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Missbrauch

Missbrauch geht alle an. Noch immer findet sexuelle Gewalt an Mädchen und Jungen, Frauen und Männern statt – obwohl wir mehr denn je darüber wissen. Der jahrzehntelangen Arbeit von Expertinnen und Experten verdanken wir umfangreiche Kenntnisse darüber, welche Folgen Missbrauch für Betroffene haben kann, aber auch, welche Situationen und Bedingungen von Täterpersonen ausgenutzt werden.

Als Kir­che wol­len wir die­ses Wis­sen kon­se­quent nut­zen: Für ech­te Hil­fe für Betrof­fe­ne und eine umfas­sen­de Prä­ven­ti­on, um sexu­el­le Gewalt zu ver­hin­dern. Guter Wil­le reicht nicht aus – hel­fen Sie uns aktiv dabei: Kir­che ist kein Raum für Missbrauch. 

Die Hil­fe für die Opfer sexu­el­ler Gewalt hat in unse­rem Bis­tum eine sehr hohe Prio­ri­tät. Zu die­ser Hil­fe gehö­ren vor­ran­gig mensch­li­che, the­ra­peu­ti­sche und seel­sorg­li­che Hilfs­an­ge­bo­te für die Opfer und ihre Ange­hö­ri­gen. Die Miss­brauchs­be­auf­trag­ten des Bis­tums sind eine ers­te Anlauf­stel­le für Opfer. Sie reagie­ren bei Vor­fäl­len und Ver­mu­tun­gen pro­fes­sio­nell und ste­hen als kom­pe­ten­te Gesprächs­part­ner zur Ver­fü­gung. Bei Bedarf ver­mit­teln die Miss­brauchs­be­auf­trag­ten an Fach­stel­len und Seel­sor­ger wei­ter.

Men­schen, die als Min­der­jäh­ri­ge Opfer sexu­el­len Miss­brauchs durch Geist­li­che oder ande­re Mit­ar­bei­ten­de im kirch­li­chen Dienst gewor­den sind, kön­nen finan­zi­el­le Ent­schä­di­gungs­leis­tun­gen bean­tra­gen. Im Bis­tum Pas­sau ste­hen dafür die bei­den Miss­brauchs­be­auf­trag­ten als Ansprech­part­ner zur Ver­fü­gung. Kon­takt­da­ten einfügen. 

Sie suchen Hilfe oder Rat? Wenden Sie sich bitte vertrauensvoll an unsere Missbrauchsbeauftragten:

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Wolfgang Beier

Missbrauchsbeauftragter

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Rosemarie Weber

Missbrauchsbeauftragte

Hier finden Sie eine Übersicht mit Beratungs- und Hilfsangeboten:

Beratungsangebot

Missbrauch geht uns alle an. Hier finden Sie Kontaktadressen zu verschiedenen Beratungsstellen und umfangreiches Informationsmaterial, zum Umgang mit dem Thema Missbrauch.

Was tun bei einem Verdachtsfall?

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Nichts auf eige­ne Faust unter­neh­men!
Alle Hand­lungs­schrit­te trans­pa­rent machen, Ruhe bewah­ren, beson­nen han­deln!
Kei­ne über­stürz­ten Aktio­nen.
Kei­ne direk­te Kon­fron­ta­ti­on des/​der ver­mut­li­chen Täter­s/-in mit dem Verdacht! 

Zuhö­ren, Ver­trau­en schen­ken und ernst neh­men!
Reagie­re wert­schät­zend mit kla­ren sach­li­chen Bewer­tun­gen. Kei­ne Über­for­de­rung!
Ver­hal­ten des poten­zi­ell Betrof­fe­nen jun­gen Men­schen beob­ach­ten.
Das Gespräch mög­lichst genau notie­ren!
Kei­ne eige­nen Ermitt­lun­gen zum Tathergang! 

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Die eige­nen Gren­zen und Mög­lich­kei­ten erken­nen und akzep­tie­ren!
Kei­ne eige­nen Befra­gun­gen durch­füh­ren!
Kei­ne Infor­ma­ti­on an den/​die ver­mut­li­chen Täter/​in

Hil­fe holen ist kein Ver­rat!
Sich mit einer Per­son des eige­nen Ver­trau­ens bespre­chen, ob die Wahr­neh­mun­gen geteilt wer­den.
Ungu­te Gefüh­le zur Spra­che brin­gen und den nächs­ten Hand­lungs­schritt fest­le­gen.
Mit der Ansprech­per­son des Trä­gers (geschul­te Fach­kraft) Kon­takt auf­neh­men.
Gege­be­nen­falls fach­li­che Bera­tung ein­ho­len.
Bei einem begrün­de­ten Ver­dacht eine Fach­be­ra­tungs­stel­le oder eine Kin­der­schutz­fach­kraft nach § 8a SGB VIII hin­zu­zie­hen. Sie schät­zen das Gefähr­dungs­ri­si­ko ein und bera­ten bei wei­te­ren Handlungsschritten.

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Wei­ter­lei­tung an die Ansprech­part­ner des Bis­tums bzw. Jugendamt/​Polizei
Zur Abwen­dung einer aku­ten Gefahr direk­te Mel­dung an die Poli­zei.
Begrün­de­ten Ver­dacht gegen eine/​n haupt- oder ehren­amt­li­chen Mit­ar­bei­ter/-in umge­hend den Ansprech­part­nern bei Miss­brauch des Bis­tums mit­tei­len.
Begrün­de­te Ver­dachts­fäl­le außer­halb kirch­li­cher Zusam­men­hän­ge dem ört­li­chen Jugend­amt melden. 

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Wolfgang Beier

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Rosemarie Weber

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