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Bistümer Passau und Alagoinhas setzen den gegenseitigen Austausch fort


Bistümer Passau und Alagoinhas setzen den gegenseitigen Austausch fort - Hilfe zur Selbsthilfe weiter notwendig

Passau/Alagoinhas (iop). Der Passauer Bischof Wilhelm Schraml kehrt tief beeindruckt aus Brasilien zurück. „Wir durften erleben, wie aus der 40-jährigen Partnerschaft eine echte Freundschaft erwachsen ist“, zog der Bischof erste Bilanz vor dem Rückflug. Die Passauer Delegation habe Weltkirche erleben dürfen, habe spüren dürfen, dass Kirche eben nicht an den Bistumsgrenzen ende. Der Bischof hat die Missionsprojekte der Passauer Priester besucht und dabei den „hohen Stellenwert dieser Arbeit erlebt“. Der Bischof unterstrich, dass solche Hilfe zur Selbsthilfe auch weiterhin notwendig sei. Die solidarische Partnerschaft und der gegenseitige Austausch würden fortgesetzt.
Bereits in Passau haben beide Diözesen mit einem von den Bischöfen Paulo Romeu Dantas Bastos und Wilhelm Schraml in Passau unterzeichneten Dokument die 40-jährige Partnerschaft bekräftigt.

Auf dem Weg in das Kinderdorf Guarabira machte die Delegation, darunter Dompropst Dr. Hans Wagenhammer, Vertreter des Referates Mission, Entwicklung und Frieden, frühere Missionare sowie Wolfgang Beier als Vertreter des Passauer Diözesanrates, Station bei Norbert Penzkofer. In Palmares ist der Passauer Priester Generalvikar. Der Besuch wurde fast zu einer bayerisch-brasilianischen Bischofskonferenz. Insgesamt trafen sich fünf Bischöfe zum Gedankenaustausch über grundlegende Fragen in der Seelsorge.

In Guarabira wurde der Bischof mit Sambarhythmen begrüßt. Die Kinder hatten sich für diesen Tag extra etwas ausgedacht und die Passauer mit kleinen Geschenken, Liedern und Aufmerksamkeiten überrascht, Fast 300 Kinder leben dort oder gehen zur Schule. Das Projekt hat Gerhard Brandstetter aufgebaut. Tief beeindruckt war Bischof Schraml von der dort geleisteten Bildungs- und Erziehungsarbeit. Im Kinderdorf übereichte der Bischof einen Scheck des Passauer Bistumsblattes mit einer Summe von 52.000 Euro die von den Lesern des Passauer Bistumsblattes gespendet wurden.

Mit einem Pontifikalamt im Dom von Guarabira endete der Pastoralbesuch in Brasilien. Den Gottesdienst zelebrierten die Bischöfe Wilhelm Schraml, Dom Francisco Assis Dantas Lucena aus Guarabira und Dom Paulo Romeu Dantas Bastos aus Alagoinhas.

Bischof Wilhelm Schraml im Telefon-Interview mit Armin Berger: 

Herr Bischof, eine Woche sind Sie nun in Brasilien. Welche Eindrücke nehmen Sie mit nach Hause?
- Bischof Wilhelm Schraml zu seinen Eindrücken

40 Jahre Partnerschaft Passau-Alagoinhas – wie sieht diese nun aus nach dem Besuch der Brasilianer in Passau und dem Ihren in Alagoinhas?
- Bischof Wilhelm Schraml zu der Partnerschaft

Sie waren am Ende der Reise im Kinderdorf von Gerd Brandstetter, für das ja im Rahmen der Weihnachtsaktion des Passauer Bistumsblattes viele Menschen gespendet haben. Wie haben Sie das Kinderdorf erlebt, hat man sich über die Spenden gefreut?
- Bischof Wilhelm Schraml zum Kinderdorf