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Covid 4948866 640 info-icon-20px Foto: MiroslavaChrienova pixabay.com

Aktuelle Corona-Regelungen

Aktuelle Kirchenmusikalische Regelungen

bis ein­schließ­lich 29. Okto­ber gemäß der 14. Baye­ri­schen Infek­ti­ons­schutz­maß­nah­men­ver­ord­nung (14. BayIfSMV) vom 1. Sep­tem­ber 2021 (in der Ver­län­ge­rung beschlos­sen am 30. Sep­tem­ber) und dem staat­li­chen Rah­men­kon­zept für Pro­ben in den Berei­chen Lai­en­mu­sik und Ama­teur­thea­ter
vom 13. Sep­tem­ber 2021:

1. Gemein­de­ge­sang

Gemein­de­ge­sang ist inzi­denz­un­ab­hän­gig wie­der erlaubt. Sowohl in geschlos­se­nen Räu­men als auch im Frei­en besteht beim Sin­gen kei­ne Pflicht mehr, eine Mas­ke zu tra­gen, wenn der Min­dest­ab­stand von 1,5 m zu ande­ren Per­so­nen, die nicht dem eige­nen Haus­stand ange­hö­ren, zuver­läs­sig gewahrt wird.
Eine Emp­feh­lung aus­zu­spre­chen, beim Gesang den­noch aus Infek­ti­ons­schutz­grün­den eine (medi­zi­ni­sche statt bis­her FFP2-) Mas­ke zu tra­gen oder nur redu­ziert zu sin­gen, ist mög­lich.
Zur Ver­mei­dung von Schmier­in­fek­tio­nen sol­len die Gläu­bi­gen ihr eige­nes Got­tes­lob mit­brin­gen. Wo dies nicht mög­lich ist, kön­nen auch Lied­zet­tel für kon­kre­te Got­tes­dienst­fei­ern ange­fer­tigt wer­den. Die­se sind von den Gläu­bi­gen, die sie ver­wen­den, selbst zu ent­sor­gen und dür­fen nicht von meh­re­ren Per­so­nen genutzt wer­den. Soweit auf die Bücher der Pfarr­ge­mein­de zurück­ge­grif­fen wird, soll­ten zwi­schen der Benut­zung jeweils min­des­tens 24 Stun­den liegen.

Bei Got­tes­diens­ten mit einer über­durch­schnitt­li­chen Dau­er sowie einem über­durch­schnitt­li­chen Gemein­de­gesan­g­an­teil (z. B. Lob­preis­abend, Nacht der Lich­ter) ist bei einem Gemein­de­ge­sang ohne Abstän­de und Mas­ken drin­gend 3Gplus (PCR-Test!) oder Sin­gen mit Abstän­den und Mas­ke ohne 3G empfohlen.

2. Musi­ka­li­sche Mit­ge­stal­tung von Got­tes­diens­ten

Bei Got­tes­diens­ten, die nicht der 3G-Regel unter­lie­gen, sind zwin­gend die bis­her gül­ti­gen Abstands­re­ge­lun­gen für Chö­re ein­zu­hal­ten. Damit rich­tet sich die Anzahl der Teil­neh­men­den bei musi­ka­li­schen Got­tes­dienst­ge­stal­tun­gen sowohl in geschlos­se­nen Räu­men als auch im Frei­en wie­der nach den vor­han­de­nen Raum­ver­hält­nis­sen unter Beach­tung der Min­dest­ab­stän­de für Musi­zie­ren­de. Sän­ger und Instru­men­ta­lis­ten mit Aus­nah­me von Quer­flö­ten haben unter­ein­an­der und zu ande­ren Teil­neh­mern einen Min­dest­ab­stand von 1,5 m seit­lich (von Nasen­spit­ze zu Nasen­spit­ze gemes­sen) und 2 m in Sing- bzw. Spiel­rich­tung ein­zu­hal­ten. Bei Quer­flö­ten beträgt der Min­dest­ab­stand 3 m in Spiel­rich­tung, 2 m nach hin­ten und 1,5 jeweils zu den Sei­ten. Der Abstand zwi­schen Diri­gen­ten und der ers­ten Rei­he der Musi­ker beträgt 3 m. Die Abstands­re­geln gel­ten in die­sem Fall beim Sin­gen dann auch für geimpf­te und gene­se­ne Per­so­nen, ledig­lich musi­zie­ren­de Per­so­nen des glei­chen Haus­stands sind davon befreit.

Zum kon­kre­ten Sin­gen und Musi­zie­ren bei Blas­in­stru­men­ten dür­fen in die­sem Fall die medi­zi­ni­schen Mas­ken abge­nom­men werden.

3. Pro­ben im Laienmusikbereich

Das auf die­se Vor­ga­ben ange­pass­te und detail­lier­te Hygie­nekon­zept für Ensem­ble­pro­ben fin­den Sie hier:

4. Empo­ren- und Orgelbenutzung

Die Empo­ren blei­ben nach wie vor außer für den/​die Organist/​in und evtl. wei­te­re Musi­zie­ren­de (Lai­en­mu­sik­ensem­bles in Got­tes­diens­ten) geschlos­sen. Bei frei­zu­gäng­li­cher Empo­re ist die Orgel­em­po­re eben­falls aus­schließ­lich dem/​der Organist/​in und ggf. wei­te­ren Musi­zie­ren­den vor­be­hal­ten. Das glei­che gilt für den Raum um eine eben­erdig auf­ge­stell­te Orgel.

Wer­den Orgeln von meh­re­ren Kirchenmusikern/​innen gespielt, so sind, um das Infek­ti­ons­ri­si­ko am Spiel­tisch zu ver­rin­gern, die Hän­de mit medi­zi­ni­schen Des­in­fek­ti­ons­mit­teln vor dem Spie­len mit einer ein­mi­nü­ti­gen Ein­wirkungs­zeit zu des­in­fi­zie­ren oder Ein­mal­hand­schu­he zu benut­zen. Die­se Mög­lich­keit gilt auch für die Berei­che des Unter­richts und Übens.

Es wird noch ein­mal dar­auf hin­ge­wie­sen, dass alle Hand­kon­takt­flä­chen an Orgeln, also Tas­ta­tu­ren, Registraturen/​Manubrien, Schal­ter (z.B. auch Orgel­­­­­bank-Höhen­­­­­­­­­ver­­­­­stel­­­­­lung, Noten­pult etc.) aus­schließ­lich mit einem mit Was­ser oder mil­der Sei­fen­lau­ge (z. B. 3 Sprit­zer Spül­mit­tel auf 0,5 l Was­ser) leicht ange­feuch­te­ten Tuch zu rei­ni­gen sind. Es darf kei­ne Alko­hol­lö­sung ver­wen­det und Tas­ta­tu­ren dür­fen nicht ein­ge­sprüht wer­den, um mög­li­che Schä­den zu ver­mei­den. Eben­so muss gleich danach die Flä­che am bes­ten mit Ein­mal­tü­chern oder mit einer Küchen­rol­le tro­cken gerie­ben werden.

5. Kon­zer­te in Kirchen

Das auf die­se Vor­ga­ben ange­pass­te und detail­lier­te Hygie­nekon­zept für Kir­chen­kon­zer­te fin­den Sie hier:

6. Bischöf­li­ches Kirchenmusikseminar

Instru­men­tal- und Gesangs­un­ter­richt kann als Ein­zel- oder Grup­pen­un­ter­richt in Prä­senz­form unter fol­gen­den Vor­aus­set­zun­gen an den Unter­richts­or­ten stattfinden:

a) Bei einer 7‑Ta­ge-Inzi­denz unter 35 gibt es kei­ne Zugangsbeschränkungen.

b) Ab einer 7‑Ta­ge-Inzi­denz von 35 haben nur Schü­le­rIn­nen Zugang zum außer­schu­li­schen Musik­un­ter­richt, die Impf‑, Gene­se­nen oder Test­nach­wei­se vor­le­gen können.

Trä­ger haben eine buß­geld­be­wehr­te Pflicht zur Über­prü­fung der vor­zu­le­gen­den Impf‑, Gene­se­nen- oder Testnachweise.

c) Getes­te­ten Per­so­nen ste­hen gleich:

- Kin­der bis zum sechs­ten Geburtstag

- noch nicht ein­ge­schul­te Kinder

- Schü­le­rin­nen und Schü­ler, die regel­mä­ßi­gen Tes­tun­gen im Rah­men des Schul­be­suchs unterliegen.

d) Eine Kon­takt­da­ten­er­fas­sung zur Nach­ver­fol­gung ist nicht mehr notwendig.

e) Wenn zuver­läs­sig ein Min­dest­ab­stand von 1,5 m ein­ge­hal­ten wer­den kann, ent­fällt die Mas­ken­pflicht. Dies gilt auch für Gruppenunterricht.

f) Für Prü­fun­gen bestehen kei­ne Zugangs­be­schrän­kun­gen für nicht geimpf­te, gene­se­ne oder getes­te­te Personen.

g) Sofern Instru­men­te von meh­re­ren Per­so­nen gespielt wer­den, sind die Hän­de mit medi­zi­ni­schen Desin­fek­ti­ons­mit­teln vor dem Spie­len mit einer ein­mi­nü­ti­gen Ein­wir­kungs­zeit zu des­in­fi­zie­ren oder Ein­mal­hand­schu­he zu benut­zen sind. Alle Hand­kon­takt­flä­chen an Orgeln, also Tas­ta­tu­ren, Registraturen/​Manubrien, Schal­ter (z.B. auch Orgel­­­­­bank-Höhen­­­­­­­­­ver­­­­­stel­­­­­lung, Noten­pult etc.) sind ausschließ­lich mit einem mit Was­ser oder mil­der Sei­fen­lau­ge (z. B. 3 Sprit­zer Spül­mit­tel auf 0,5 l Was­ser) leicht ange­feuch­te­ten Tuch zu rei­ni­gen. Es darf kei­ne Alko­hol­lö­sung ver­wen­det und Tastatu­ren dür­fen nicht ein­ge­sprüht wer­den, um mög­li­che Schä­den zu ver­mei­den. Eben­so muss gleich danach die Flä­che am bes­ten mit Ein­mal­tü­chern oder mit einer Küchen­rol­le tro­cken gerie­ben werden.

h) In Kir­chen­räu­men bei 2 auf­ein­an­der fol­gen­den Unter­richts­ein­hei­ten zwi­schen den Ein­hei­ten eine Pau­se von min­des­tens 15 Minu­ten ein­zu­pla­nen ist, um Kon­tak­te zwi­schen den Musi­zie­ren­den zu vermei­den und um eine aus­rei­chen­de Belüf­tung (ein hoher Luft­aus­tausch mit fri­scher Außen­luft, um die poten­zi­ell infek­tiö­sen Aero­so­le in der Raum­luft mög­lichst zu ent­fer­nen) zu gewähr­leis­ten bzw.

i) bei mehr als 2 Unter­richts­ein­hei­ten in Kir­chen und bereits bei 2 auf­ein­an­der fol­gen­den Unterrichtsein­hei­ten in geschlos­se­nen Räu­men auf­grund einer Akku­mu­la­ti­on (Anrei­che­rung) von Aero­so­len im Raum (trotz regel­mä­ßi­ger Lüf­tung) ein Wech­sel des Unter­richts­rau­mes in Betracht zu zie­hen bzw. für die Unter­richts­räu­me in der Car­lo­ne­gas­se Pas­sau und Unter­richts­or­ten mit ver­gleich­ba­ren Raum­be­schaf­fen­hei­ten vor­ge­ge­ben ist.

DMD Mari­us Schwemmer

7. Wort­laut der 14. Baye­ri­schen Infektionsschutzmaßnahmenverordnung