Foto: Christine Hacker
Zwei große Pilgergruppen mit insgesamt 160 Teilnehmern fragten im Pfarrbüro Simbach an, ob sie auf der Durchreise in Simbach eine Möglichkeit bekommen könnten, um für zwei Tage zu übernachten: Ziel war in Altötting ein großes Treffen mit 8000 anderen amerikanischen Jugendlichen.
Sie alle sind Christen, die den Neokatechumenalen Weg leben-eine neue geistliche Gemeinschaft in der römisch-katholischen Kirche, die in Amerika sehr verbreitet ist und die die persönliche Glaubenserfahrung in den Mittelpunkt stellt: vor allem in den jungen Familien versucht man schon die Kinder für den Glauben zu begeistern. So kamen die Gruppen aus Los Angeles und aus dem Raum New Jersey aus Italien angereist, wo sie mit anderen Millionen jungen Menschen bereits am Jubiläum der Jugend zum Hl. Jahr als Pilger von Rom teilgenommen hatten. Stadtpfarrer und Dekan Joachim Steinfeld organisierte persönlich Übernachtungsmöglichkeiten: mit dem TSV Simbach konnte im Begegnungszentrum der Jahnturnhalle ein Ort für die 50 Jugendlichen aus Los Angeles gefunden werden-Jörg Dumm unterstützte aktiv dieses Anliegen. Die zweite Gruppe aus New Jersey mit 110 Teilnehmern konnte Dank 1. Bgm. Bürgermeister Klaus Schmid und Schulleiter Robert Rogner in der Mittelschule untergebracht werden: beides war optimal wegen der Duschmöglichkeiten in den Turnhallen. Der Stadtpfarrer organisierte neben den Übernachtungen auch Getränke, Snacks und Süßigkeiten als Begrüßung sowie das gesamte Frühstück in der Jahnturnhalle und kümmerte sich aktiv um beide Gruppen-bis hin zu einer nächtlichen Krankenhausfahrt wegen eines gebrochenen Armes eines 10-jährigen. In der Mittelschule wurden die Jugendlichen von der Mensabetreuung Petra Sperl versorgt. Pfarrer Steinfeld wurde zudem von Christa und Bruno Huber aktiv unterstützt. Zwischen den Jugendlichen herrschte eine fröhliche und entspannte Stimmung, die geprägt war von Zusammenhalt und gemeinsamer Freude an den Erlebnissen. Sie zeigten Offenheit und große Dankbarkeit gegenüber dem Stadtpfarrer und der Simbacher Gastfreundschaft und bekräftigten, dass sie gerne wieder herkommen würden. Die Gruppe aus Los Angeles reiste zur Heimreise weiter nach München mit Zwischenstation im Konzentrationslager Dachau, die Gruppe aus New Jersey fuhr noch nach Prag und flog von dort aus zurück in die Heimat.
Foto: Christine Hacker
Text und Fotos: Christine Hacker



