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Gunthersteig Zwiesel

Wallfahrten & Pilgern

Hinaus ins Weite und dem inneren Kompass folgen! Es gibt viele Gründe, warum Menschen heute zum Wallfahren und Pilgern aufbrechen – offen für Neues, bereit für das Unerwartete, auf Suche nach Sinn, nach mir, nach Gott - allein oder in Gemeinschaft.

Die alte Tra­di­ti­on des Pil­gerns wird weit über kon­fes­sio­nel­le und reli­giö­se Räu­me hin­aus wie­der leben­dig und zeigt sich in neu­em Gewand. Pil­gern ermög­licht, was in unse­rer has­ti­gen, digi­ta­len, anony­men Leis­tungs­ge­sell­schaft immer mehr Men­schen erseh­nen: unter­bre­chen, zu sich kom­men, der See­le Ruhe ver­schaf­fen, das Wesent­li­che in mei­nem Leben (wie­der) finden. 

Unsere Angebote an Pilgerreisen

Diözesanpilgerreisen

Eine Pilgerreise an einen bestimmten Wallfahrtsort, wie zum Beispiel Lourdes in Frankreich, Fátima in Portugal oder Altötting in Oberbayern, ist immer auch eine Reise ins Innere.

Wallfahrten im Bistum Passau

Wall­fahr­ten haben immer ein bestimm­tes Ziel, einen hei­li­gen Ort wie Rom, Lour­des, Jeru­sa­lem oder Alt­öt­ting, den man errei­chen will — sei es zu Fuß, mit Fahr­rad, Bus, Bahn oder Flug­zeug. Meist ist man in grö­ße­ren Grup­pen („Wall­fahrts­zug“) unter­wegs und folgt einer fes­ten Struk­tur. Es gibt fest­ge­leg­te Etap­pen und Zei­ten, gemein­sa­me Gebe­te wie z.B. der Rosen­kranz und Got­tes­diens­te und alle kom­men gemein­sam am Ziel­ort an. Tra­di­tio­nel­le Wall­fahr­ten gehen häu­fig auf ein Ver­spre­chen zurück, für das man dan­ken will. Maria hat gehol­fen.“

Schon seit Jahr­hun­der­ten machen sich auch im Bis­tum Pas­sau Men­schen gemein­sam auf den Weg. Bedeu­tends­te Wall­fahrt ist sicher­lich die jähr­li­che Jugend­fuß­wall­fahrt, ver­an­stal­tet vom Bischöf­li­chen Jugend­amt. Meh­re­re tau­send Jugend­li­che und Jung­ge­blie­be­ne legen in zwei Tagen gut 90 Kilo­me­ter zurück. Stra­pa­zen wer­den in Kauf genom­men, um in gro­ßer Gemein­schaft betend und sin­gend durch­zu­hal­ten, bis alle bei der Gna­den­mut­ter in Alt­öt­ting ankommen.

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Bekannt und beliebt ist bei­spiels­wei­se auch die Rom­wall­fahrt der Minis­tran­ten. Alle vier Jah­re geht es für die gro­ße Schar der​„Minis“ in die Ewi­ge Stadt inklu­si­ve einer Audi­enz des Paps­tes auf dem Petersplatz.

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Wallfahrtsort Altötting

Alt­öt­ting ist einer der bedeu­tends­ten Mari­en-Wall­fahrts­or­te Euro­pas und Jahr für Jahr das Ziel von tau­sen­den Pil­gern, die sich auf den Weg zur​„Schwar­zen Madon­na“ in der Gna­den­ka­pel­le machen, um sie um Hil­fe zu bit­ten. Der Legen­de nach ist hier im Jahr 1489 ein Wun­der pas­siert: Ein klei­ner Bub, tot­ge­glaubt nach einem Sturz in einen Bach, öff­ne­te nach dem instän­di­gen Gebet sei­ner Mut­ter und wei­te­rer Gläu­bi­ger wie­der die Augen. 

Die Anzie­hungs­kraft der​„Schwar­zen Madon­na“ ist im Lau­fe der Zeit ste­tig gewach­sen. In jüngs­ter Zeit stat­te­ten dem baye­ri­schen Natio­nal­hei­lig­tum sogar zwei Päps­te Besu­che ab: Papst Johan­nes Paul II. wäh­rend sei­nes Deutsch­land­be­su­ches 1980 und Papst em. Bene­dikt XVI. bei sei­nem Besuch im Hei­mat­bis­tum 2006.

Wer nach Alt­öt­ting pil­gert – ob bei einer gro­ßen Wall­fahr­ten in Gemein­schaft mit vie­len ande­ren Gläu­bi­gen, oder auch allei­ne – wird spü­ren, dass eine beson­de­re Kraft von die­sem hei­li­gen Ort aus­geht. Alt­öt­ting gehört zu den so genann­ten​„Shri­nes of Euro­pe“, den sie­ben wich­tigs­ten Mari­en­wall­fahr­sor­ten Europas.

Wei­te­re Infor­ma­tio­nen fin­den Sie auf der Home­page www​.altoet​ting​-wall​fahrt​.de.

Bei Rückfragen zu Wallfahrten nach Altötting wenden Sie sich bitte an:

Bischöf­li­che Admi­nis­tra­ti­on der Kapell­stif­tung
Kapell­platz 4b
84503 Alt­öt­ting
Tele­fon: 0049 (0)8671 92420 0
E‑Mail: info.​Administration@​bistum-​passau.​de

Wall­fahrts- und Tou­ris­mus­bü­ro Alt­öt­ting
Kapell­platz 2a
84503 Alt­öt­ting
Tele­fon: 0049 (0)8671 5062 – 19
E‑Mail: touristinfo@​altoetting.​de

Bekannte Sehenswürdigkeiten im Gnadenort

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Weitere Wallfahrtsorte im Bistum Passau

Neben Alt­öt­ting gibt es im Bis­tum Pas­sau vie­le wei­te­re Wall­fahrts­or­te mit Wall­fahrts­kir­chen, die belieb­tes Ziel von Pil­gern sind. Dazu zäh­len Pas­sau-Maria­hilf, Samma­rei, Par­zham mit Weng, Halb­mei­le, Rich­nach mit Frau­en­brünnl, Mari­en­burg und Pfarr­kir­chen-Gart­lberg. Hin­zu kom­men noch fast ein­hun­dert Kir­chen und Kapel­len am Weges­rand, zu denen Pil­ger frü­her Zuflucht such­ten, die aber heu­te als Wall­fahrts­stät­ten fast ver­ges­sen sind. War­um die­se nicht neu entdecken?

Pilgern vor der eigenen Haustüre

Pil­gern bedeu­tet im Unter­schied zur Wall­fahrt, mit wenig aus­kom­men, frei und selbst­be­stimmt mei­nen Weg fin­den und mein Maß fest­le­gen, zu Fuß zu gehen. Der pil­gern­de Mensch (lat. pere­gri­nus) wagt es, die eige­ne Kom­fort­zo­ne zu ver­las­sen und der eige­nen Sehn­sucht zu fol­gen. Ein­fach gehen, vol­ler Neu­gier auf das, was kommt. Ent­schul­di­gen Sie! Wis­sen Sie, wo ich hin will?“ (Karl Valen­tin)

Christ­li­ches Pil­gern ist mehr als Wan­dern, es ist eine her­aus­for­dern­de Acht­sam­keits­übung für Kör­per, Geist und See­le. Gehen, Schau­en, Hören, Schwei­gen, Wahr­neh­men, Beten — es ist eine Ein­kehr­zeit, ein geist­li­cher Übungs­weg. Die Bibel beinhal­tet vie­le Weg­ge­schich­ten, z.B. die Emma­us­ge­schich­te). Pil­gern ver­wan­delt. Der Pil­ger­weg ist ein Abbild unse­res Lebens­we­ges, er läßt uns erfah­ren und ahnen: Wir sind nur Gast auf Erden und wan­dern ohne Ruh´ der ewi­gen Hei­mat zu (GL 505).

Durch das Bis­tum führt der Euro­päi­sche Pil­ger­weg VIA NOVA. Das ist eine Ein­la­dung zum Pil­gern vor der eige­nen Haus­tü­re, auch für Grup­pen. Er geht mitt­ler­wei­le los in Klos­ter Wel­ten­burg und führt in Öster­reich bis St. Wolfgang/​OÖ. und in Tsche­chi­en bis nach Pri­bram. Er führt u.a. zu bedeu­ten­den Pil­ger­or­ten unse­res Bis­tums wie Fürs­ten­stein, Kreuzberg/​St. Anna, Rinchnach/​Frau­en­brünnl, Samma­rei, Par­zham, Köß­larn und Pas­sau Maria Hilf. 

Kon­takt­stel­le in Bay­ern ist die Land­volks­hoch­schu­le Nie­der­al­teich (www​.lvhs​-nie​der​al​teich​.de). In dem Bil­dungs­haus wer­den auch Pil­ger­weg­be­glei­ter/-innen aus­ge­bil­det und ver­mit­telt. Weg­be­schrei­bung und Infos fin­den Sie unter www​.pil​ger​weg​-via​no​va​.eu.

In Nie­der­al­teich star­tet der Gun­ther­steig, auf dem im 11. Jahr­hun­dert der Hl. Gun­ther zur Mis­sio­nie­rung auf­ge­bro­chen ist. Er war ein poli­tisch-geist­li­cher Wege- und Brü­cken­bau­er sei­ner Zeit. Der alte Pil­ger­weg führt (in 4 Tagen) über Lal­ling, Rinch­nach und Zwie­sel hin­ein ins Böh­mi­sche nach Dobra Voda. Nähe­re Infos bei Hel­ga Grö­mer und unter www​.baye​ri​scher​-wald​.de/​G​u​n​t​h​e​r​steig

Eini­ge Pil­ger­we­ge füh­ren direkt in das Herz der Wall­fahrt im Bis­tum Pas­sau, nach Alt­öt­ting. Dort wer­den auch geführ­te Pil­ger­wan­de­run­gen ange­bo­ten. Dazu gehö­ren der Eng­fur­ter Weg (14 km), der St.Rupert-Pilgerweg von Alt­öt­ting nach Salz­burg, der Bene­dikt­weg, eine Rad­rund­weg mit 245 km in der Inn-Salz­ach-Regi­on (www​.inn​-salz​ach​.com/​B​e​n​e​d​i​ktweg) und der Wolf­gang­weg, der von Regens­burg kom­mend über Alt­öt­ting nach St. Wolf­gang führt (www​.altoet​ting​.de/​w​o​l​f​g​a​ngweg).

Zudem gehen der Mar­ti­nus­weg (www​.mar​ti​nus​we​ge​.eu) und der süd­ost­bay­ri­sche Jakobs­weg durch das Bis­tum (www​.jakobs​we​ge​-euro​pa​.de/​w​e​g​e​/​s​u​e​d​o​s​t​b​ayern).

Vie­le kür­ze­re und län­ge­re Pil­ger­we­ge laden ein­zel­ne und Grup­pen ein, sich in und durch das Bis­tum Pas­sau pil­gernd auf den Weg zu machen. 

Unter Wegs

Immer wie­der
ist da die­se Stim­me
die mir zuspricht:
Steh auf
Brich auf
Mach dich auf

Und ich fol­ge der Stim­me
und gehe und fin­de
und gehe und sehe
mit offe­nen Augen
mit all mei­nen Sin­nen
mit gan­zem Herzen.

Und der Weg wird mir
zum Gleich­nis –
je län­ger, je mehr
je wei­ter, je tie­fer
je müh­sa­mer, je seliger. 

Gebor­gen in dir, Gott,
gehe ich,
lebe ich,
bin ich.

Ein Wag­nis, mein Weg.
Und fin­de den Frieden.

Hel­ga Grömer

Für weitere Informationen wenden Sie sich an:

2018 Team Helga Groemer

Helga M. Grömer

Ansprechpartnerin Pilgern und Pilgerwegbegleitung