Bistum

Cäcilienfeier 2025

Redaktion am 24.11.2025

Info Icon Foto: Rudi Bürgermeister
v.l. Sieglinde Weiherer, Konrad Eder, Andreas Moosbauer, Martin Zerer, Bischof Dr. Stefan Oster SDB, Franziska Beck, Marius Schwemmer, Robert Guder, Dr. Hans Bauernfeind

Die diesjährige diözesane Cäcilienfeier am 21. November in Spectrum Kirche stand ganz im Zeichen des Lobpreises: Zum einen wurde Robert Guder, der seit 2018 als Referent für Lobpreismusik im Referat Kirchenmusik wirkte, feierlich in den Ruhestand verabschiedet, zum anderen erhielten erstmalig zwei Absolventen des neuen Ausbildungszweigs Christliche Popularmusik (D) ihr Abschlusszeugnis. 

Die Fei­er begann mit einem Lob­preis, den Robert Guder und sei­ne Band Fresh gemein­sam mit Lothar und Mar­ga­re­the Kos­se gestal­te­ten. In der anschlie­ßen­den Fei­er­stun­de wür­dig­te Diö­ze­san­mu­sik­di­rek­tor Mari­us Schwem­mer die Ver­diens­te Guders, der durch Begeis­te­rung, per­sön­li­ches Zeug­nis und kon­ti­nu­ier­li­che Aus- und Fort­bil­dung vie­len Men­schen den Zugang zur Lob­preis­mu­sik eröff­net hat. So sei es – wie Schwem­mer anmerk­te – ein schö­nes Zei­chen die­ser frucht­ba­ren Arbeit, dass Guders Ver­ab­schie­dung bei der Cäci­li­en­fei­er erfol­ge, in der zum ers­ten Mal zwei Absol­ven­ten der aus der bis­he­ri­gen Lob­preis­lei­ter­aus­bil­dung wei­ter­ent­wi­ckel­ten Teil­be­reichs­qua­li­fi­ka­ti­on Christ­li­che Popu­lar­mu­sik (D) ihre Abschluss­zeug­nis­se ent­ge­gen­neh­men konn­ten. Die­se sowie die wei­te­ren Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten, die mit ihren Ange­hö­ri­gen zur Fei­er gekom­men waren, erhiel­ten ihre Zeug­nis­se aus den Hän­den von Bischof Dr. Ste­fan Oster SDB. Die Absol­ven­tin­nen und Absol­ven­ten des Aus­bil­dungs­jah­res 2024/25 sind:

  • D‑Kirchenmusiker: Andre­as Moos­bau­er (Ruhstorf), Mar­tin Zerer (Neu­burg am Inn)
  • D‑Popularmusiker: Sieg­lin­de Wei­he­rer (Rei­schach), Kon­rad Eder (Mühl­dorf am Inn)
  • C‑Chorleiterin: Fran­zis­ka Beck (Pas­sau)

Ein­ge­la­den war auch Max Schopf (Gra­fen­au), der neben dem Stu­di­um in Regens­burg dort den C‑Kurs mit Aus­zeich­nung absol­viert hat, im Bis­tum Pas­sau jedoch sei­nen Orgel­un­ter­richt erhielt.

Nach sei­nem Dank an das Kol­le­gi­um der Regio­nal­kan­to­ren für deren enga­gier­te Aus­bil­dungs­ar­beit sowie an Ingrid Kuhn für ihre zuver­läs­si­ge orga­ni­sa­to­ri­sche Beglei­tung leg­te Schwem­mer in einer kur­zen und prä­gnan­ten Anspra­che den zen­tra­len Satz der Lesung der vor­he­ri­gen Lob­preis­fei­er aus: ​„Wir sind zum Lob sei­ner Herr­lich­keit bestimmt“ (Eph 1,12).

Aus­ge­hend von der 4. Prä­fa­ti­on für die Wochen­ta­ge beton­te er, dass die Bestim­mung zum Lob Got­tes nicht um sei­net­wil­len geschieht, son­dern eine Bestim­mung zu unse­rem Heil ist.
Anhand von Mar­tin Luthers Über­set­zung ​„damit wir zum Lob sei­ner Herr­lich­keit leben“ sowie der augus­ti­ni­schen Deu­tung des Hal­le­lu­ja-Gesangs der Engel und der des Ein­stim­mens der Men­schen dar­in mach­te Schwem­mer deut­lich, dass geist­li­che Musik in all ihren Stil­rich­tun­gen die gan­ze Wirk­lich­keit der Men­schen vor Gott bringt, den Zugang zum Gebet sowie zur per­sön­li­chen und gemein­schaft­li­chen Got­tes­be­zie­hung öff­net und letzt­lich ein­übt, das Lob Got­tes zu leben, indem es musi­zie­rend an die heil­sa­me Zuwen­dung Got­tes zu uns Men­schen erinnert.

Text und Bild: Rudi Bürgermeister

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