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Erweitertes Führungszeugnis

Das erweiterte Führungszeugnis (eFZ) stellt niemanden unter Generalverdacht. Es hilft potentielle Täter und Täterinnen abzuschrecken und zu zeigen, dass wir in der Kirche den Schutz der uns Anvertrauten ernst nehmen.

Notwendigkeit

Die Erfah­rung aus den ver­gan­gen Jah­ren hat gezeigt, dass sich Kin­der und Jugend­li­che, unab­hän­gig ihres Alters, meist nicht gegen sexua­li­sier­te Gewalt weh­ren können.

Aus die­sem Grund hat die Bun­des­re­gie­rung bereits 2012 im Bun­des­kin­der­schutz­ge­setz fest­ge­schrie­ben, dass Per­so­nen, egal ob beruf­lich oder ehren­amt­lich, ein erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­le­gen müs­sen, wenn sie Kin­der oder Jugend­li­che beauf­sich­ti­gen, betreu­en, erzie­hen oder aus­bil­den oder einen ver­gleich­ba­ren Kon­takt haben kön­nen. So wird sicher­ge­stellt, dass nie­mand in Kon­takt mit Min­der­jäh­ri­gen kommt, der oder die ein­schlä­gig rechts­kräf­tig ver­ur­teilt ist.

Die­se gesetz­li­chen Vor­schrif­ten gel­ten auch für die Kir­che von Pas­sau. Dar­über hin­aus haben die deut­schen Bis­tü­mer mit der Rah­men­ord­nung — Prä­ven­ti­on gegen sexua­li­sier­te Gewalt fest­ge­legt, dass alle Beschäf­tig­ten im kirch­li­chen Dienst ver­pflich­tet sind, das erwei­ter­te Füh­rungs­zeug­nis vor­zu­le­gen. Eben­so betrifft die­se Rege­lung zahl­rei­che Ehren­amt­li­che. Bei­spiels­wei­se ist es eine Selbst­ver­ständ­lich­keit, dass alle Ehren­amt­li­chen in der kirch­li­chen Jugend(verbands)arbeit das erwei­ter­te Füh­rungs­zeug­nis vor­le­gen, genau­so wie die TdO (Tage der Ori­en­tie­rung) Refe­ren­t/-innen usw. 

Die Kos­ten für die Erst­aus­stel­lung des erwei­ter­ten Füh­rungs­zeug­nis­ses bei Ein­stel­lungs­be­ginn sind sel­ber zu tra­gen. Nach erneu­ter Auf­for­de­rung durch den Arbeit­ge­ber wer­den die Kos­ten über­nom­men. Ehren­amt­li­che sind von den Gebüh­ren befreit. Grund­sätz­lich muss alle 5 Jah­re ein neu­es erwei­ter­tes Füh­rungs­zeug­nis vor­ge­legt werden.

Diese Empfehlungen regeln, welche Ehrenamtliche ein erweitertes Führungszeugnis vorlegen müssen:

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Welche Ehrenamtliche müssen eFZ vorlegen?

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Rechtliche Grundlagen finden Sie hier:

Sie haben Fragen zum Thema? Wir helfen Ihnen gerne.

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Bettina Sturm

Präventionsbeauftragte

Florian Weber

Florian Weber

Referent in der Präventionsarbeit

Teambild

Susanne Zauner

Sachbearbeitung Erweiterte Führungszeugnisse

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Prävention gegen sexualisierte Gewalt

"Augen auf – hinsehen & schützen.“ So lauten die Leitprinzipien für die Prävention von sexualisierter Gewalt an Kindern, Jugendlichen und schutz- oder hilfebedürftigen Erwachsenen in der katholischen Kirche in Deutschland.