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Fastenzeit foto1 info-icon-20px Foto: Clipdealer

Fastenzeit – Die Vorbereitung auf Ostern

Mit der 40-tägigen österlichen Bußzeit (Fastenzeit) bereiten wir uns auf Ostern vor, das Hochfest der Auferstehung Jesu Christi. Sie beginnt am Aschermittwoch, 26. Februar, und endet am Gründonnerstag, 9. April. Im Bistum Passau gibt es zahlreiche Gottesdienste, Angebote und Aktionen zur Fastenzeit. Ein Überblick.

Impuls zur 6. Fastenwoche - Geld - Wer bezahlt die Schulden?

Heu­te sind wir uns unter Gläu­bi­gen und Nicht­gläu­bi­gen dar­über einig, dass die Erde im Wesent­li­chen ein gemein­sa­mes Erbe ist, des­sen Früch­te allen zugu­te­kom­men müs­sen.” LS 93, Papst Franziskus

OSTERFRAGEN! - Osterthemen zur Fastenzeit

Wie sieht ein Leben nach dem Tod aus? Was genau steckt hin­ter Judas’ Ver­rat? Die­se und wei­te­re Fra­gen haben Jugend­li­che bei der Palm­Rock­Night 2018 an Bischof Ste­fan Oster gestellt. Er hat sie in der Cross­me­dia-Serie OSTER­FRA­GEN! beant­wor­tet. Inspi­ra­ti­on geben sei­ne Ant­wor­ten auch gera­de in der Fastenzeit.

Fastenzeit konkret

Die Fas­ten­zeit bezeich­net die 40-Tage andau­ern­de Buß­zeit, in der wir Chris­ten uns auf Ostern vor­be­rei­ten. Sie beginnt mit dem Ascher­mitt­woch und endet mit dem Grün­don­ners­tag. Zwar sind Kar­frei­tag und Kar­sams­tag auch Fas­ten­ta­ge, gehö­ren aber nicht zur öster­li­chen Buß­zeit. Die Sonn­ta­ge gel­ten übri­gens nicht als Fas­ten­ta­ge und wer­den daher nicht mitgezählt.

Drei Din­ge soll­ten Chris­ten wäh­rend der Fas­ten­zeit tun: Beten, Fas­ten, Geben. Gebet und Fas­ten sind inne­re Din­ge” und gel­ten als Zei­chen der inne­ren Umkehr. Sich im Ver­zicht üben, den Dia­log mit Gott suchen und sich auf das Wesent­li­che im Leben zurück­be­sin­nen ist Ziel. Durch das Geben” set­zen die Chris­ten ein äuße­res Zei­chen”. In der Fas­ten­zeit sol­len sich die Gläu­bi­gen beson­ders für Men­schen in Not ein­set­zen — z.B. durch eine Spen­de bei der Fastenkollekte.

Der Aschermittwoch

Schon seit dem sechs­ten Jahr­hun­dert gilt der Ascher­mitt­woch als Auf­takt der Fas­ten­zeit. Der Hin­ter­grund zum Namen: Büßer wur­den ursprüng­lich an die­sem Tag mit Asche bestreut. Seit dem zehn­ten Jahr­hun­dert bekommt jeder Gläu­bi­ge ein Asche­kreuz auf die Stirn gezeich­net, als Sym­bol sei­ner Ver­gäng­lich­keit. Der Pries­ter spricht dabei die Wor­te: Beden­ke, Mensch, dass du Staub bist und wie­der zum Staub zurück­kehrst. Es soll zei­gen, dass Leben und Ster­ben eng zusam­men­ge­hö­ren. Und es soll zu Umkehr, Buße und Rei­ni­gung bewe­gen. Die geweih­te Asche der Asche­kreu­ze sind übri­gens die Über­res­te der in der Oster­nacht ver­brann­ten Palm­zwei­ge. Neben dem Kar­frei­tag ist der Ascher­mitt­woch der ein­zi­ge vor­ge­schrie­be­ne stren­ge Fas­ten­tag in der katho­li­schen Kirche.

Fastenzeit in Altötting

Alt­öt­ting berei­tet sich als Mari­en­wall­fahrts­ort jedes Jahr auf beson­de­re Wei­se auf das Oster­fest vor. Die Fas­ten­zeit hier ist geprägt von lan­ger Tra­di­ti­on mit rei­chem Brauch­tum. Das wird allein schon am Ascher­mitt­woch deut­lich. Die drei­tä­gi­ge Kapell­rei­ni­gung davor gehört eben­so dazu wie die Schlei­er­bild­chen und der Gna­den­bild­kuss“ beim Got­tes­dienst mit Asche­kreuz­auf­le­gung. Zudem wer­den das Eucha­ris­ti­sche Stun­den­ge­bet, Fas­ten­pre­dig­ten, Kreuz­weg­an­dach­ten uvm. in Vor­be­rei­tung auf Ostern angeboten.

Exerzitien

Exer­zi­ti­en bie­ten immer eine gute Mög­lich­keit der Rück­be­sin­nung und inne­ren Ein­kehr. In vie­len Pfar­rei­en wer­den Exer­zi­ti­en im All­tag“ ange­bo­ten (Infor­ma­ti­on im Pfarr­bü­ro). Das Refe­rat Exer­zi­ti­en und Spi­ri­tua­li­tät des Bischöf­li­chen Seel­sor­ge­amts unter der Lei­tung von Refe­ren­tin Sr. Con­ra­da Aigner bie­tet heu­er an: GEIS­TES-gegen­wär­tig — Das Wir­ken des Hei­li­gen Geis­tes im All­tag”. Bibli­sche Tex­te, Gedan­ken, Übungs­ta­ge und Erfah­rungs­ge­schich­ten sol­len hel­fen, sich für das Wir­ken des Geis­tes im All­tag (wie­der) neu zu öff­nen. Die Teil­neh­mer bege­ben sich in den fünf Wochen der Fas­ten­zeit gemein­sam auf den spi­ri­tu­el­len Weg.

Exerzitien im Alltag

Mit dem Thema „GEISTES-gegenwärtig – Das Wirken des Heiligen Geistes im Alltag “ wollen die Exerzitien im Alltag mit den biblischen Texten, den Gedanken, dem Übungstag und den jeweiligen Erfahrungsgeschichten mithelfen, dass in uns der Raum für das Wirken des Geistes im Alltag (wieder) neu eröffnet wird und jede/r seine ganz eigenen Erfahrungen machen kann.

Aktion Klimafasten

Brauch­t’s des WIRK­LICH? Unter die­sem Mot­to wird schon seit eini­gen Jah­ren die Fas­ten­ak­ti­on für Nach­hal­tig­keit und Kli­ma­schutz ange­bo­ten, feder­füh­rend vom Land­rats­amt Pas­sau. Inzwi­schen wird die Akti­on u.a. auch von Frau­en­bund, Diö­ze­san­rat, BDKJ und der evan­ge­li­schen Kir­che unter­stützt. In jeder Fas­ten­wo­che wird ein spe­zi­el­les Kli­ma-/Nach­hal­tig­keits­the­ma in den Fokus genom­men: Essen/​Kochen, Was­ser, Müll, Bäu­me und Pflan­zen, Klei­dung, Geld, Medi­en. Bei jedem The­ma gibt es Anre­gun­gen zum Fas­ten” für einen kli­ma­freund­li­chen, nach­hal­ti­gen Umgang mit der Umwelt. Mehr dazu gibt es hier im Flyer:

Impulse zu den Fastenwochen