2026
Mittwoch
14.10.
19:00 bis 21:00 Uhr
Vorträge

Die Apostolin Maria Magdalena

Geschichte eines Rufmordes

Passau (Deutschland), Pfarrheim St. Bartholomäus

Maria Mag­da­le­na ist der Mensch, der Jesus neben sei­ner Mut­ter am nächs­ten stand. Ihr erschien er als Ers­te nach sei­nem Tod mit einem Ver­kün­di­gungs­auf­trag. Die ers­te Zeu­gin der Auf­er­ste­hung wur­de aber zur Sün­de­rin und Hure gemacht, die sie nie war und damit Ruf­mord an ihr begangen.


Mitt­ler­wei­le hat sich die Kir­che für das Unrecht, das man Mag­da­le­na ange­tan hat, ent­schul­digt und Papst Fran­zis­kus hat sie 2016 in einem Dekret den Apos­teln gleich­ge­stellt und ihr sogar eine eige­ne Prä­fa­ti­on gege­ben. Das Bild der Sün­de­rin ist damit aber nicht aus dem kol­lek­ti­ven Gedächt­nis gelöscht, da fast 2000 Jah­re Ruf­mord Spu­ren hin­ter­las­sen haben. 
An die­sem Abend wird auf­ge­zeigt, wie es zu Maria Mag­da­le­nas schlech­tem Ruf kom­men konn­te vor dem Hin­ter­grund bibli­scher und ande­rer Schriften.


Der Abend ist ide­al für alle, die einen Monat spä­ter mit­fah­ren nach Frank­furt zur Maria Mag­da­le­na Aus­stel­lung im Stä­del Muse­um, aber davon unab­hän­gig selbst­ver­ständ­lich auch für alle Inter­es­sier­ten an der Thematik.

Referentin:

Maria Öllinger, Theologin, stellvertretende Diözesanvorsitzende

Gebühr:

10 Euro / 6 Euro für KDFB-Mitglieder

Anmeldung:

bis 7. Oktober im KDFB-Diözesanbüro Passau

Tel.:

0851/36361

E-Mail:

passau.kdfb@bistum-passau.de