Foto: Stefanie Hintermayr / pbp
Kommentarbereich zur Aufarbeitungsstudie
Auf dieser Seite können Sie die wissenschaftliche Studie der Universität Passau zu sexuellem Missbrauch und körperlicher Gewalt im Bistum Passau (1945 - 2022) kommentieren.
Auf dieser Seite möchten wir einen offenen und respektvollen Dialog über die Aufarbeitungsstudie ermöglichen. Sie sind herzlich eingeladen, sich mit Ihrer persönlichen Stellungnahme zu beteiligen und Fragen zur Studie zu stellen. Ihre Fragen werden an die zuständigen Kolleginnen und Kollegen wie zum Beispiel aus den Abteilungen Prävention, Intervention usw. weitergeleitet und hier beantwortet. Damit ein offener und fairer Austausch möglich ist, bitten wir Sie, unsere Netiquette zu beachten. Wir tolerieren keine Kommentare, die Folgendes beinhalten:
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Wenn viele hunderte Kinder damals missbraucht würden, dann wurden auch damals viele Regensburger Domspatzen missbraucht? Laut Statistik kommen, kamen die allermeisten Domspatzen aus Niederbayern Die Statistik lügt nicht..... Ist so.... meine Meinung!
Ich muss Leo zustimmen, die Kirche an sich ist kein Ort von Verbrechern. Nur zum Vergleich: Der Deutsche Bundestag hat erst am 31. Januar dieses Jahres das „Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ verabschiedet. Reichlich spät, oder? In den meisten… weiterlesen
Ich muss Leo zustimmen, die Kirche an sich ist kein Ort von Verbrechern. Nur zum Vergleich: Der Deutsche Bundestag hat erst am 31. Januar dieses Jahres das „Gesetz zur Stärkung der Strukturen gegen sexualisierte Gewalt an Kindern und Jugendlichen“ verabschiedet. Reichlich spät, oder? In den meisten deutschen Bistümern wurde fast zehn Jahre früher der Finger in die Wunde gelegt und Initiativen zur Aufarbeitung und Prävention von Missbrauch gestartet. Also, was sagt uns das über unsere Regierung und unsere Gesellschaft als solche? einklappen
Ich finde es ehrlich gesagt hochinteressant, wie jetzt wieder die Institution Kirche generell an den Pranger gestellt wird. Ja, die Kirche muss einen höheren Anspruch haben, wenn sie für sich selbst den Anspruch erhebt, das „Wort Gottes“ zu lehren und den Stellvertreter Christi auf Erden zu… weiterlesen
Ich finde es ehrlich gesagt hochinteressant, wie jetzt wieder die Institution Kirche generell an den Pranger gestellt wird. Ja, die Kirche muss einen höheren Anspruch haben, wenn sie für sich selbst den Anspruch erhebt, das „Wort Gottes“ zu lehren und den Stellvertreter Christi auf Erden zu stellen. Jede Person, die allerdings glaubt, dass jemand durch eine achtjährige Ausbildung zum Priester mit anschließender Weihe wie durch Zauberhand zu einem makellosen und reinen Wesen wird, kann ich nur für ihre Naivität bedauern. Missbrauch wird durch autoritäre Systeme wie bei der Kirche, Polizei, Bundeswehr usw. begünstigt, ja, aber sie sind nicht die Ursache. Die Ursache sind psychisch kranke Persönlichkeiten, die sich diese autoritären Strukturen zunutze machen. Und ja, bei der Polizei und der Bundeswehr kamen nie Kinder und Jugendliche zu Schaden, aber Missbrauch bleibt Missbrauch, selbst wenn er in einem Altenheim passieren sollte. einklappen
Herr Oster, sie reden von allen Beteiligten in Sachen sexueller Verbrechen: den Überlebenden, denen, die Verbrechen begangen haben und den Bischöfen und Generalvikaren, die Missbrauch vertuscht haben und jeglichen Kontakt mit Überlebenden gemieden haben. Nur von einem sprechen sie in ihrer… weiterlesen
Herr Oster, sie reden von allen Beteiligten in Sachen sexueller Verbrechen: den Überlebenden, denen, die Verbrechen begangen haben und den Bischöfen und Generalvikaren, die Missbrauch vertuscht haben und jeglichen Kontakt mit Überlebenden gemieden haben. Nur von einem sprechen sie in ihrer Stellungnahme nicht. Sie entschuldigen sich allgemein, doch nicht persönlich. Wenn man die Studie und ihre Stellungnahme vergleicht, fällt das sofort auf. Schade, dass die Überlebenden wieder mal Looser sind. einklappen
Mir ist wirklich übel geworden beim Lesen dieser umfangreichen Studie. Wenn z.B. ein verurteilter Priester mehrfach im Gefängnis von GV oder gar vom Bischof besucht wird und von denen auf die Haftdauer Einfluss genommen wird, fehlen mir die Worte. Wenn dann gedrängt wird, auf den Bewährungshelfer… weiterlesen
Mir ist wirklich übel geworden beim Lesen dieser umfangreichen Studie. Wenn z.B. ein verurteilter Priester mehrfach im Gefängnis von GV oder gar vom Bischof besucht wird und von denen auf die Haftdauer Einfluss genommen wird, fehlen mir die Worte. Wenn dann gedrängt wird, auf den Bewährungshelfer und eine nachfolgende Therapie zu verzichten, weil man diese Resozialisierung im eigenen Haus (Bistum/Ordinariat) besser kann, dann fehlt es bei den Bistumsverantwortlichen mehr als weit. Eigentlich spricht man hier von Unterlassung mit weitreichenden Folgen für die nächsten Opfer. Warum man analysiert hat, ab welchem Zeitpunkt nach der Priesterweihe die meisten Verbrechen begangen wurden, finde ich sehr makaber und abwegig - sollte man etwa erst ab dem Alter von 50 Jahren den Missbrauchten Glauben schenken ?? Dann die Statistik, bei welchem Bischof die meisten Missbräuche stattgefunden haben: Das ist irrelevant, weil schon ein einziger nicht verfolgter Missbrauch zu viel ist. Vielen Dank einklappen
Alle Gutachten zeigen - auch das neue zu unserem Bistum, dass es nicht nur Menschen in der Kirche, sondern auch Strukturen der Kirche sind, die Taten begünstigt haben. Da kann sich unser Bischof noch so sehr mit Händen und Füßen gegen strukturelle Reformen wehren. Wenn er nicht Dazulernen will oder… weiterlesen
Alle Gutachten zeigen - auch das neue zu unserem Bistum, dass es nicht nur Menschen in der Kirche, sondern auch Strukturen der Kirche sind, die Taten begünstigt haben. Da kann sich unser Bischof noch so sehr mit Händen und Füßen gegen strukturelle Reformen wehren. Wenn er nicht Dazulernen will oder kann, wird er den Opfern nicht gerecht. einklappen
Bischof Oster wird an seinen Taten gemessen werden: u. a. wie geht er mit seinen Vorgängern um, die Vertuschungstäter waren und das Leider der Opfer massiv vergrößert haben.
Die Studie stellt klar dar, wie in den vergangenen Jahrzehnten mit Missbrauchsfällen auch im Bistum Passau verfahren wurde und wie diese häufig vertuscht wurden. Sie zeigt jedoch auch, dass in jüngerer Zeit ein Wandel eingetreten ist, der es hoffentlich ermöglicht, Vergangenes aufzuarbeiten und… weiterlesen
Die Studie stellt klar dar, wie in den vergangenen Jahrzehnten mit Missbrauchsfällen auch im Bistum Passau verfahren wurde und wie diese häufig vertuscht wurden. Sie zeigt jedoch auch, dass in jüngerer Zeit ein Wandel eingetreten ist, der es hoffentlich ermöglicht, Vergangenes aufzuarbeiten und Betroffenen die Chance gibt, Frieden zu finden. Ich hoffe und bete für alle Betroffenen, dass ihnen der Weg zu diesem Ziel offen steht und auch für alle Mitwirkenden des Bistums Passau, dass sie aus Überzeugung heraus diesen Weg bereiten. einklappen
Die Studie erschüttert mich, aber die Worte von Bischof Oster klingen für mich sehr authentisch, er duckt sich nicht weg oder beschönigt irgendetwas.