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Annahme Rücktritt und Entpflichtung


 

Annahme Rücktritt und Entpflichtung

 

  • Papst Benedikt XVI. hat den Amtsverzicht von Bischof Wilhelm Schraml angenommen.
  • Dies wurde am Montag, 1. Oktober 2012 zeitgleich in Rom und Passau bekanntgegeben.
  • Damit ist die sogenannte „Sedisvakanz" eingetreten.
  • Der Bischofsstuhl von Passau ist, bis ein neuer Bischof offiziell im Bistum antritt, vakant und damit unbesetzt.
  • Zur gleichen Zeit hat Papst Benedikt XVI. Wilhelm Schraml zum "Apostolischen Administrator" ernannt".
  • Mit allen "bischöflichen Rechten und Pflichten" leitete er als Apostolischer Administrator die Diözese Passau
  • Papst Franziskus hat Bischof Wilhelm Schraml vom Amt als Apostolischer Administrator des Bistums Passau entpflichtet. Das wurde am Montag, 2. September, dem Passauer Dompropst, Hans Striedl, aus dem Vatikan mitgeteilt.

  
 
Wilhelm Schraml hatte bereits im Vorfeld seines 75. Geburtstages im Jahr 2010 dem Papst entsprechend den kirchenrechtlichen Vorgaben seinen Rücktritt angeboten. Benedikt XVI. hatte das Angebot zum Amtsverzicht damals nicht angenommen. Wilhelm Schraml blieb bis zur jetzigen Entscheidung Bischof von Passau.
"Jesus Christus gilt es darum immer neu kennen zu lernen, zu lieben und nachzuahmen, um in ihm das Leben des dreifaltigen Gottes zu leben und mit ihm der Geschichte eine neue Gestalt zu geben, bis sie sich im himmlischen Jerusalem erfüllt". Dies war sein erklärtes Programm als Bischof von Passau.

 

Die Frage der Nachfolge - Ernennung eines neuen Bischofs

 

 

 
Die Ernennung eines neuen Bischofs erfolgt durch den Papst. Vorbereitet wird die Entscheidung vom Apostolischen Nuntius in Deutschland und von der  Bischofskongregation in Rom.
In den bayerischen Diözesen und in Speyer ist der Papst bei der Ernennung der Diözesanbischöfe frei. Nach dem Bayerischen Konkordat stehen dem Heiligen Vater dafür regelmäßig aktualisierte Vorschlagslisten aus den bayerischen Bistümern zur Verfügung.
 

Die bayerischen Domkapitel und Bischöfe erstellen alle drei Jahre sogenannte „Triennallisten" mit Kandidaten, die des Bischofsamtes für würdig und geeignet gehalten werden. Tritt eine Sedisvakanz ein, erstellt das betroffene Domkapitel eine neue Liste. Empfehlungen geben auch der Apostolische Nuntius und der zuständige Metropolit, der Erzbischof von München-Freising. Unter den genannten Kandidaten wählt der Apostolische Stuhl frei aus.
Vor der Publikation des Ernennungsschreibens setzt sich der Apostolische Stuhl mit der zuständigen Landesregierung in Verbindung, "um sich zu versichern, dass gegen den Kandidaten Erinnerungen politischer Natur nicht obwalten", wie es in Artikel 14 des Konkordates zwischen dem Heiligen Stuhl und dem Freistaat Bayern von 1924 heißt. (Vergleiche Joseph Listl, Heribert Schmitz (Hg.): Handbuch des katholischen Kirchenrechts 2, 1999)

Während der Zeit der Sedisvakanz sind die Gläubigen in besonderer Weise zum Gebet für den neuen Bischof aufgerufen.

 

Bischof Schraml vom Amt als Apostolischer Administrator des Bistums Passau entpflichtet

Papst Franziskus hat Bischof Wilhelm Schraml vom Amt als Apostolischer Administrator des Bistums Passau entpflichtet. Das wurde am Montag, 2. September 2013, dem damaligen Passauer Dompropst, Hans Striedl, aus dem Vatikan mitgeteilt.  >>>Mehr dazu in der Meldung von 2013....
 

>>>Erzbischof Zollitsch würdigt Apostolischen Administrator Bischof em. Wilhelm Schraml

>>>Kardinal Marx würdigt den langjährigen Passauer Bischof Wilhelm Schraml

>>>Interview Kirche im Radio,  Monika Zieringer, mit dem damaligen Dompropst Hans Striedl zum Ruhestand von Bischof Schraml

 

 

 

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