Bistum

Bistum Passau legt Plan Gewinn- und Verlustrechnung 2019 vor

Wolfgang-Christian Bayer am 04.02.2019

News Haushaltsplan2019 2

„Die Haushaltsplanung ist solide, auch wenn ein Fehlbetrag von knapp 17 Millionen Euro durch Rücklagen ausgleichen wird.“

Wir rech­nen für 2019 ins­ge­samt mit Erträ­gen von rund 130 Mil­lio­nen Euro. Dem gegen­über ste­hen betrieb­li­che Auf­wen­dun­gen in Höhe von rund 148,7 Mil­lio­nen Euro. Das Finanz­ergeb­nis wird mit 1,8 Mil­lio­nen Euro geplant, somit ergibt sich ein Fehl­be­trag von 16,9 Mil­lio­nen Euro“, erklärt der Finanz­di­rek­tor des Bis­tums Pas­sau, Dr. Josef Sonn­leit­ner bei der Vor­stel­lung der Plan Gewinn- und Ver­lust­rech­nung für das Jahr 2019. Der Fehl­be­trag wird mit Ent­nah­men aus den ent­spre­chend geplan­ten und in Vor­jah­ren gebil­de­ten Rück­la­gen aus­ge­gli­chen, so dass im Bilanz­er­geb­nis für 2019 eine schwar­ze Null am Ende steht“. Das Bis­tum Pas­sau trägt damit auch der zukunfts­wei­sen­den Ent­wick­lung im Rah­men des pas­to­ral-struk­tu­rel­len Erneue­rungs­pro­zes­ses Rech­nung, um Pries­ter sowie Haupt- und Ehren­amt­li­che von Ver­wal­tungs­auf­ga­ben zu ent­las­ten. Sonn­leit­ner betont, dass die Finan­zen des Bis­tums trotz des Fehl­be­trags nach wie vor als sehr sta­bil bezeich­net wer­den kön­nen.“ Die Plan Gewinn- und Ver­lust­rech­nung wur­de gemäß den Vor­schrif­ten des Deut­schen Han­dels­ge­setz­bu­ches aufgestellt.

Interview mit Finanzdirektor Dr. Josef Sonnleitner

Mehr Informationen über die Haushaltsplanung 2019 finden Sie hier:

2019 Bildung Schule Buecherei

Finanzen

Dem Bistum Passau ist es wichtig, Dinge beim Namen zu nennen – das gilt insbesondere auch für die Finanzen. Nach mehreren Finanzskandalen in der katholischen Kirche ist das Vertrauen der Gläubigen teilweise erschüttert. Offene Kommunikation kann helfen, Vertrauen zu stärken.