2018_12_News_Diakonenweihe 081218 Title

Ausbildung zum Priester

Die Priesterausbildung dauert in der Regel sieben Jahre, von der Aufnahme ins Priesterseminar bis zur Priesterweihe. Für diesen gesamten Zeitraum ist das Priesterseminar zuständig. Die religionspädagogische Ausbildung für den späteren schulischen Einsatz liegt in den Händen der Hauptabteilung Schulen und Hochschule.

Aufnahme und Anmeldung

Die Auf­nah­me als Pries­ter­amtskan­di­dat für das Bis­tum Pas­sau erfolgt durch Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB. Inter­es­sen­ten neh­men am bes­ten Kon­takt zu Regens Mar­tin Deng­ler auf, der ger­ne bei allen Fra­gen weiterhilft.

Das Priesterseminar St. Stephan

Herz­stück der Pries­ter­aus­bil­dung für das Bis­tum Pas­sau bil­det seit 1828 das Pries­ter­se­mi­nar St. Ste­phan am Pas­sau­er Dom­platz. Es ist der zen­tra­le Ort für alle künf­ti­gen Pries­ter der Diö­ze­se, auch für die, die ander­orts ihr Theo­lo­gie­stu­di­um absolvieren. 

Das Pries­ter­se­mi­nar St. Ste­phan wur­de 1828 durch Bischof Karl J. von Ric­c­abo­na neu gegrün­det, nach­dem das frü­he­re, von Fürst­bi­schof Erz­her­zog Leo­pold Wil­helm gegrün­de­te Kle­ri­kal­se­mi­nar, durch die Säku­la­ri­sa­ti­on auf­ge­löst wor­den war. Das Pries­ter­se­mi­nar wird von Regens Mar­tin Deng­ler gelei­tet, der gleich­zei­tig Lei­ter des Pro­pä­deu­ti­kums der Kir­chen­pro­vinz Mün­chen und Frei­sing ist. 

Ein gro­ßer Ein­schnitt in die Pries­ter­aus­bil­dung der Diö­ze­se Pas­sau war die Still­le­gung der katho­lisch-theo­lo­gi­schen Fakul­tät an der Uni­ver­si­tät Pas­sau im Jah­re 2008. Seit die­ser Zeit stu­die­ren die Pas­sau­er Alum­nen in Regens­burg Theo­lo­gie und neh­men im Rah­men eines Koope­ra­ti­ons­ab­kom­mens zwi­schen den Bis­tü­mern Regens­burg und Pas­sau im Pries­ter­se­mi­nar Regens­burg an der dor­ti­gen Pries­ter­aus­bil­dung teil. 

Zeit­gleich wur­de im Pas­sau­er Pries­ter­se­mi­nar das Pro­pä­deu­ti­kum der Kir­chen­pro­vinz Mün­chen und Frei­sing ein­ge­rich­tet, der die Erz­diö­ze­se Mün­chen und Frei­sing und die Diö­ze­sen Augs­burg, Regens­burg und Pas­sau angehören.

Was kommt danach?

Nach dem erfolg­rei­chen Abschluss des Pro­pä­deu­ti­kums kön­nen die Pries­ter­amts­an­wär­ter ihr Theo­lo­gie­stu­di­um begin­nen. Dafür ist das Abitur eine wich­ti­ge Vor­aus­set­zung. Doch es gibt auch Mög­lich­kei­ten, ohne Abitur zu stu­die­ren, bei­spiels­wei­se am Bischöf­li­chen Stu­di­um Rudol­phinum in Regens­burg. Die Regel­stu­di­en­zeit beträgt zehn Semes­ter. Nach einem in der Regel ein­jäh­ri­gen Pas­to­ral­kurs emp­fan­gen die Kan­di­da­ten die Dia­ko­nen­wei­he vor Weih­nach­ten und die Pries­ter­wei­he im dar­auf­fol­gen­den Som­mer, an dem Sams­tag, der dem Hoch­fest Peter und Paul am nächs­ten liegt.

Sie interessieren sich für das Propädeutikum?

Propädeutikum

Das Propädeutikum ist der erste Teilbereich in der Priesterausbildung. Die jungen Männer sollen sich die Zeit nehmen, die Frage nach ihrer Berufung zu klären, der Antwort darauf nachzuspüren und gemeinsam ihre Glaubens- und Gottesbeziehung zu vertiefen. Darüber hinaus schafft das Propädeutikum eine wichtige Basis für das Studium der Theologie.

Berufe in der Kirche

Priester

"Der Dienst des Priesters ist Freude und Bürde zugleich. Aber Christus führt wirklich in die Erfahrung tiefer Sinnhaftigkeit und wirklicher Freude, wenn wir bei Ihm bleiben ..."

Sie haben Fragen zum Thema?
Wir helfen Ihnen gerne.

Martin Dengler

Martin Dengler

Regens