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Abendkonzerte im Hohen Dom St. Stephan zu Passau


Im Wechsel mit den „Geistlichen Abendkonzerten“ finden ab 2. Mai bis 31. Oktober jeden Donnerstag um 19.30 Uhr (außer Feiertage) Orgelkonzerte statt, die von Domorganist Ludwig Ruckdeschel oder von Gastorganisten gestaltet werden.
Die Passauer Domorgel wurde 1977 neben ihrer wichtigen liturgischen Aufgabe auch als Konzertinstrument konzipiert und bietet einmalige Möglichkeiten für die Wiedergabe unterschiedlichster Stile der reichhaltigen Orgelmusik verschiedener Länder. 
 

Die "Geistlichen Konzerte" bieten eine breite und bunte Palette an geistlicher Chor- und Bläsermusik aus allen Jahrhunderten. A-capella-Musik aus allen Epochen ist dort ebenso zu finden wie große Kirchenmusikwerke der Wiener Klassik und der Romantik. Häufig kann man dabei auch das Solistenensemble der Dommusik hören.

 

Rund um die Orgelkonzerte:
Kartenverkauf ab 18.30 Uhr am Kassenhaus im Dominnenhof, Kartenvorbestellung nicht möglich,
Einlass in den Dom über Dominnenhof: ab 18:45 Uhr
Beginn: 19.30 Uhr
Ende: ca. 20:30 Uhr
Es gibt keine Gruppenrabatte.
Platzreservierungen sind leider nicht möglich.
 

Eintrittspreise:
Erwachsene 10,00 €
ermäßigter Preis 5,00 € (Schüler, Studenten, Schwerbehinderte mit Ausweis)
 

Mitwirkende:
Passauer Domchor, Passauer Domorchester, Domorganist Ludwig Ruckdeschel, teilweise Solisten der Passauer Dommusik
Leitung der Geistlichen Konzerte: Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger
Leitung der Abendorgelkonzerte: Domorganist Ludwig Ruckdeschel

 

Abendorgelkonzerte 2018 im Hohen Dom St. Stephan zu Passau

19.30 Uhr  In der Regel werden die Abend-Orgelkonzerte von Domorganist Ludwig Ruckdeschel oder von Gastorganisten gestaltet.
Die genauen Termine entnehmen Sie bitte der Tagespresse, Flyern und Plakaten oder www.dommusik-passau.de.

 

Donnerstag, 18. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Abendorgelkonzert
Sopran, Trompete, Orgel
Johann Sebastian Bach
(1685-1750)
Praeludium et Fuga in c BWV 549
Orgelsolo

Georg Friedrich Händel
(1685-1759)
Volate amori
Arie aus der Oper „Ariodante“
Sopran, Trompete und Orgel

Georg Friedrich Händel
aus Concerto IV in F-Dur op. 4 Nr. 4
1. Satz: Allegro
Orgelsolo (Bearb.)

Giuseppe Torelli
(1758-1709)
Concerto in D-Dur WVV
Allegro
Adagio-Presto-Adago
Allegro
Trompete und Orgel (Bearb.)

Georg Friedrich Händel
aus Concerto IV in F-Dur op. 4 Nr. 4
2. Satz: Andante
Orgelsolo (Bearb.)

Damian Stachowicz
(1658-1699)
Veni consolator
Sopran, Trompete und Orgel

Georg Friedrich Händel
Ich weiß, dass mein Erlöser lebt
Arie aus dem Oratorium „Der Messias“
Sopran und Orgel

John Stanley
(1712-1786)
Voluntary VI in d-Moll
Orgelsolo

Georg Friedrich Händel
Let the bright seraphim
Arie aus der Oper „Samson“
Sopran, Trompete und Orgel

Ausführende:
Eva Zettl, Michael Beck und Andreas Unterguggenberger

 

Donnerstag, 25. Oktober 2018, 19:30 Uhr
Abendorgelkonzert
Programm:
Johann Seb. Bach (1685 – 1750)
Präludium in Es BWV 552
6 Choräle von verschiedener Art ("Schübler-Choräle"):
Wachet auf, ruft uns die Stimme BWV 645
Wo soll ich fliehen hin BWV 646
Wer nur den lieben Gott lässt walten BWV 647
Meine Seel erhebt den Herren BWV 648
Ach bleib bei uns Herr Jesu Christ BWV 649
Kommst du nun, Jesu, vom Himmel herunter BWV 650
Choral „Jesu, meine Freude“ BWV 610

Siegfrid Karg-Elert (1877-1933)
"Ave Maria" aus Cathedral Windows, op. 106/2

Max Reger (1873-1916)
"Ave Maria" in A, op. 63/7
aus II. Sonate in d op. 60
I Improvisation

An der Orgel: Domorganist Ludwig Ruckdeschel

 

           

Geistliche Konzerte 2018 im Hohen Dom St. Stephan zu Passau

 

Donnerstag, 8. November 2018, 19:30 Uhr

Wolfgang Amdadeus Mozart (1756 – 1791)
Geistliches Konzert V - Requiem d-Moll KV 626
Adagio aus dem Klarinettenkonzert in A-Dur KV 622

Domsolisten
Domchor und Domorchester
Domorganist Ludwig Ruckdeschel
Leitung: Domkapellmeister Andreas Unterguggenberger

Kaum ein anderes Werk der Musikgeschichte ist so von Geheimnissen und Legenden umgeben wie Wolfgang Amadeus Mozarts Requiem, seine letzte und unvollendete Komposition. Allem Geheimnisvollen entkleidet stellt sich die Geschichte des Requiems so dar: Graf Franz von Walsegg-Stuppach gab das Werk durch einen Boten bei Mozart in Auftrag. Mozarts Überlastung durch die Komposition und Aufführung von La Clemenza di Tito und Die Zauberflöte und ein akuter Infekt führten zum Zusammenbruch und nach kurzer Krankheit zum Tod. Mozart, der bereits die Hälfte des großzügigen Honorars als Anzahlung erhalten hatte, hinterließ seiner Frau erhebliche Schulden; Constanze sah sich daher genötigt, das Werk abzuliefern und wandte sich an Freunde Mozarts mit der Bitte, das Fragment fertig zu stellen. Nach zwei gescheiterten Versuchen kam die Aufgabe an Mozarts Schüler Franz Xaver Süßmayr, der das Requiem in der heute bekannten Form abschloss. Dabei standen ihm heute verlorenes Werkstattmaterial, vielleicht auch mündliche Anweisungen Mozarts zur Verfügung. Und doch stellt Mozarts Requiem fraglos eines der beeindruckendsten, aussagekräftigsten und am tiefsten empfundenen geistlichen Chorwerke der Musikgeschichte dar.