Kirche vor Ort

Dem Licht entgegen

Redaktion am 03.02.2026

Info Icon Foto: Andrew Otto

Mit 30 Teilnehmerinnen und Teilnehmern waren die Stadt-Pilgerbegleiter Georg Handwerker (PV Straßkirchen) , Jochen Jarzombek (PV St. Anton) und Andrew Otto (PV Altstadt-PA) am Sonntag, 1. Februar bei winterlichen Außentemperaturen unterwegs. Das Motto war dem Kirchenjahr angepasst und hieß am Vortag von Maria Lichtmess „dem Licht entgegen“ und so durften die Pilger Jesus, dem Licht der Welt, entgegen pilgern.

Die Grup­pe traf sich in der Pfarr­kir­che St. Anton, alle erhiel­ten eine Pil­ger­ker­ze und die Teil­neh­men­den hin­gen ein­an­der einen Pil­ger­kreuz­an­hän­ger mit Segens­wunsch um. 

Sodann ging es in die Kapel­le des Kli­ni­kums Pas­sau. Der Auf­ent­halt im Kli­ni­kum ist für vie­le eine dunk­le Zeit – umso wich­ti­ger sind lich­te Augen­bli­cke des Besuchs oder des Zuspruchs. Das Nunc Dimi­tis“ des alten Sime­on, dem die wei­se Pro­phe­tin Han­na zur Sei­te gestellt wur­de, wur­de medi­tiert. Als Impuls wur­de das Nunc Dimi­tis“ des alten Sime­on, dem die wei­se Pro­phe­tin Han­na zur Sei­te gestellt wur­de, von Andrew Otto vor­ge­tra­gen. Wir fin­den die­se Stel­le im Lukas­evan­ge­li­um: Lukas, der Arzt, pas­send zum The­ma Klinikum.

Am Ufer des Inn wur­de noch­mals auf die Per­son des Sime­on ein­ge­gan­gen und mit gre­go­ria­ni­schem Gesang stimm­te sich die Grup­pe auf die nächs­te Etap­pe, der Stre­cke des Schwei­gens, ein. Über das Was­ser­kraft­werk führ­te der Weg zum Weg­kreuz bei Ing­ling, wo das Schwei­gen gebro­chen wurde. 

Auf der nächs­ten Pas­sa­ge bis zum Inn­stadt­fried­hof waren die Pil­ge­rin­nen und Pil­ger ange­hal­ten, sich über ihre Inspi­ra­tio­nen, Emp­fin­dun­gen und Gefüh­le beim Schwei­gen aus­zu­tau­schen – und zwar mit einem bis dahin unbe­kann­ten Mit­pil­gern­dem. Am Fried­hof selbst wur­de für die Toten des ver­gan­ge­nen Jah­res sowie für alle Kriegs­op­fer gebetet.

Schließ­lich ging es über den Fün­ferl­steg zur Votiv­kir­che, wo Pater Alo­is die Grup­pe hoff­nungs­froh erwar­te­te und mit per­sön­li­chen Wor­ten bei den Pas­sau­er Maris­ten herz­lich begrüß­te. In einer Abschluss­run­de fand jede und jeder Wor­te der Refle­xi­on und des Danks für die gemein­sa­me Zeit mit der Grup­pe und mit Gott. Den Abschluss bil­de­te ein gesun­ge­nes Magni­fi­cat und der Segen Gottes.

Nach der Pil­ger­wan­de­rung erfolg­te die bei den Stadt­pil­gern zur Tra­di­ti­on gewach­se­ne Ein­kehr im Wirts­haus. Der Aus­tausch bei Kräu­ter­tee, Bier, Sup­pe und Schnit­zel war erqui­ckend, wert­schät­zend, besinn­lich, froh und moti­vie­rend. Der Beweis ist gelun­gen, daß Pil­gern auch im Win­ter geht. Alle sind aber schon auf die Stadt­pil­ger­wan­de­rung im Som­mer gespannt! Ver­an­stal­ter waren die KEB Pas­sau und die STADTPILGER.

Text: Andrew Otto

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