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Aktuelles


 

Aktuelles aus dem Umweltreferat

 

Umwelt schützen mit System

Neuer Ausbildungskurs für kirchliche Umweltauditoren startet

Im Oktober 2018 startet die Diözese Passau einen neuen Ausbildungskurs zum „Kirchlichen Umweltauditor“.

Interessierte aus Pfarreien und kirchlichen Einrichtungen sind im Vorfeld eingeladen zu einem Informationsabend

am Freitag, den 14. September 2018 von 15:30 – 17:00 Uhr ins Haus Spectrum Kirche in Passau

 

Die Bewahrung der Schöpfung ist, bestärkt durch die Enzyklika „Laudato si“, eine zentrale Aufgabe der Kirche und soll sich wie ein roter Faden durch alle Lebensbereiche von Pfarrgemeinden und kirchlichen Einrichtungen ziehen. Umwelt schützen mit System kann man am besten mit der Einführungen von Energie- und Umweltmanagementsystemen. Die erforderlichen Kenntnisse können im Rahmen einer im Oktober 2018 beginnenden 4-teiligen Qualifizierung zum „Kirchlichen Umweltauditor“ erworben werden.

Die Fortbildung zum glaubwürdigen und nachhaltigen Wirtschaften in kirchlichen Einrichtungen und Pfarreien ist gedacht für Verantwortliche, denen Umweltschutz und Schöpfungsverantwortung ein Anliegen ist. Bestärkt wird das Anliegen durch die Arbeitsgruppe Laudato si auf Bistumsebene, die es sich zur Aufgabe gemacht hat verstärkt im Bereich Umwelt und Gemeinwohlökonomie zu agieren.  

Anfragen und Anmeldungen für Kurs und Infoabend richten Sie bitte an die

Stabsstelle Umwelt Bistum Passau

Josef Holzbauer,

Residenzplatz 8, 94032 Passau,

Tel.: 08513931120, E-Mail: josef.holzbauer@bistum-passau.de

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

Klimaschutz im Selbstversuch

 

Im Rahmen der bistumsweiten Fastenaktion 2018 „Braucht´s des wirklich?“, spricht „Klimamönch“ Edmund Brandner

am 6. März um 19:00 Uhr im Bildungshaus St. Pirmin, Kloster Niederalteich

am 20. März um 19:00 Uhr im Haus der Begegnung Heilig Geist Burghausen

über seine Erfahrungen zum „Klimaschutz in Selbstversuch“.

 

Was ist das für ein Leben, das die Klimaschützer von uns verlangen? Wie sieht unser Alltag aus, wenn wir gezwungen sind, unseren CO2-Haushalt um 80 Prozent – denn um diese Größenordnung geht es – zu reduzieren? Geht das überhaupt? Und was bedeutet das für unser Ernährungs-, Mobilitäts-, Konsum- und Freizeitverhalten?

OÖNachrichten-Redakteur Edmund Brandner wollte es genau wissen. Ein Jahr lang bemühte er sich, sein Leben so klimafreundlich wie nur irgendwie möglich zu gestalten. Er verkaufte sein Auto, verzichtete auf Flugreisen, stellte seine Ernährung um (oder versuchte es wenigstens) und schränkte sein Konsumverhalten ein. Die Familie machte freiwillig mit. Der Hauskater unfreiwillig. Darüber schrieb Brandner eine viel beachtete Zeitungsserie und danach ein Buch. Sein Resümee: Wer das Klima schützt, verliert nicht an Lebensqualität, sondern gewinnt.

Die Fastenaktion 2018 für Nachhaltigkeit und Klimaschutz wir getragen vom Diözesanrat Passau, dem evangelisch-lutherischen Dekanat Passau und dem Umweltreferat der Diözese Passau.

Unterstützt durch: BDKJ-Diözesanverband Passau, Katholischer Deutscher Frauenbund Passau, Bürgerenergiestammtisch Sittenberg

 


 

 Landwirtschaft – Artenvielfalt und Verpachtung kirchlicher Grundstücke im Blick

Zuletzt war der Sachausschuss Schöpfung und Umwelt auf dem Biobetrieb von Alfred Hainthaler (er ist Mitglied im Sachausschuss) in Wittibreut zu Gast.

Bei einer Begehung durch Wald und Flur erläuterte er die Grundzüge seiner Wirtschaftsweise. Im Anschluss daran diskutierte der Sachausschuss das Thema Verpachtung kirchlicher Grundstücke. Einhellige Meinung, die "gute fachliche Praxis", wie im Pachtvertrag gefordert, allein reicht nicht aus. Vielmehr müssen bei der Verpachtung von kirchlichen Grundstücken die Verpächter angehalten werden zumindest KULAP (Kulturlandschaftsprogramm) oder VNP (Vertragsnaturschutzprogramme) in Anspruch zu nehmen. Das ist nötig, so das Gremium, um Artenvielfalt und Biodiversität auf Kirchengrundstücken zu gewährleiten. Eine wichtige Aussage eines praktizierenden Landwirts dazu war: Bei Inanspruchnahme dieser Programme schneidet der Landwirt in jedem Fall finanziell besser ab, als wenn er nichts tut. Das ist doch auch ein Argument!