Foto: Stefanie Hintermayr
Unabhängige Aufarbeitungskommission (UAK) und Unabhängiger Betroffenenbeirat (UBB) haben die Ergebnisse einer Metastudie entgegengenommen. Helmut Höfl hat darin Studien aus der ganzen Welt verarbeitet und Empfehlungen daraus abgeleitet.
Helmut Höfl, Experte für Fragen des sexuellen wie geistlichen Missbrauchs, ist von der UAK und vom UBB für diese Metastudie beauftragt worden. Wie Michael Steindorfner, stellvertretender Sprecher des Betroffenenbeirats, in einer Pressemitteilung erklärt, habe Höfl dazu aus über 200 weltweit erschienenen Studien und Berichten die einschlägigen Empfehlungen verdichtet. Seine Metastudie soll helfen, die in Kürze erwartete Aufarbeitungsstudie der Universität Passau (Prof. v. Knorring) gut vorzubereiten. UAK und UBB wollten sich nicht mit einem bloßen Reagieren begnügen, sondern mit einer eigenen Grundlage in die Auseinandersetzung gehen. Damit verbinden beide Gremien auch die Aufgabe, für jene Betroffenen einzustehen, die bisher ungehört blieben und deren Erfahrungen noch im Dunkelfeld verborgen liegen. Höfls Analyse erschließe nicht nur die Fülle von Daten, sondern ordne sie in Essays, die zentrale Reformfelder abbilden: Rechtsfragen und Sanktionen, Prävention und Ausbildung, Kultur und …



