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Bistum

Regelungen für Bestattungen (Stand: 17.12.2020)

Pressemeldung am 17.12.2020

Bestattungen Bildquelle Zieringer pbp info-icon-20px Foto: pbp

Derzeit gelten für Trauerfeiern, Totengebete, Aussegnungen, Abschiednahmen sowie die Beisetzung an der Grabstätte folgende Vorgaben:

Beerdigungen dürfen ab sofort nur mehr im engsten Familienkreis stattfinden

Nach § 2 der 11. BaylfSI\4V ist das Ver­las­sen der Woh­nung nur bei Vor­lie­gen trif­ti­ger Grün­de erlaubt. Ein trif­ti­ger Grund ist nach § 2 Satz 2 Nr. 9 die Teil­nah­me an Beer­di­gun­gen im engs­ten Fami­li­en- und Freundeskreis”. 

Der Begriff Beer­di­gung” umfasst jeg­li­che orga­ni­sier­te Zusam­men­kunft von Trau­ern­den anläss­lich eines Trau­erf­atts und damit ins­be­son­de­re Trau­er­fei­ern, ein Requi­em, Rosen­kränz- und Toten­ge­be­te, Aus­seg­nun­gen, Abschied­nah­men sowie die Bei­set­zung an der Grab­stät­te. Dies gilt unab­hän­gig davon, ob der jewei­li­ge Teil der Beer­di­gung in einer Kir­che, auf einem gemeind­li­chen oder kirch­li­chen Fried­hof, in einem Kre­ma­to­ri­um oder etwa den Räu­men eines Bestat­tungs­un­ter­neh­mens statt­fin­det. Der engs­te Fami­li­en­kreis” bestimmt sich nach den Vor­ga­ben von § 4 Abs. 1 Satz 4 der 11. BaylfSMV. Ins­ge­samt soll­te der engs­te Fami­li­en- und Freun­des­kreis” im Regel­fall nicht mehr als 25 Trau­er­gäs­te umfas­sen. In Gebäu­den ist der Teil­neh­mer­kreis im Übri­gen durch die Anzahl der Plät­ze, bei denen ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m zu ande­ren Plät­zen gewahrt wird, beschränkt und kann im Infek­ti­ons­schutz­kon­zept des Trä­gers der Ört­lich­keit zah­len­mä­ßig wei­ter ein­ge­schränkt werden.

Für die Durch­füh­rung von Beer­di­gun­gen sind wei­ter­hin die grund­le­gen­den Regeln für Got­tes­diens­te anzuwenden:

  • Zwi­schen Per­so­nen, die nicht dem­sel­ben Haus­stand ange­hö­ren, ist ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m zu wahren.
  • Für die Besu­cher gilt Maskenpflicht.
  • Gemein­de­ge­sang ist untersagt.
  • Es besteht ein Infek­ti­ons­schutz­kon­zept des Trä­gers der Ört­lich­keit, das die Infek­ti­ons­ge­fah­ren im Hin­blick auf die ört­li­chen Tra­di­tio­nen und Gege­ben­hei­ten mini­miert. Die­ses hat ins­be­son­de­re Maß­nah­men zur Ein­hal­tung der dar­ge­stell­ten Vor­ga­ben sowie zur Rei­ni­gung und Lüf­tung (in Gebäu­den) zu umfas­sen. Bei der Erstel­lung des Kon­zepts sind die berech­tig­ten Inter­es­sen der Ange­hö­ri­gen an einer ange­mes­se­nen und wür­di­gen Durch­füh­rung der Beer­di­gung zu berück­sich­ti­gen. Das Infek­ti­ons­schutz­kon­zept ist auf Ver­lan­gen der zustän­di­gen Kreis­ver­wal­tungs­be­h­or­de vorzulegen.

Eine anschlie­ßen­de Zusam­men­kunft der Trau­er­gäs­te ist unter­sagt. Zuläs­sig ist eine Zusam­men­kunft des in § 4 Abs. 1 Satz 1 der 11. BaylfSMV genann­ten Per­so­nen­krei­ses im öffent­li­chen Raum, in pri­vat genutz­ten Räu­men und auf pri­vat genutz­ten Grund­stü­cken vor­be­halt­lich der nächt­li­chen Aus­gangs­sper­re.

Für den Umgang mit SARS-CoV-2-infi­zier­ten Ver­stor­be­nen gel­ten wei­ter­hin die Anfor­de­run­gen von § 7 der Bestat­tungs­ver­ord­nung. Zur Klar­stel­lung wei­sen wir dar­auf hin, dass gegen eine Abschied­nah­me am offe­nen Sarg kei­ne Beden­ken bestehen, wenn beim Ver­stor­be­nen kei­ne Anhalts­punk­te für eine Infek­ti­ons­krank­heit im Sin­ne von § 7 der Bestat­tungs­ver­ord­nung
vor.

Hygienekonzept für den Friedhof

Der Fried­hofs­trä­ger ist im Rah­men sei­ner Ver­ant­wor­tung für die ord­nungs­ge­mä­ße Benut­zung der Bestat­tungs­ein­rich­tun­gen für die Erstel­lung, Durch­füh­rung und Über­wa­chung des Infek­ti­ons­schutz­kon­zep­tes zustän­dig. (Quel­le: Baye­ri­sches Staats­mi­nis­te­ri­um für Gesund­heit und Pfle­ge, Hin­weis zu den gel­ten­den Infor­ma­tio­nen zu Bestat­tun­gen wäh­rend der Coro­na-Pan­de­mie vom 03.11.2020; ein­ge­gan­gen am 02.12.20)