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2019
Donnerstag
22.08.
19:30 Uhr
Dommusik

Abend-Orgelkonzert

mit Felix Hell, New York

icons / 24px / map-pin 94032 Passau, Dom St. Stephan

PRO­GRAMM

Johann Sebas­ti­an Bach (16851750) Prä­lu­di­um und Fuge in Es-Dur BWV 552 

Charles-Marie Widor (18441937) Sym­pho­ny Nr. 9 Gothi­que“ op. 70 II. Andan­te sostenuto 

Enjott Schnei­der *1945 Toc­ca­ta Schla­fes Bruder“ 

Samu­el Bar­ber (19101981) Ada­gio for Strings arr. Wil­liam Strickland 

Franz Liszt (18111886) Fan­ta­sie und Fuge über den Cho­ral Ad nos ad salutarem undam“


An der Dom­or­gel: Felix Hell aus New York

Felix Hell, gebo­ren 1985 in Frankenthal/​Pfalz, ist ein deut­scher Orga­nist, der in den USA lebt. Den ers­ten Kla­vier- und Orgel­un­ter­richt erhielt er im Alter von sie­ben Jah­ren. Bereits nach weni­gen Mona­ten, am Oster­sonn­tag 1994, gestal­te­te er sei­nen ers­ten Got­tes­dienst, ein katho­li­sches Oster­hoch­amt, an der Voit-Orgel der Lau­ren­ti­us­kir­che in Dirmstein. 

1995 absol­vier­te er die D‑Prüfung als Kir­chen­mu­si­ker, 1997 wur­de er als zwölf­jäh­ri­ger Jung­stu­dent an der Hoch­schu­le für Kir­chen­mu­sik in Hei­del­berg auf­ge­nom­men. Acht Mal war er Ers­ter Preis­trä­ger beim Wett­be­werb Jugend musi­ziert“. Bereits wäh­rend sei­ner Schul­aus­bil­dung nahm Hell an zahl­rei­chen Meis­ter­kur­sen im In- und Aus­land teil. 1999 erhielt er ein Voll­sti­pen­di­um an der Juil­li­ard School in New York und sie­del­te in die Ver­ei­nig­ten Staa­ten über. 

Zwei Jah­re spä­ter wur­de ihm ein Voll­sti­pen­di­um am Cur­tis Insti­tu­te of Music in Phil­adel­phia zuteil, wo er 2004 das Kon­zert­ex­amen ableg­te und das Diplom als Bache­lor of Musi­cal Arts erwarb. 

2004 nahm Hell ein Zusatz­stu­di­um am Peabo­dy Insti­tu­te der Johns Hop­kins Uni­ver­si­ty in Bal­ti­more (Mary­land) auf. Sei­ne bis­he­ri­gen Abschlüs­se waren dort 2007 das Solis­ten-Diplom Gra­dua­te Artist Diplo­ma und 2008 das Diplom Mas­ter of Musi­cal Arts. Mei­len­stei­ne sei­ner noch jun­gen Kar­rie­re waren sei­ne Auf­füh­run­gen des Orgel­ge­samt­wer­kes von Johann Sebas­ti­an Bach in den USA und in Deutschland. 

Im Jahr 2013 spiel­te er anläss­lich des 135-jäh­ri­gen Jubi­lä­ums Deutsch-Korea­ni­scher Bezie­hu­gen das gesam­te Orgel­werk von Bach in Seo­ul. Neben sei­ner Kon­zert­tä­tig­keit ist Felix Hell sowohl in der prak­ti­schen Kir­chen­mu­sik wie auch der Leh­re verplichtet. 

Er ist Organ Artist Asso­cia­te an St. Peter’s Lutheran Church in Man­hat­tan, New York, Dis­tin­guis­hed Artist in Resi­dence an der Luthe­ri­schen Theo­lo­gi­schen Hoch­schu­le in Get­tys­burg, und Assi­stant Pro­fes­sor for Organ am Sun­derman Con­ser­vato­ry in Get­tys­burg. Seit 2011 ist Felix Hell Dis­tin­guis­hed Visi­t­ing Artist an der Kosin Uni­ver­si­tät in Busan, Süd Korea.

Felix Hells Dis­co­gra­phie umfasst zehn CDs. Sei­ne Musik wur­de auf­ge­führt von Sen­dern in Deutsch­land, den USA, den Nie­der­lan­den, Aus­tra­li­en, Neu­see­land, und von BBC-London.

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