Frieden unterwegs: Der JERUSALEMWEG verbindet Bayern und Oberösterreich. Den aktuellen Anlass bildete die Ankunft des internationalen Peacewalks in Passau. Pilgerinnen und Pilger aus mehreren europäischen Ländern, darunter aus den Niederlanden, Belgien und Deutschland waren gekommen. Sie setzten ihren gemeinsamen Weg ab Passau auf dem Jerusalemweg über die Grenze nach Oberösterreich fort. Der Jerusalemweg ist mit rund 8.500 Kilometern durch 19 Länder der weltweit längste Friedens- und Pilgerweg.
„Der Jerusalemweg baut Brücken zwischen Religionen, Nationen und Kulturen. Er steht für Dialog, Versöhnung und Frieden. Das Logo mit der Friedenstaube ist zugleich Wegmarkierung und universelles Symbol des Friedens.”
Hier der Radiobeitrag zum Peacewalk, der Passau erreicht hat:
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Beginn des Begegnungstages war um 9 Uhr. Zum öffentlichen Auftakt waren auch die Passauer Projektpartner Landrat Raimund Kneidinger und Bürgermeister Oliver Robl gekommen. Auf dem Domplatz ertönten eine Reihe von Friedensliedern und musikalischen Beiträgen, im Vordergrund stand die Vorstellung des Projekts „Frieden unterwegs“.
Die Ankunft des Peacewalks wurde im Rahmen des Interreg-Projekts „Frieden unterwegs“ als Anlass für den grenzüberschreitenden Begegnungs- und Kooperationstag aufgegriffen. Der PEACEWALK geht über weite Strecken entlang des Jerusalemweges und macht dessen Friedensidee durch eine aktuelle internationale Pilgerbewegung sichtbar.
Um 10:30 Uhr startete dann die gemeinsame Pilgerwanderung. Die rund sechs Kilometer lange Strecke führte die Teilnehmer vom Domplatz über das Gisela-Grab und Kloster Niedernburg zum Dreiflüsseeck, weiter über die Innbrücke und die Innstadt und anschließend über die deutsch-österreichische Grenze bis nach Freinberg.
Hier finden Sie weitere Informationen:
Jerusalemweg Deutschland: www.jerusalemweg.de
Jerusalemweg international: www.jerusalemway.org


