Bild: Landeskomitee der Katholiken in Bayern
Unter diesem Motto werden in den Pfarreien aller bayerischen Bistümer am 1. März 2026 neue Pfarrgemeinderäte gewählt. Der Termin rückt langsam näher und auch die Pfarreien im Bistum Passau bereiten sich vor. Hier die wichtigsten Informationen rund um die Wahl zusammengefasst.
Der Pfarrgemeinderat ist das wichtigste vom Bischof eingesetzte Laiengremium auf Pfarrebene. Er nimmt dadurch eine Schlüsselrolle in der Gestaltung des Pfarreilebens ein. Der Pfarrgemeinderat informiert, entscheidet mit und vernetzt die verschiedenen Gruppen einer Pfarrei untereinander. Die Pfargemeinderätinnen und ‑räte gestalten das gesellschaftliche Leben in ihrer Pfarrei aktiv mit, beispielsweise bei Nachbarschaftshilfen, durch Bildungsangebote, Entwicklungszusammenarbeit und Aktionen zur Bewahrung der Schöpfung. Für die kommende Wahlperiode ist der Pfarrgemeinderat in besonderer Weise eingeladen, sich auch mit der Frage auseinanderzusetzen, wie Seelsorge in der eigenen Pfarrei und in Kooperation mit Nachbarpfarreien im Hinblick auf anstehende Veränderungen, wie z. B. der Bildung der neuen Pastoralen Räume, verwirklicht werden kann.
Pfarrgemeinderatswahlen erklärt!
Am 1. März 2026 werden im Bistum Passau die Pfarrgemeinderäte gewählt. Damit stellen sich die Laiengremien in den Pfarreien neu auf und können dann die Kirche vor Ort zusammen mit dem Pfarreiteam aktiv mitgestalten. Diözesanratsvorsitzender Markus Biber erklärt hier im Video Wissenswertes zum Thema Pfarrgemeinderat und zu den Wahlen am 1. März.
Ihnen entgeht ein toller Beitrag!
Im Pfarrgemeinderat aus Überzeugung
Zu den letzten Wahlen vor vier Jahren haben Pfarrgemeinderätinnen und ‑räte aus dem ganzen Bistum erklärt, warum Sie sich in Ihrer Pfarrei engagieren.
Jede Stimme zählt!
Am Sonntag, 1. März 2026, wird nun bayernweit gewählt: die Pfarrgemeinderäte stellen sich neu auf. So sind auch alle Katholikinnen und Katholiken im Bistum Passau aufgerufen, sich zu beteiligen und die Chance zu ergreifen, das zentrale Laiengremium ihrer Pfarrei mitzugestalten. Noch bis 13. Februar können in den Pfarrgemeinden Kandidatenvorschläge gemacht werden. Wählbar sind alle getauften katholischen Laiinnen bzw. Laien, die nicht aus der Kirche ausgetreten sind, am Wahltermin das 14. Lebensjahr vollendet haben und in der Pfarrei wohnen. Bis Ende Februar steht die finale Kandidatenliste fest und Sie werden in Ihren Pfarreien informiert, wer zur Wahl steht.
Wahlberechtigt sind auch in diesem Jahr alle Katholikinnen und Katholiken, die in der Pfarrgemeinde ihren Wohnsitz haben und gefirmt sind oder das 14. Lebensjahr vollendet haben. Gewählt wird persönlich vor Ort — oder je nach Pfarrei auch per Briefwahl. Die Briefwahl hat sich bereits bei der letzten Wahl vor vier Jahren in einigen Pfarreien bewährt und die Wahlbeteiligung hat deutlich zugenommen. Ob auch bei Ihnen Briefwahl möglich ist und wo genau Sie wählen können, erfahren Sie ebenfalls direkt über Ihre Pfarrei.
Konkret: Was macht eigentlich der Pfarrgemeinderat?
Die Pfarrgemeinderäte in den Pfarreien des Bistums engagieren sich…
… für die Gestaltung und Vorbereitung von Gottesdiensten, Andachten (Liturgiekreis)
… für die Organisation und Begleitung des Bibelkreises
… als Verantwortliche für geistliche Einkehr, z. B. die Durchführung der “Exerzitien im Alltag”
… für Menschen in der Gemeinde, die Hilfe im Alltag brauchen
… für die Koordination eines Besuchsdienstes
… für die Kontaktaufnahme mit Neubürgern und ‑bürgerinnen
… für die Öffentlichkeitsarbeit
… für die Umsetzung von Ideen zur umweltfreundlichen Pfarrgemeinde
Informationen und Kontakt
Umfassende Informationen zu den Pfarrgemeinderatswahlen, die wichtigsten Ansprechpartner und Materialien zur Vorbereitung der Wahl in Ihrer Pfarrei finden Sie auf der Website des Diözesanrats Passau:
Gemeinsam gestalten - gefällt mir
Die diesjährige bayernweite Kampagne zur Pfarrgemeinderatswahl steht unter dem Motto “Gemeinsam gestalten — gefällt mir”. Das Motto bringt zum Ausdruck, worum es in der Kirche vor Ort gehen soll: anpacken, mitmachen, Verantwortung übernehmen. Das Kampagnenplakat im Comic-Stil zeigt die Vielfalt des Engagements im Pfarrgemeinderat und in der Pfarrei, bei dem sich alle Generationen einbringen können. Zu sehen ist zum Beispiel eine Ehrenamtliche bei der Essensausgabe an Bedürftige. Eine Pilgergruppe symbolisiert Aufbruch, Gemeinschaft und das gemeinsame Unterwegssein im Glauben und ein Ministrant mit einer Drohne veranschaulicht eine Kirche, die in ihren Wurzeln verankert bleibt, sich aber neuen Ausdrucksformen öffnet und neue Wege des Glaubens aufzeigt. Das Plakat wie auch das Motto sollen verdeutlichen: „Kirche ist kein fertiges Konstrukt, sondern lebt davon, dass Menschen sich einbringen, Ideen entwickeln und aktiv werden.“
Quellen: Diözesanrat Passau, Landeskomitee der Katholiken in Bayern






