Das Festival der Schöpfung — eine Veranstaltung die Nachhaltigkeit, Spiritualität und soziale Gerechtigkeit erfahrbar machen und zum Mitmachen animieren soll.
Von 10:00 bis 13:00 Uhr verwandelt sich das Areal rund um den Passauer Stephansdom zu einem Ort des Austauschs und der Begegnung. Zahlreiche thematisch gestaltete Stände informieren anschaulich über Themen wie Ökologie, Glauben und globale Verantwortung. Eine Kleidertauschbörse, ein Fair-Trade-Kaffeestand und Live-Musik runden das Angebot ab.
Gleichzeitig werden in den umliegenden Räumlichkeiten abwechslungsreiche Ausstellungen und interaktive Formate angeboten. Besucherinnen und Besucher erwartet eine Ausstellung mit afrikanischen Masken, ein begehbares Flüchtlingszelt, ein Infostand zum Thema prekäre Arbeit und eine Fotoausstellung zur Biodiversität. Für Neugierige und Rätselliebhaber gibt es darüber hinaus ein „Klima Escape Game“, und im Repair-Café können die Besucher kleinere Geräte reparieren lassen.
Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Das Vorbereitungsteam zum Aktionstag “10 Jahre Laudato si” des Bistums Passau am 20. September 2025 (v.l.n.r.): Christine Krammer (Referat Weltkirche), Stefanie Steinbrink (Kolping-Diözesanverband), Thomas Huber (Räte und Verbände), Marie-Theres Knab (KLB Passau), Veronika Emmer (KEB Passau), Angelika Görmiller (KAB Passau), Verena Holzbauer (Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung) und Monika Wagmann (KAB Passau)
Hier können Sie sich vier Statements zum Jubiläum ansehen:
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Ab 16:00 Uhr findet im Haus St. Maximilian eine Podiumsdiskussion unter dem Titel „10 Jahre Laudato si – Zeitenwende für Theologie, Mensch und Natur“ statt. Das Thema werden Bischof Dr. Stefan Oster, Dr. Stefan Einsiedel (Hochschule für Philosophie München) und Monsignore Dr. Wolfgang Huber (Missio München) aus den verschiedenen Perspektiven beleuchten. Den spirituellen Abschluss des Tages bildet dann um 18:00 Uhr ein Gottesdienst in der Passauer Stadtpfarrkirche St. Paul.
„Laudato si war ein großer Wurf: Es zeigt, dass Ökologie, Ökonomie und soziale Fragen untrennbar miteinander verbunden sind.”
Bischof Dr. Stefan Oster, betont: “Wenn wir mit den Augen Gottes auf die Welt blicken, erkennen wir, dass die Schöpfung uns anvertraut ist. Sie ist Gabe und damit auch Aufgabe. Laudato si war ein großer Wurf: Es zeigt, dass Ökologie, Ökonomie und soziale Fragen untrennbar miteinander verbunden sind. Die Kirche ist aufgerufen, Antworten zu geben, neue Wege zu gehen und die Verantwortung für die Schöpfung zu übernehmen – aus dem Glauben heraus.”
Verena Holzbauer, Leiterin der Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung, erklärt: “In der wegweisenden Enzyklika Laudato si wurden erstmals die drei Säulen Ökologie, Spiritualität und soziale Gerechtigkeit zusammengebracht. Auch im Bistum Passau wollen wir zurückblicken, die Krisen nicht nur beklagen, sondern Mut machen und Mensch und Natur feiern.“
Dass Laudato si ein Weckruf für alle Menschen guten Willens sei, hebt Christine Krammer, Referentin im Referat Mission und Weltkirche, besonders hervor: “Es geht um Spiritualität, Engagement für die Umwelt und soziale Gerechtigkeit. Wir laden alle ein, uns bei einer Tasse Fair-Trade-Kaffee und Musik auf dem Domplatz zu besuchen und gemeinsam Hoffnung und Mut zu teilen.”



