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Bistum

Regelungen für Gottesdienste und Bestattungen

Pressemeldung am 09.06.2021

432 A0079 info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr/pbp

Die neuen Coronaregeln vom 7. Juni in Bayern bedeuten Lockerungen hinsichtlich der Feier von Gottesdiensten und Bestattungen - Eine FFP2-Maskenpflicht gilt nur mehr in geschlossenen Räumen und entfällt im Freien am Platz. Alle Regelungen im Detail sind hier zusammengefasst.

Maskenpflicht

Die FFP2-Mas­ken­pflicht gilt nur mehr für Got­tes­diens­te in geschlos­se­nen Räu­men. Bei Got­tes­diens­ten im Frei­en ent­fällt die Mas­ken­pflicht am Platz.

Abstandsregelung und Höchstteilnehmerzahl

Die staat­li­chen Vor­ga­ben für Got­tes­diens­te sehen eine Erleich­te­rung für Geimpf­te und Gene­se­ne im Blick auf die Abstands­re­ge­lung vor: Der Min­dest­ab­stand von 1,5m ist künf­tig nur noch zu nicht geimpf­ten oder nicht gene­se­nen Per­so­nen, die nicht dem eige­nen Haus­stand ange­hö­ren, zu wah­ren (vgl. §8 Nr. 2 der 13. BayIfSMV). Jedoch bemisst sich in Gebäu­den die zuläs­si­ge Höchst­teil­neh­mer­zahl ein­schließ­lich geimpf­ter und gene­se­ner Per­so­nen wei­ter­hin nach der Anzahl der vor­han­de­nen Plät­ze, bei denen ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m zu ande­ren Plät­zen gewahrt wird (vgl. §8 Nr. 1 der 13. BayIfSMV). 

Wört­lich heißt es dazu erklä­rend aus der Staats­kanz­lei: „§ 8 Nr. 1 der 13. BayIfSMV regelt die Höchst­teil­neh­mer­zahl am Got­tes­dienst ins­ge­samt (indoor), wäh­rend § 8 Nr. 2 nur die Fra­ge abhan­delt, wie sich die­se vor­ge­ge­be­ne Höchst­teil­neh­mer­zahl inner­halb des Kir­chen­ge­bäu­des ver­tei­len kann. Es ist daher nicht so, dass über § 8 Nr. 2 die Höchst­teil­neh­mer­zahl erhöht wür­de. Die­se wird viel­mehr aus­schließ­lich durch § 8 Nr. 1 bestimmt. (…) Die Höchst­teil­neh­mer­zahl in Gebäu­den nimmt nicht zu, wenn Geimpf­te am Got­tes­dienst teil­neh­men. Die bis­he­ri­gen 1,5m-Lücken im Kir­chen­ge­bäu­de kön­nen damit auch nicht mit Geimpf­ten sozu­sa­gen auf­ge­füllt‘ wer­den.“

Eine Erhö­hung der Gesamt­teil­neh­mer­zahl an Got­tes­diens­ten (etwa bei Fir­mun­gen oder Erst­kom­mu­ni­ongot­tes­diens­ten) durch das Zusam­men­sit­zen Geimpf­ter und/​oder Gene­se­ner ist also nicht mög­lich.

Got­tes­diens­te und Zusam­men­künf­te von Glau­bens­ge­mein­schaf­ten, die den Cha­rak­ter von Groß­ver­an­stal­tun­gen errei­chen, sind dabei nach wie vor untersagt.

Gemeindegesang

In Land­krei­sen und kreis­frei­en Städ­ten mit einer 7‑Ta­ge-Inzi­denz unter 100 ist Gemein­de­ge­sang wie­der gestattet.

Anmeldung

Eine Anmel­de­pflicht für Got­tes­diens­te besteht sei­tens des Staa­tes nicht. Selbst in Fäl­len, in denen mit einer Aus­las­tung der Kapa­zi­tä­ten zu rech­nen ist, ist künf­tig kei­ne Anmel­dung mehr erforderlich.

Bestattungen

Für reli­giö­se Trau­er­fei­ern sind wei­ter­hin die Rege­lun­gen für Got­tes­diens­te anzu­wen­den (vgl. §8 der 13. BayIfSMV). 

Eine zah­len­mä­ßi­ge Beschrän­kung für reli­giö­se Trau­er­fei­ern ist auch bei einer Inzi­denz über 100 nicht vor­ge­se­hen; die Höchst­teil­neh­mer­zahl ergibt sich in gewohn­ter Wei­se aus den Platz­ver­hält­nis­sen unter Wah­rung des 1,5m-Abstands.

Musikalische Gestaltung

Nähe­re Infor­ma­tio­nen zu den aktu­el­len Mög­lich­kei­ten der musi­ka­li­schen Gestal­tung sind auf der Sei­te der Kir­chen­mu­sik zusammengefasst.

Diözesane Kirchenmusik

Herzlich willkommen auf den Seiten des Referats Kirchenmusik des Bistums Passau! Seit 1968 ist es unsere Aufgabe, die Rahmenbedingungen für eine reibungslose Durchführung der kirchenmusikalischen Dienste in den Pfarrgemeinden unseres Bistums zu schaffen.