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Fence 238475 1920 Ryan Mc Guire auf Pixabay info-icon-20px Bild: Ryan Mc Guire auf Pixabay

Beschwerdestelle für Grenzverletzungen

Die Beschwerdestelle für Grenzverletzungen und sexuelle Übergriffe sorgt dafür, dass eine Kultur des achtsamen Miteinanders auch im Arbeitsalltag eingefordert werden kann.

Achtsames Miteinander

Sexua­li­sier­te Gewalt zeigt sich nicht aus­schließ­lich in straf­recht­lich rele­van­ter Form (Miss­brauch, Por­no­gra­phie, …), bereits Grenz­ver­let­zun­gen sowie nicht straf­ba­re sexu­al­be­zo­ge­ne Hand­lun­gen wider­spre­chen unse­rem christ­li­chen Men­schen­bild und miss­ach­ten unse­re Werte. 

Ver­trau­en Sie sich als Mit­ar­bei­te­rin oder Mit­ar­bei­ter der Diö­ze­se bei grenz­ver­let­zen­dem und über­grif­fi­gem Ver­hal­ten der Beschwer­de­stel­le an, egal ob bei eige­ner Betrof­fen­heit oder bei Beob­ach­tung. Sie haben hier die Mög­lich­keit unan­ge­neh­me bzw. unan­ge­mes­se­ne Situa­ti­on zu klä­ren, inso­fern Sie dies sel­ber nicht schaffen.

Damit Sie eine Vor­stel­lung bekom­men, um wel­che Grenz­ver­let­zun­gen es gehen könn­te, fol­gend eini­ge Beispiele: 

  • Die Miss­ach­tung per­sön­li­cher Gren­zen, z. B. unge­woll­te Umar­mun­gen, wie­der­hol­tes Zu-Nahe-Kom­men am Bild­schirm oder ganz all­ge­mein ein unan­ge­mes­se­nes Nähe-Distanz-Ver­hält­nis in Spra­che und Haltung.
  • Die Miss­ach­tung der Gren­zen der pro­fes­sio­nel­len Rol­le, wie etwa ein Gespräch über das eige­ne Sexu­al­le­ben oder sexu­el­le Vor­lie­ben oder Auf­for­de­run­gen zu Zärtlichkeit.
  • Die Miss­ach­tung von Per­sön­lich­keits­rech­ten, z. B. durch die Ver­let­zung des Rechts auf das eige­ne Bild durch Ver­öf­fent­li­chung von Bild­ma­te­ri­al über das Smart­pho­ne oder Inter­net oder abwer­ten­de sexis­ti­sche Bemer­kun­gen über die kör­per­li­che Entwicklung.
  • Die Miss­ach­tung der Intim­sphä­re, z. B. durch ver­meint­lich zufäl­li­ge Berüh­run­gen von kör­per­li­chen Intimbereichen.

Ver­las­sen Sie sich auf Ihr Bauch­ge­fühl“, Sie spü­ren, wenn eine Situa­ti­on unan­ge­bracht ist, ins­be­son­de­re, wenn dies häu­fi­ger der Fall ist. Jede und jeder muss sich ver­las­sen kön­nen, dass die per­sön­li­chen Gren­zen geach­tet wer­den und dass Wert­schät­zung, Respekt und acht­sa­mer Umgang nie­mals ver­han­del­bar sind. Wir wol­len, dass Sie Kir­che als einen Ort erle­ben, an dem Sie sich sicher und wohl­füh­len bzw. ger­ne arbeiten.

Die Beschwer­de­stel­le für Grenz­ver­let­zun­gen und sexu­el­le Über­grif­fe ist für alle Mit­ar­bei­te­rin­nen und Mit­ar­bei­ter im Bis­tum Pas­sau unter fol­gen­der Ruf­num­mer zu erreichen: 

Beschwer­de­te­le­fon: 0851 3932222
E‑Mail
: beschwerdestelle@​bistum-​passau.​de

Wen­den Sie sich ger­ne auch an die Prä­ven­ti­ons­be­auf­trag­te Bet­ti­na Sturm. Ver­trau­lich­keit ist selbstverständlich.

429 A8973 2

Bettina Sturm

Präventionsbeauftragte

Verdacht auf sexuellen Missbrauch?

Haben Sie den Ver­dacht, dass es sich um Miss­brauch oder eine ande­re straf­recht­li­che Form han­delt (z. B. Besitz kin­der- oder jugend­por­no­gra­phi­scher Inhal­te), dann wen­den Sie sich bit­te direkt an die Ansprech­per­so­nen bei Verdachtsfällen:

Website Contact quadratisch Beier

Wolfgang Beier

Richter a. D.

429 A0321 1

Rosemarie Weber

Rechtsanwältin

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