Bischof

Dankmesse zum Priesterjubiläum

Redaktion am 24.06.2026

Info Icon Foto: Bayer / pbp

Die herzlichsten Glück- und Segenswünsche konnte Bischof Stefan Oster heute Morgen am Gedenktag Johannes des Täufers bei einer Dankmesse im Dom von Domkapitularen, Mitarbeitenden und langjährigen Wegbegleitern anlässlich seines 25. Priesterjubiläums entgegennehmen. Die Predigt hielt der Salesianerpater Claudius Amann, der vor 25 Jahren bereits Osters Primizprediger war.

Die Kir­che fei­ert am 24. Juni das Hoch­fest der Geburt Johan­nes des Täu­fers, dar­über hin­aus gedenkt der Sale­sia­ner­or­den an jedem 24. eines Monats ​„Maria, Hil­fe der Chris­ten“. In sei­ner Pre­digt zeig­te Pater Clau­di­us auf, wofür sowohl Johan­nes der Täu­fer als auch die Got­tes­mut­ter Maria ste­hen. ​„Johan­nes ist der Vor­läu­fer, der sein Leben lang uner­müd­lich auf Jesus Chris­tus hin­weist“, so Amann. Maria ist die Mut­ter, die auf vie­len Bil­dern den Betrach­ten­den ihr Kind zärt­lich hinhält.

Sie ist auch die Schutz­man­tel­frau, die alles beschützt und sie ist für die Sale­sia­ner in beson­de­rer Wei­se die ​„Hel­fe­rin der Chris­ten“, die den Men­schen hilft ihre Nöte durch­zu­ste­hen. ​„Ihre zen­tra­le Auf­ga­be ist es, ihren Sohn in die Welt hin­ein­zu­tra­gen“, so Amann wei­ter. Mit Blick auf die bei­den gro­ßen Hei­li­gen die­ses Tages stell­te Amann die Fra­ge, was die Auf­ga­be eines Pries­ters ist? ​„Die zen­tra­le Auf­ga­be ist die­ses Hin­wei­sen und den Herrn immer wie­der in die Welt tragen.

Auf Chris­tus hin­wei­sen heißt: auf DEN hin­wei­sen, von dem wirk­li­che Befrei­ung aus­geht. Er bie­tet uns eine tie­fe Freund­schaft und will uns hin­ein­hel­fen ins Leben. IHN in die Welt hin­aus­tra­gen heißt: immer wie­der von dem erzäh­len, der durch und durch liebt und heilt“, erläu­tert Amann. ​„Lie­ber Ste­fan, ich bin mir sicher, dass Du genau das als Pries­ter und Bischof ver­wirk­lichst. Ich durf­te dei­ne Jah­re des Wir­kens erle­ben. Dein Suchen und Rin­gen um die Form wie wir jun­ge Men­schen mit Chris­tus in Berüh­rung füh­ren und wie wir sie an das Spre­chen mit Chris­tus hin­füh­ren können.“

Hier können Sie sich die Predigt von Pater Claudius ansehen:

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Als Pries­ter habe der jun­ge Sale­sia­ner­pa­ter Ste­fan Oster eine tie­fe Ver­bun­den­heit zu jun­gen Men­schen auf­ge­baut und bei ihnen etwas geweckt, so dass sie wach­sen und Chris­tus ent­de­cken konn­ten. ​„Du hast dich als Ste­fan gleich Johan­nes erwie­sen, der Chris­tus in die Welt hin­ein­trägt. Ener­gisch – wir ken­nen den Ste­fan — und doch auch zärt­lich.“ Für die Zukunft wünsch­te Pater Amann Bischof Ste­fan, ​„dass Dein Herz groß und stark sei, denn was weiß man, was Gott mit Dir vorhat?“

Das Hin­wei­sen auf Chris­tus und das in die Welt hin­ein­brin­gen sei nicht zum Null­ta­rif zu haben. Es kos­test auch was. Wie schon Gene­ral­vi­kar Josef Ede­rer zuvor in sei­ner Anspra­che, wünsch­te auch Amann sei­nem Mit­bru­der, dass ihn ​„die barm­her­zi­ge Drei­fal­tig­keit von allen Sei­ten umgibt mit nichts als Lie­be. ​„Wir wün­schen Dir die Gna­de, dass Du auch in den wei­te­ren Jah­ren von der barm­her­zi­gen Drei­ei­nig­keit immer wie­der ange­führt wirst und aus die­ser Berüh­rung lebst und wirkst.“

Bischof Ste­fan Oster bedank­te sich am Ende der Mes­se bei allen Anwe­sen­den. ​„Dan­ke, dass Sie alle die­sen Moment heu­te mit mir geteilt haben. Als der Herr­gott in mein Leben ein­ge­grif­fen hat, war mei­ne ers­te Beru­fung: ich bin ein Sale­sia­ner.“ Er dank­te von Her­zen Pater Clau­di­us. ​„Ich ken­ne nie­man­den, der so lei­den­schaft­lich ein­tritt für jun­ge Men­schen wie Clau­di­us.“ Bischof Ste­fan erin­ner­te sich an sei­ne Wor­te, die er sei­nem dama­li­gen Novi­zen­meis­ter sag­te, der ihn frag­te, wo die Rei­se nun hin­geht: ​„Ich will die Kom­mu­ni­on aus­tei­len, Men­schen hel­fen Anteil zu bekom­men an DEM, der unser Leben trägt und in die Frei­heit führt. Und ich bin dank­bar, dass ich das bis heu­te tun darf. Ich bin dank­bar, dass Ihr die­sen Weg mit uns geht.“

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