unter ande­rem, dass kirch­li­che Orga­ni­sa­tio­nen mit am Tisch sit­zen wie zum Bei­spiel Mise­reo, die bei der Pro­jekt- und Pro­dukt­aus­wahl mit­ent­schei­den. Zwei wei­te­re Haupt­punk­te die bei der GEPA wich­tig sind: Sie zah­len über den nor­ma­len Tarif mit lang­fris­tig abge­schlos­se­nen Genos­sen­schafts­ver­trä­gen vor Ort und sie küm­mern sich um gesund­heit­li­che und sozia­le Pro­jek­te in den Regio­nen in denen sie Han­del treiben.

Eine zusätz­li­che Sor­ti­ments­er­wei­te­rung von GEPA-Pro­duk­ten ist laut Lothar Wim­berg momen­tan nicht geplant, schließ­lich wol­le man kei­ne Kon­kur­renz zu ande­ren enga­gier­ten Eine-Welt-Läden her­stel­len. Für uns war es wich­tig, dass die Bestell- und Lie­fer­we­ge spe­zi­ell für alle Mit­ar­bei­ter der Diö­ze­se so kurz wie mög­lich sind. Wenn man ande­re Pro­duk­te möch­te, dann gibt es natür­lich Mög­lich­kei­ten die­se zu bestel­len, aber momen­tan kön­ne man schon allein aus Platz­grün­den kei­ne wei­te­ren Pro­duk­te ins Sor­ti­ment mitaufnehmen.”

Hier können Sie sich das Kaffee- und Tee-Sortiment ansehen:

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Wir helfen Ihnen gerne.

Lothar
Wimberger

Pastoralreferent

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