Bistum

60 Jahre St. Peter

Redaktion am 21.07.2025

Info Icon Bild: Thomas König

Großer Festakt in der Pfarrei St. Peter in Passau - am Sonntag wurde das 60-jährige Jubiläum der Weihe der Kirche St. Peter mit Gottesdienst und Pfarrfest gefeiert. 

Am 18. Juli vor genau 60 Jah­ren wur­de in der Pfar­rei St. Peter in Pas­sau schon ein­mal gefei­ert. Damals freu­te sich die gan­ze Pfarr­ge­mein­de über die Wei­he der Pfarr­kir­che St. Peter. Jahr­zehn­te spä­ter hat sich eini­ges ver­än­dert, aber eines ist geblie­ben: Die Pfarr­kir­che hat ihre Bestim­mung als geist­li­cher Mit­tel­punkt der Pfar­rei stets behal­ten. Und das fei­er­te die Kir­chen­ge­mein­schaft nun im Rah­men eines fei­er­li­chen Got­tes­diens­tes mit einem anschlie­ßen­den bun­ten Pfarr­fest für alle Generationen.

Beweg­te Zei­ten waren es, als St. Peter erbaut wur­de. Der Bau der Kir­che fiel genau in die Zeit des 2. Vati­ka­ni­schen Kon­zils. Damals stand die Kir­che ganz im Zei­chen des Neu-Den­kens und der lit­ur­gi­schen Erneue­rung. Dass dies auch den Kir­chen­bau betraf, wird in St. Peter anhand moder­ner For­men, offe­ner Raum­ge­stal­tung und zeit­ge­nös­si­scher Kunst deut­lich sicht­bar. Maß­geb­lich am Bau der Kir­che betei­ligt war auch der dama­li­ge Pfar­rer Msgr. Mar­tin Moritz. Sein direk­ter Nach­fol­ger Pfr. i.R. Joseph Bader ließ es sich nicht neh­men, die Fest­pre­digt zum Jubi­lä­um zu hal­ten. ​„60 Jah­re Kir­che und Pfar­rei Sankt Peter Pas­sau. Das sind 22.000 Tage. Und 3360 Wochen Pfar­rei-Leben. Christ­sein im All­tag. Als Kind. Als gereif­ter Mensch. Nach­fol­ge Jesu meist auf holp­ri­gem Ter­rain. Got­tes Suche in Freud und Leid,“ so Joseph Bader in der Predigt. 

Er erin­ner­te sich auch an sei­ne ers­te Zeit in St. Peter: ​„Ich hät­te mir damals nicht träu­men las­sen, dass ich ein paar Jah­re spä­ter der zwei­te Pfar­rer die­ser Kir­che sein wür­de, ja, dass ich an und mit Sankt Peter wür­de wach­sen und rei­fen dür­fen. Sie hat mich inspi­riert, ori­en­tiert, kor­ri­giert, gefor­dert, geför­dert, gepusht und gebremst, geprägt und gegerbt. In der Tat hat mir die­se mar­kan­te Kir­che mit ihrer begeis­ter­ten und begeis­tern­den Gemein­de eine immens kost­ba­re Mit­gift geschenkt. Dafür sage ich auch heu­te und ein­mal mehr Dan­ke und Ver­gel­t’s der lie­be Gott.“ Er wür­dig­te wei­ter die Archi­tek­tur die­ses beson­de­ren Got­tes­hau­ses und dank­te allen Betei­lig­ten die hier am Auf­bau der Gemein­de Anteil hat­ten und haben. Pfar­rer Dr. Anton Spreit­zer erin­ner­te in einer Gedenk­mi­nu­te an die Ver­stor­be­nen, die über die Jahr­zehn­te einen wert­vol­len Bei­trag zum blü­hen­den Glau­bens­le­ben vor Ort geleis­tet haben. 

Der Fest­got­tes­dienst wur­de viel­sei­tig musi­ka­lisch gestal­tet. Der Kin­der­gar­ten St. Peter musi­zier­te ein­gangs, bevor die Kleins­ten zur ihrer eige­nen kind­ge­rech­ten Lit­ur­gie­fei­er ein­ge­la­den waren. Die Män­ner­scho­la St. Anton war betei­ligt, eben­so der Kir­chen­chor des Pfarr­ver­ban­des St. Anton — St. Peter, beglei­tet von der Orgel und der Bläsergruppe.

Im Anschluss luden Pfarr­ge­mein­de­rat und Kir­chen­ver­wal­tung zum gemein­sa­men Pfarr­fest vor der Kir­che. Beim gesel­li­gen Bei­sam­men­sein kamen alle auf ihre Kos­ten. Für die Kleins­ten orga­ni­sier­ten die Kin­der­gär­ten und der Kin­der­hort aus dem Pfarr­ver­band, der Deut­sche Alpen­ver­ein und die Frei­wil­li­ge Feu­er­wehr ein bun­tes Pro­gramm, das dann am Nach­mit­tag um 17 Uhr endete.

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