Bistum

Mutig sein!

Stefanie Hintermayr am 11.02.2026

Info Icon Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
In Aktion: Die Kooperationspartner laden mit der Klimafastenaktion 2026 von Aschermittwoch bis Ostersonntag zum „Mutig sein!“ ein. Gemeinsam setzen sie damit ein Zeichen für den Klimaschutz.

Die Klimafastenaktion 2026 unter dem Motto „Mutig sein!“ von Aschermittwoch bis Ostersonntag lädt auch dieses Jahr wieder zum Engagement für Nachhaltigkeit und Klimaschutz ein. Die Kooperationspartner wollen damit ein bewusstes Zeichen für Natur und Umwelt setzen.

Seit 2017 hat sich die all­jähr­li­che Kli­ma­fas­ten­ak­ti­on von Ascher­mitt­woch bis Oster­sonn­tag inzwi­schen bewährt im Bis­tum Pas­sau. Heu­er steht sie unter dem Mot­to Mutig sein!“ – ein Auf­ruf, in der Fas­ten­zeit ein akti­ves Zei­chen für mehr Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz zu set­zen. Die Begleit­bro­schü­re – digi­tal oder in Druck­form – gibt dabei in jeder Woche Impul­se und zeigt, auf welch unter­schied­li­che Art und Wei­se sich jeder Ein­zel­ne betei­li­gen kann.

Klimafastenaktion und Klimaschutz - Podcast zum Thema

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Mutig zu sein braucht es immer wie­der!“ Mit die­sen Wor­ten begrüß­te der Pas­sau­er Land­rat Rai­mund Knei­din­ger die Koope­ra­ti­ons­part­ner der Akti­on zu Beginn der Pres­se­kon­fe­renz im Land­rats­amt Pas­sau. Er ver­wies damit auf die Kon­ti­nui­tät der Kli­ma­fas­ten­ak­ti­on, die es gera­de beim The­ma Kli­ma­schutz brau­che. Ein Erfolgs­fak­tor – und: War­um die Akti­on auch so erfolg­reich ist, ist der ganz­heit­li­che Blick“, so Knei­din­ger., gewähr­leis­tet durch das Netz­werk der Koope­ra­ti­ons­part­ner. Neben dem Land­kreis und der Stadt Pas­sau, dem Land­kreis Frey­ung-Gra­fen­au, dem Ver­brau­cher­ser­vice Bay­ern und dem evan­ge­li­schen Deka­nat ist auch das Bis­tum Pas­sau mit der Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung, dem Diö­ze­san­rat, dem Katho­li­schen Frau­en­bund (KDFB) und der Katho­li­schen Land­volk­be­we­gung (KLB) mit dabei. Über die viel­sei­ti­gen Aktio­nen der Part­ner freu­te sich auch Tere­sa Schreib, Ver­ant­wort­li­che für Kli­ma­schutz und Nach­hal­tig­keits­ma­nage­ment im Land­kreis Pas­sau. Jede Akti­on sei schließ­lich ein akti­ves Zei­chen für Klimaschutz.

Die Aktionen in den sieben Fastenwochen

Jede der sie­ben Fas­ten­wo­chen steht unter einem bestimm­ten The­ma mit einer dazu pas­sen­den Akti­on, die jeweils i.d.R. von einem Koope­ra­ti­ons­part­ner feder­füh­rend ver­ant­wor­tet wird. Mut, mehr Streit zu wagen“ lau­tet das The­ma der ers­ten Woche, ver­ant­wor­tet vom KDFB-Diö­ze­san­ver­band. Ein Refe­rat im Schloss Neu­burg regt hier zum Nach­den­ken dar­über ein, im posi­ti­ven Sinn wie­der strei­ten zu ler­nen, so KDFB-Geschäfts­füh­re­rin Kath­rin Plechin­ger. Es braucht wie­der mehr Streit­kul­tur.“ In der 2. Fas­ten­wo­che wer­den Impul­se zum Nein-Sagen-Ler­nen“ gege­ben – ein The­ma, zu dem es auch Seel­sor­ge- und Bera­tungs­an­ge­bo­te von Pfar­re­rin­nen und Pfar­rern, Pro Fami­lia, Dia­ko­nie und Cari­tas gibt. Mari­an­ne Wolff von der Bera­tungs­stel­le Pas­sau des Ver­brau­cher­ser­vice Bay­ern lud dann in der 3. Fas­ten­wo­che zum Mut, nicht jedem Trend hin­ter­her­zu­lau­fen“ ein – mit ihrem Vor­trag zum The­ma Aus­mis­ten leicht­ge­macht“. Hier schließt die 4. Fas­ten­wo­che zum The­ma Mut zum Wei­ter­ver­wen­den“ an mit zwei Aktio­nen, einem Repair-Café der Selbst­werk­statt“ und einem von der KLB Pas­sau ver­ant­wor­te­ten Restl-Koch­kurs“. Wir wol­len ein Bewusst­sein dafür schaf­fen, dass man Din­ge sehr viel län­ger ver­wen­den kann, als man denkt“, erklär­te Caro­lin Stad­ler, Umwelt­be­ra­te­rin der Stadt Pas­sau, zum Repair-Café. Mit den bei­den Vor­trä­gen Per­fekt aber k.o.“ und Mut zu mehr Wild­nis im eige­nen Gar­ten“ sowie mit einer Exkur­si­on zu Biber­le­bens­räu­men wird in der 5. Fas­ten­wo­che zum Mut zu weni­ger Per­fek­ti­on“ ein­ge­la­den. Mit weni­ger zufrie­den zu sein, ist gut für Umwelt und Nach­hal­tig­keit“, mein­te Tere­sa Schreib.

In der dar­auf­fol­gen­den 6. Fas­ten­wo­che lädt die Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung des Bis­tums Pas­sau mit einem Was­ser­tag, einer Exkur­si­on zur Brau­kom­mu­ne in Frei­stadt und einem Gemein­wohl­öko­no­mie-Busi­ness-Früh­stück“ zum Mutig wirt­schaf­ten“ ein. Dr. Mela­nie Hacken­fort von der Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung im Bis­tum Pas­sau ver­wies dies­be­züg­lich auf die wich­ti­ge Rol­le der Gemein­wohl­öko­no­mie als Richt­schnur“ für den Kli­ma­schutz. Richt­schnur, nicht nur öko­lo­gisch nach­hal­tig zu han­deln, son­dern auch sozi­al gerecht zu han­deln. Die Gemein­wohl­öko­no­mie-Matrix ist hier ein Werk­zeug, mit dem man wer­te­ori­en­tiert han­deln und wirt­schaf­ten kann. Damit man schließ­lich zu einer ganz kla­ren Hal­tung kommt, wenn es dar­um geht, öko­lo­gisch nach­hal­ti­ge und sozi­al gerech­te Ent­schei­dun­gen zu tref­fen.“ Die zuneh­men­de Bedeu­tung der Gemein­wohl­öko­no­mie und der sozia­len Dimen­si­on unter­strich auch Dekan Jochen Wil­de vom Evan­ge­lisch-Luthe­ri­schen Deka­nat Pas­sau. Zusam­men mit den ande­ren Koope­ra­ti­ons­part­nern lud er schließ­lich 1. April um 17 Uhr zur öku­me­ni­schen Andacht in die Karo­li­ka­pel­le Wald­kir­chen ein. Der Abschluss der Kli­ma­fas­ten­ak­ti­on 2026 trägt dabei einen Titel, der auch zu mehr Kli­ma­schutz moti­viert: Sich mutig einbringen“.

Wer Mut zeigt, macht Mut.”

Adolph Kolping

Mit einem Zitat vom Katho­li­ken­tag Hab Mut und steh auf“ moti­vier­te Tho­mas Huber, Geschäfts­füh­rer der Diö­ze­san­rats Pas­sau, zum Enga­ge­ment für Kli­ma und Umwelt. Ich glau­be, das ist das, was wir alle brau­chen: Mut haben und auf­ste­hen für den Kli­ma­schutz.“ Dar­auf­hin mein­te Andre­as Rother, 2. Bür­ger­meis­ter der Stadt Pas­sau, die Kli­ma­fas­ten­ak­ti­on sei die opti­ma­le Gele­gen­heit, sich wie­der selbst zu hin­ter­fra­gen. Das Schö­ne am Kli­ma­fas­ten ist, dass wir unse­re Impul­se breit in die gan­ze Bevöl­ke­rung brin­gen.“ Die­sen Wor­ten schloss sich Hil­de Grei­ner, stell­ver­tre­ten­de Land­rä­tin im Land­kreis Frey­ung-Gra­fen­au, mit einem Wunsch an: Ich hof­fe, dass durch die Akti­on das Umwelt­be­wusst­sein wie­der gestärkt wird.“

Info Icon Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Die Kooperationspartner laden mit der Klimafastenaktion 2026 zum „Mutig sein!“ ein (v.l.n.r.): Reinhard Tolksdorf (Klimaschutz Landkreis Freyung-Grafenau), Kathrin Plechinger (Geschäftsführerin KDFB-Diözesanverband), Thomas Huber (Geschäftsführer Diözesanrat Passau), Dekan Jochen Wilde (Ev.-Luth. Dekanat Passau), Dr. Melanie Hackenfort (Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung Bistum Passau), Hilde Greiner (Stv. Landrätin Landkreis Freyung-Grafenau), Raimund Kneidinger (Landrat Landkreis Passau), Eva Osterer (Klimaschutzbeauftragte Landkreis Freyung-Grafenau), Andreas Rother (2. Bürgermeister Stadt Passau), Carolin Stadler (Umweltberaterin Stadt Passau), Roland Gruber (Kreisentwicklung Landkreis Passau), Teresa Schreib (Verantwortliche Klimaschutz und Nachhaltigkeitsmanagement Landkreis Passau) und Marianne Wolff (Beratungsstelle Passau Verbraucherservice Bayern).

Die Begleitbroschüre zur Aktion

Die Begleit­bro­schü­re zur Akti­on liegt an vie­len Orten der Koope­ra­ti­ons­part­ner öffent­lich kos­ten­los zum Mit­neh­men aus. Kon­tak­tie­ren Sie auch ger­ne die Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung oder den Diö­ze­san­rat des Bis­tums Pas­sau! Zudem ist sie auch hier als PDF digi­tal mit QR-Codes verfügbar:

download

Digital-Klimafastenbroschüre 2026

PDF  ·  1.52 mb

Informationen und Kontakt

Für wei­te­re Infor­ma­tio­nen rund um die Kli­ma­fas­ten­ak­ti­on 2026 oder Anfra­gen zur Bro­schü­re kön­nen Sie ger­ne die Stabs­stel­le Umwelt und Gemein­wohl­ori­en­tie­rung oder den Diö­ze­san­rat kontaktieren.

Dr. Melanie
Hackenfort

Stabsstelle Umwelt und Gemeinwohlorientierung

Thomas
Huber

Abteilungsleiter Räte & Verbände, Geschäftsführer Diözesanrat

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