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2018 Bischof Emeritus Wilhelm Schraml Wappen

Wahlspruch und Wappen des Altbischofs

Weihbischöfe, als auch Bischöfe oder Erzbischöfe, nehmen sich mit ihrer Weihe einen Wahlspruch, der ein ganz persönliches Leitwort für ihren Dienst in der Kirche darstellt. Das eigene Wappen gibt Hinweise zur Herkunft des Bischofs oder über sein Bistum.

Jesus Chris­tus als den Herrn verkündigen”

Wahlspruch von Wilhelm Schraml

Bereits als Weih­bi­schof stell­te Wil­helm Schraml die­sen Wahl­spruch aus dem 2. Brief des Apos­tels Pau­lus an die Korin­ther (2 Kor 4,5) über sein zukünf­ti­ges Wir­ken im bischöf­li­chen Dienst. In sei­nem Gruß­wort an die Gläu­bi­gen im Bis­tum schrieb Wil­helm Schraml weni­ge Tage nach der Ernen­nung: Die Men­schen zu Chris­tus füh­ren, das ist mein Anlie­gen seit der Pries­ter­wei­he. … Die Men­schen zu Chris­tus füh­ren, das ist Sen­dung und Dienst der Kir­che. … Wer bei Chris­tus ist, der ist auch bei den Men­schen in Freu­de und Leid”.

Das Wappen des Passauer Bischofs

Der Wap­pen­schild ist, wie es in der Fach­spra­che der Heral­di­ker heißt, gevier­telt. Im ers­ten und im vier­ten sil­ber­nen Feld steht in roter Far­be der Pas­sau­er Wolf, der für das Bis­tum spä­tes­tens um 1350 nach­ge­wie­sen ist. Im Wap­pen von Bischof Schraml ist der Wolf in der heral­disch ursprüng­lich beleg­ten Fas­sung ohne Krumm­stab dargestellt.

2018 Bischof Emeritus Wilhelm Schraml Wappen

Das zwei­te Feld zeigt in Blau eine gol­de­ne Har­fe. Sie erin­nert an die Musik und die Kir­chen­mu­sik, der sich Bischof Schraml schon seit Jugend an ver­bun­den weiß. Im drit­ten Feld, eben­falls auf blau­em Grund, ist ein gol­de­ner Baum zu sehen. Die Fich­te sym­bo­li­siert die Hei­mat des Bischofs in Erben­dorf, im ober­pfäl­zi­schen Stein­wald. Dane­ben steht eine Dar­stel­lung des Gna­den­bil­des Unse­rer Lie­ben Frau von Alt­öt­ting. Der Mari­en­wall­fahrts­ort liegt im Bis­tum Pas­sau und zählt zu den gro­ßen Wall­fahr­ten in ganz Europa.

Über dem Wap­pen brei­tet sich ein grü­ner Bischofs­hut, von dem an zwei ver­schlun­ge­nen grü­nen Schnü­ren jeweils sechs grü­ne Quas­ten her­ab­hän­gen. An der Zahl der Quas­ten erkennt man den Rang des Wür­den­trä­gers: Je sechs Quas­ten in drei Rei­hen für einen Bischof, eben­falls ein grü­ner Hut mit je zehn grü­nen Quas­ten in vier Rei­hen für einen Erz­bi­schof und ein roter Hut mit je 15 roten Quas­ten in fünf Rei­hen für einen Kardinal.

Hin­ter dem Wap­pen­schild gekreuzt ste­hen ein Kreuz, das soge­nann­te Vor­tra­ge­kreuz ist das heral­di­sche Wür­de­zei­chen der Bischö­fe, und ein Krumm- sprich Bischofsstab.