Foto: Doris Zauner
Der Runde Tisch der Religionen und Weltanschauungen in Passau hat bei einem Treffen mit Miriam Elsel, der Beauftragten für Interreligiösen Dialog der Evangelisch‑Lutherischen Kirche in Bayern, wichtige Anregungen für seine zukünftige Arbeit erhalten.
Der Abend zeigte eindrucksvoll, wie stark die Mitglieder von dem Wunsch getragen sind, den Austausch zwischen unterschiedlichen religiösen und weltanschaulichen Gruppen in der Stadt weiter zu vertiefen.
Ein konzentrierter Austausch – und klare Signale
Elsel brachte Erfahrungen aus der landesweiten Dialogarbeit mit und gab konkrete Hinweise, wie lokale Initiativen an Stärke gewinnen können: durch kontinuierliche Begegnungen, durch mutige neue Formate und durch eine Haltung, die Vielfalt als Bereicherung versteht. Die Mitglieder diskutierten offen über Herausforderungen und nahmen spürbar Motivation aus dem Gespräch mit.
Motivation, die trägt
Deutlich wurde: Der Runde Tisch ist mehr als ein Gremium. Er ist Ausdruck eines gemeinsamen Engagements für ein respektvolles Miteinander in Passau. Die Teilnehmenden wollen Räume schaffen, in denen Menschen verschiedener Überzeugungen einander begegnen und Vertrauen aufbauen können. Der Abend mit Elsel hat diesen Anspruch bestätigt – und ihm neuen Schwung verliehen.
Blick nach vorn
Mit frischen Ideen und gestärktem Selbstverständnis geht der Runde Tisch nun in die nächste Arbeitsphase. Die Mitglieder sind entschlossen, den interreligiösen Dialog in Passau weiter sichtbar zu machen und die Zusammenarbeit auszubauen. Der Abend hat gezeigt, dass dieser Einsatz nicht nur notwendig, sondern wirksam ist.
Text und Foto: Doris Zauner


