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Bistum

Aktuelle Regelungen bzgl. „Coronavirus“ im Bistum Passau

Pressemeldung am 12.03.2020

Regelung Corona info-icon-20px Foto: Stefanie Hintermayr

Das Bischöfliche Ordinariat gibt im Zusammenhang mit den Bemühungen zur Eindämmung der Ausbreitung des Coronavirus im Hinblick auf Gottesdienste und das Kirchliche Leben im Bistum die neuen Regelungen bekannt (Stand 16. März).

Grund­sätz­lich gel­ten natür­lich die Anord­nun­gen und Emp­feh­lun­gen der zustän­di­gen Behör­den. Im Rah­men die­ser Vor­ga­ben soll aller­dings das kirch­li­che Leben so weit wie mög­lich weitergehen.

Die Kirchen bleiben unverändert geöffnet.

Die öffent­li­che Kar- und Oster­lit­ur­gie ist abge­sagt. Für fami­liä­re Haus­fei­ern wer­den noch Gestal­tungs­vor­schlä­ge, Tex­te und Hand­rei­chun­gen vor­be­rei­tet. Bischof Oster wird Kar- und Oster­got­tes­diens­te hal­ten, die live über­tra­gen wer­den sol­len. Ent­spre­chen­de Pro­gramm­hin­wei­se im Bereich der Diö­ze­se Pas­sau fin­den Sie auf der Home­page www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

Ich bit­te alle Gläu­bi­gen dar­um, auch zuhau­se das per­sön­li­che und das gemein­schaft­li­che Gebet in der Fami­lie wei­ter­zu­pfle­gen und zu intensivieren.”

Bischof Stefan Oster

Die Regelungen im Einzelnen

  • Alle Got­tes­diens­te und sons­ti­ge kirch­li­che Ver­an­stal­tun­gen in der Diö­ze­se Pas­sau wer­den ab sofort ent­spre­chend dem staat­li­chen Ver­an­stal­tungs­ver­bot zunächst bis ein­schließ­lich 19.04.2020 abgesagt.
  • Fir­mun­gen und Erst­kom­mu­nion­fei­ern wer­den bis auf Wei­te­res ver­scho­ben. Auch Tau­fen und Trau­un­gen sind zu ver­schie­ben. In dring­lichs­ten Aus­nah­me­si­tua­tio­nen kann das Taufsa­kra­ment im engs­ten Fami­li­en­kreis gespen­det werden.
  • Die Kir­chen­räu­me blei­ben geöff­net und ste­hen den Gläu­bi­gen für das per­sön­li­che und pri­va­te Gebet zur Verfügung.
  • Selbst­ver­ständ­lich bleibt die seel­sor­ge­ri­sche Grund­ver­sor­gung ins­be­son­de­re mit der Spen­dung der Sakra­men­te der Kran­ken­kom­mu­ni­on und der Kran­ken­sal­bung unter Beach­tung der behörd­li­chen Maß­ga­ben ins­be­son­de­re zur Hygie­ne aufrechterhalten.
  • Auch der Dienst der Not­fall­seel­sor­ge bleibt gewährleistet.
  • Bei Bestat­tun­gen fin­det kein Requi­em, son­dern aus­schließ­lich eine pri­va­te, auf den Fami­li­en­kreis beschränk­te Trau­er­ze­re­mo­nie am Fried­hof statt. Hier­für ist der für das Tri­du­um gel­ten­de Bestat­tungs­ri­tus zur Anwen­dung zu bringen.
  • Pas­to­ra­le Mit­ar­bei­ter sol­len in den Pfar­rei­en ver­stärkt als Ansprech­part­ner für seel­sor­ge­ri­sche Belan­ge zur Ver­fü­gung ste­hen. Die tele­fo­ni­sche Erreich­bar­keit für pas­to­ra­le Belan­ge ist in den Pfar­rei­en umfas­send, gege­be­nen­falls durch tech­ni­sche Hilfs­mit­tel (z.B. Ruf­um­lei­tung) sicher­zu­stel­len. Gege­be­nen­falls sol­len hier­zu vor Ort Schicht­plä­ne ver­ein­bart werden.

Selbst­ver­ständ­lich ist auch die Tele­fon­seel­sor­ge wei­ter an der Sei­te der Men­schen und unter fol­gen­den gebüh­ren­frei­en Num­mern zu errei­chen: 0800 1110111 oder 0800 1110222.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf www​.bis​tum​-pas​sau​.de.

Bischof Ste­fan bit­tet dar­um, dass alle Gläu­bi­gen unse­rer Diö­ze­se die­se schmerz­li­chen, aber not­wen­di­gen Maß­nah­men mit­tra­gen als Aus­druck unse­rer Ver­ant­wor­tung und unse­rer Soli­da­ri­tät zum Wohl der gan­zen Gesellschaft.

Ich bit­te alle Gläu­bi­gen unse­rer Diö­ze­se dar­um, die­se schmerz­li­chen, aber not­wen­di­gen Maß­nah­men mit­zu­tra­gen – als Aus­druck unse­rer Ver­ant­wor­tung und unse­rer Soli­da­ri­tät zum Wohl der gan­zen Gesellschaft.”

Bischof Stefan Oster

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