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2019 Bildung Schule Buecherei

Finanzen und Bau

Dem Bistum Passau ist es wichtig, Dinge beim Namen zu nennen – das gilt insbesondere auch für die Finanzen, sowie alle Bau- und Renovierungsarbeiten. Die Gestaltung einer soliden, vernunftbetonten Fiskalpolitik ist unser Anspruch und unser Versprechen an alle Gläubigen in unserem Bistum.

Wir wol­len durch Offen­heit und Trans­pa­renz auch in finan­zi­el­len Din­gen zur Glaub­wür­dig­keit unse­rer Kir­che beitragen!”

Passaus Bischof Dr. Stefan Oster SDB

Solide Jahresabschlüsse des Bistums 2019

Das Bis­tum Pas­sau ver­öf­fent­licht zum fünf­ten Mal seit 2015 die Jah­res­ab­schlüs­se der maß­geb­li­chen Rechts­trä­ger Diö­ze­se, Bischöf­li­cher Stuhl, Eme­ri­ten­an­stalt sowie Dom­ka­pi­tel. Dabei weist die Diö­ze­se für das Jahr 2019 einen Jah­res­über­schuss von gut 2,4 Mil­lio­nen Euro aus. Die Grün­de dafür sind zum einen, dass die Erträ­ge aus der Kir­chen­steu­er gegen­über dem Vor­jahr um rund 1,8 Mil­li­on Euro höher aus­ge­fal­len sind“, erklärt Finanz­di­rek­tor Dr. Josef Sonn­leit­ner. Ins­ge­samt lie­gen die Erträ­ge durch die Kir­chen­steu­er im Jahr 2019 bei 113,3 Mil­lio­nen Euro (im Vor­jahr: 111,5 Mil­lio­nen Euro). Zum ande­ren konn­ten 2019 erneut nicht alle geplan­ten Bau­maß­nah­men im Bis­tum abge­ar­bei­tet wer­den, so Sonn­leit­ner wei­ter. Das liegt unter ande­rem an der nach wie vor guten Bau­kon­junk­tur. Wir haben sowohl bei den Bau­fir­men als auch bei den benö­tig­ten Fach­pla­nern mit Eng­päs­sen zu kämp­fen, die letzt­end­lich dazu führ­ten, dass wir den Bau­maß­nah­men nicht wie geplant nach­ge­kom­men sind.“ Ange­sichts der Coro­na-Pan­de­mie sei man jedoch der­zeit froh dar­über, dass grö­ße­re Pro­jek­te nicht ange­packt wur­den“, so Sonn­leit­ner weiter.

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Haushalt 2021 wird geprägt sein von der Corona-Pandemie

Im Rechts­trä­ger der Diö­ze­se wird auch die jähr­li­che Gewinn- und Ver­lust­rech­nung der Diö­ze­se abge­bil­det. Der kom­men­de Haus­halt 2021 wird unter dem Vor­zei­chen der welt­wei­ten Coro­na-Pan­de­mie ste­hen“, betont Sonn­leit­ner schon jetzt. Wir gehen auf­grund der anhal­ten­den Kurz­ar­beit in vie­len Tei­len der Wirt­schaft von deut­li­chen Ein­bu­ßen bei der Kir­chen­steu­er aus.“ Auch wenn bis dato kein Haus­halts­stopp ver­hängt wur­de, wer­den sämt­li­che Haus­halts­stel­len einer genau­en Prü­fung unter­zo­gen, um kom­men­de Ein­bu­ßen abfan­gen zu kön­nen. Wei­te­re Ein­nah­me­aus­fäl­le, auch in Bezug auf Ver­mie­tun­gen etc., kön­nen bis dato noch nicht bezif­fert wer­den. Sor­ge berei­tet uns vor allem die Situa­ti­on der Pfarr­kir­chen­stif­tun­gen vor Ort.“ Der wochen­lan­ge Aus­fall von Got­tes­diens­ten und damit auch von Kol­lek­ten sowie der Aus­fall von Ver­an­stal­tun­gen auf Pfar­re­be­ne, die von vie­len Ehren­amt­li­chen getra­gen wer­den, wer­de sich in den Finan­zen der Kir­chen­stif­tun­gen niederschlagen.

Grö­ße­re Ein­spar­maß­nah­men haben wir bereits bei Bau­maß­nah­men auf diö­ze­saner Ebe­ne in die Wege gelei­tet“, erklärt Sonn­leit­ner, bis man die Situa­ti­on bes­ser ein­schät­zen kön­ne. Betrof­fen sind z.B. die wei­te­re Gene­ral­sa­nie­rung der Gise­la-Schu­len, die mit rund 600tausend Euro zu Buche schlägt oder eine räum­li­che Aus­wei­tung des diö­ze­sa­nen IT-Rechen­zen­trums, die mit rund 200tausend Euro ver­an­schlagt war. Der Jah­res­ab­schluss der Diö­ze­se weist zudem deut­lich gestie­ge­ne Bau- und Reno­vie­rungs­zu­schüs­se für Kir­chen, Pfarr­hö­fe, Jugend­hei­me und sons­ti­ge pfarr­li­che Bau­ten aus. Die­se sind um rund 3,3 Mil­lio­nen Euro gestiegen.

Finanzpläne und Bilanzen 2019

Finanzpläne und Bilanzen 2018

Finanzpläne und Bilanzen 2017

Bau und Kirchenpflege

Baureferat

Die Bauwerke der Kirche geben Zeugnis von der kulturprägenden Kraft des christlichen Glaubens und sind bewusste Zeichen für die Präsenz des Glaubens in der Gesellschaft.

Diözesansteuerausschuss

Der der­zei­ti­ge Diö­ze­san­steu­er­aus­schuss wur­de 2019 für eine Amts­zeit von 6 Jah­ren (von 01.01.2020 bis 31.12.2025) gewählt und stellt das Ver­tre­ter­gre­mi­um der Kir­chen­steu­er­zah­ler dar. Der Diö­ze­san­steu­er­aus­schuss setzt sich der­zeit wie folgt zusammen:

Vorsitzender

2018 Bischof Stefan Oster

Dr. Stefan Oster SDB

Bischof

Stellvertretender Vorsitzender

2018 Josef Sonnleitner

Dr. Josef Sonnleitner

Finanzdirektor

ernannte Mitglieder:

Generalvikar Josef Ederer

Wolfgang Beier

gewählte Mitglieder:

Alfons Eiber
Michael Bauer
Christian Kriegbaum
Stephanus Robl
Elisabeth Lorenz
Hermann Mayer
Helmut Wurm
Josef Eberle
Heinrich Feldschmied
Jürgen Stadler
Josef Huber
Franz-Josef Speckbacher

Diözesanvermögensrat im Bistum Passau

Der der­zei­ti­ge Diö­ze­san­ver­mö­gens­rat wur­de bis zum 30.06.2026 für die Amts­zeit gewählt und wird fach­kun­dig und natür­lich ent­spre­chend den recht­li­chen Vor­ga­ben, das Ver­mö­gen des Bis­tums, des Bischöf­li­chen Stuhls sowie der dem Bischof unmit­tel­bar unter­stell­ten kirch­li­chen Stif­tun­gen ver­wal­tet. Der Diö­ze­san­ver­mö­gens­ver­wal­tungs­rat setzt sich wie folgt zusammen:

Vorsitzender

2018 Bischof Stefan Oster

Dr. Stefan Oster SDB

Bischof

Stellvertreter

2018 Josef Sonnleitner

Dr. Josef Sonnleitner

Finanzdirektor

gewählte Mitglieder:

Christian Kriegbaum

Josef Eberle

Jürgen Stadler

ernanntes Mitglied:

Thomas Mader

beratendes Mitglied:

Generalvikar Josef Ederer

Ausführliche Artikel zu den Finanzveröffentlichungen: