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KAB-Diözesantag 2026
Arbeit im Wandel – Mensch im Mittelpunkt
Wie verändert Künstliche Intelligenz unsere Arbeitswelt? Wird sie zum neuen „Arbeitskollegen“? Und wie gelingt es, den technologischen Wandel so zu gestalten, dass der Mensch im Mittelpunkt bleibt?
Mit diesen hochaktuellen Fragen beschäftigt sich der Diözesantag der Katholischen Arbeitnehmer-Bewegung (KAB) — Diözesanverband Passau e.V. am 4. und 5. Juli 2026 in der Landvolkshochschule Niederalteich. Der alle vier Jahre stattfindende Diözesantag verbindet wichtige Weichenstellungen für die Verbandsarbeit mit einem Studienteil zu gesellschaftlichen Zukunftsfragen. „Wir beschäftigen uns an diesen beiden Tagen nicht nur mit der Zukunft unserer Arbeit“, äußert sich KAB Diözesanpräses Johannes B. Trum zu den Diözesantagen, „auch für die KAB wird das ein neuer Aufbruch sein. Sie wandelt sich mit den Neuwahlen, damit wir im neuen Miteinander gestärkt in die Zukunft gehen können“.
Unter dem Leitgedanken „Arbeit im Wandel – der Mensch im Mittelpunkt. Zukunft der Arbeitswelt zwischen KI, sozialer Gerechtigkeit und Solidarität“ lädt die KAB dazu ein, über die Zukunft von Arbeit, Teilhabe und sozialem Zusammenhalt nachzudenken. Gerade in Zeiten tiefgreifender technologischer Veränderungen stellt sich die Frage, wie Fortschritt und Menschlichkeit miteinander verbunden werden können.
Als Referentin konnte die KAB die Sozialethikerin Dr. theol. Alexandra Kaiser-Duliba von der Universität Luzern gewinnen. Die Wissenschaftlerin forscht zu den Themen Solidarität, Wirtschaftsethik sowie dem Einsatz von Künstlicher Intelligenz und Robotik. Für ihre Dissertation über KI und Robotik in der Pflege wurde sie mit dem „Preis für Junge Theologie 2025“ ausgezeichnet.
Der Studienteil am Samstag beginnt um 15.00 Uhr mit einem Impulsvortrag der Referentin. Anschließend vertiefen die Delegierten die Inhalte in mehreren Workshops. Im Mittelpunkt stehen Fragen wie:
- Welche Auswirkungen hat KI auf Beschäftigte und Arbeitsplätze?
- Wie können soziale Gerechtigkeit und Mitbestimmung auch in einer digitalisierten Arbeitswelt gesichert werden?
- Welche Verantwortung tragen Politik, Wirtschaft und Gesellschaft für einen solidarischen Wandel?
Die Ergebnisse der Workshops werden anschließend zusammengeführt und in einem gemeinsamen Abschlussimpuls reflektiert.
Neben den inhaltlichen Diskussionen steht der Diözesantag auch im Zeichen eines organisatorischen Aufbruchs. Im Rahmen der Delegiertenversammlung wird eine neue Diözesanleitung gewählt sowie wichtige Struktur- und Satzungsänderungen beraten und beschlossen. Ziel ist es, die KAB zukunftsfähig aufzustellen und ehrenamtliches Engagement nachhaltig zu stärken.
Mit einem vorhergehenden Festzug samt Fahnenabordnungen beginnt der Sonntag, 5. Juli, um 9.30 Uhr mit einem Festgottesdienst mit KAB-Diözesanpräses Johannes B. Trum in der Basilika Niederalteich. Begegnung und der Austausch der Teilnehmenden in der LVHS Niederalteich samt kleinem Imbiss schließen sich an.
Im nachfolgenden Festakt gegen Mittag greift Dr. Alexandra Kaiser-Duliba unter dem Titel „Arbeit, Würde, Solidarität. Wer gestaltet die soziale Ordnung von morgen?“ ein weiteres aktuelles Thema auf. Angesichts der Debatten um die Zukunft des Sozialstaats, wirtschaftliche Verantwortung und gesellschaftlichen Zusammenhalt stellt sich die Frage: Wer übernimmt künftig Verantwortung für eine gerechte soziale Ordnung?
Der KAB-Diözesantag 2026 lädt dazu ein, gemeinsam über Antworten nachzudenken und Perspektiven für eine menschenwürdige, solidarische und gerechte Arbeitswelt von morgen zu entwickeln. Die Zukunft der Arbeit betrifft uns alle. Gestalten wir sie gemeinsam.
Text: Katholische Arbeitnehmerbewegung (KAB)
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