Bistum

Festmesse und Kräuterweihe

Thomas König am 20.08.2019

Festmesse und Kräuterweihe an Maria Himmelfahrt. Wegen des schönen Wetters feierte die Pfarrgemeinde Haidmühle St. Maximilian das Fest Maria Himmelfahrt am Außenaltar der Marienkapelle.

Das Fest erin­nert an die Auf­nah­me der Mut­ter Got­tes in den Him­mel. Seit dem 7. Jahr­hun­dert wird die­ser Fest­tag all­jähr­lich am 15. August von der katho­li­schen Kir­che gefeiert. 

Der Legen­de nach fan­den die Apos­tel Mari­as Grab leer, aber mit Blu­men und Kräu­tern geschmückt, vor. Mit der Kräu­ter­wei­he wird an die legen­dä­re Graböff­nung Mari­ens gedacht. Dar­aus hat sich seit dem 9. Jahr­hun­dert der Brauch ent­wi­ckelt, Kräu­ter­bu­schen zu bin­den, die in Haid­müh­le von eini­gen Frau­en des Frau­en­bun­des jedes Jahr lie­be­voll ange­fer­tigt werden.

Mit dem Mari­en­lied Maria zu Gott in den Him­mel ein­gan­gen“, wun­der­schön gesun­gen vom Frau­en­bund­chor unter der Lei­tung von Susan­na Ratsch­mann und von ihr auf dem Akkor­de­on beglei­tet, begann der Festgottesdienst. 

Gemein­sam mit Pas­to­ral­re­fe­rent Franz Wie­demann zele­brier­te Pfar­rer Alo­is Kai­ser die Hei­li­ge Mes­se. Sie wur­den von Minis­trant Maxi­mi­li­an Herbst, Mes­ner Nor­bert Eder und Lek­tor Ste­phan Bie­re­der unterstützt.

Pfar­rer Kai­ser sprach in sei­ner Pre­digt von Mari­as Heim­gang; sie sei damals im Krei­se der Apos­tel ein­fach ein­ge­schla­fen. Maria Him­mel­fahrt bedeu­te auch die Auf­nah­me Mari­ens in den Him­mel mit Leib und Seele.

Die­ses Fest wer­de zum gro­ßen Fest im Leben der Men­schen: Wenn eine See­le zu Gott heim­gin­ge, sei dies für den betref­fen­den Men­schen der höchs­te Fei­er­tag. Doch in der heu­ti­gen Zeit wür­de das Ster­ben ver­drängt. Wer ver­lan­ge heu­te noch die Kran­ken­sal­bung oder die Beich­te, frag­te der Pries­ter die Gläubigen.

Der Pries­ter hielt ein Bild der Tus­set­ka­pel­le hoch, auf dem Maria dem Jesus­kind eine Rose ent­ge­gen­hält. Maria sei mit ihrer Lie­be Chris­tus ent­ge­gen­ge­gan­gen. Auch die Men­schen soll­ten mit dem Zei­chen der Lie­be Gott ent­ge­gen­ge­hen; so wer­de dem Tod der Schre­cken genom­men und das Ster­ben sei nur noch ein Ent­schla­fen, ein Hinübergehen.

Bevor Pfar­rer Kai­ser am Ende der Fest­mes­se den Schluss­se­gen gab, bespreng­te er die Kräu­ter­bu­schen mit Weih­was­ser und seg­ne­te sie. 

Der Frau­en­bund­chor mit sei­nen schö­nen Alt- und Sopran­stim­men, beglei­te­te den gesam­ten Got­tes­dienst mit herr­li­chen Mari­en­lie­der und sang am Ende der Fest­mes­se fei­er­lich und ein­fühl­sam das Lied Ave Maria, erhör‘ mein Gebet”.

Text und Fotos: Ute Rummel

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