Das zweite Leben auf dem Bildschirm
Digitalisierung als Methode zur Überwindung der Trauer?
Auch wenn sie noch keine Marktreife erlangt haben,
stellen verschiedene digitale Angebote aktuell
eine fundamentale Veränderung im gesellschaftlichen
Umgang mit Sterben, Tod und vor allem
Trauer in Aussicht. Künftig soll das Gedenken an
eine geliebte Person vor dem Monitor ablaufen, als
Interaktion zwischen Mensch und Maschine; der
Computer simuliert dabei ein zweidimensionales
Weiterleben der Verstorbenen als Bildschirmfiguren
(sog. Avatare). Was sich wie Science-Fiction anhört,
war in Testphasen bereits erfolgreich und wird
zweifellos in Zukunft für Kontroversen sorgen. Der
Vortrag beleuchtet die Idee, die bisherigen Erfahrungen,
die Chancen und die Probleme, die mit dieser
Technologie verknüpft sind.
An den Vortrag schließt sich ein Austausch an.
- Referent
- Zeit
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19:00 bis 21:00 Uhr
- Ort
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Festsaal des Landwirtschaftlichen Bezirksvereins, Innstraße 71, 94036 Passau
- Kosten
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5 Euro / 3 Euro für Studierende
- Anmeldung
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Bis 22. Januar im KDFB Diözesanbüro Passau - Tel.: 0851/36361 oder passau.kdfb@bistum-passau.de
- Veranstalter
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Kooperationsnetzwerk Trauer